mitten auf Münchens Straßen kollabiert

Besitzer bestätigt: Brauerei-Pferd starb wohl an Aortenriss

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Neuötting - Am drittletzten Wiesn-Tag kam es zu einem traurigen Zwischenfall. Ein Pferd der Brauerei Augustiner kollabiert mitten auf der Straße. Auch die Einsatzkräfte können nichts mehr für das Tier tun.

Der 16-jährige Nico sei ein erfahrenes und ruhiges Kutschpferd und auch seit vielen Jahren auf dem Oktoberfest im Einsatz gewesen, beteuerte sein Besitzer gegenüber der Passauer Neuen Presse (PNP). Er bestätigte, dass das Tier vermutlich an einem Riss der Hauptschlagader, einem sogenannten Aortenriss, gestorben ist. Davon habe er schon gehört, "bei meinen Pferden habe ich es noch nie erlebt" betonte er gegenüber der PNP.

Am Sonntagnachmittag kollabierte das Ross, ein tiefschwarzes Percheron, auf der Schwere-Reiter-Straße in Neuhausen. Weder der zuständige Kutscher noch die schnell eingetroffenen Ärzte konnten das Leben des Tieres retten. Das tote Tier wurde von der Feuerwehr mit einem Kran auf einen Lastwagen verladen und abtransportiert.

Wie ein Experte bereits am Mittwoch betonte, hätte das Schicksal das Pferd auch an jeden anderen Ort ereilt. Weder Medikamente noch Tierquälerei würden dahinterstecken.  

Nach dem Tod des Pferds hatte die Tierrechtsorganisation Peta OB Dieter Reiter (59, SPD) sowie das Kreisverwaltungsreferat erneut aufgefordert, die Nutzung von Pferden auf dem Oktoberfest zu verbieten. Die sensiblen Fluchttiere seien immensem Stress ausgesetzt, damit Besucher sie fotografieren können.

Rubriklistenbild: © dpa

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