Knast und Bewährungsstrafe

Betrug mit Solaranlagen: Firmenchefs verurteilt

München - Der einschlägig vorbestrafte Chef einer Gesellschaft für Sonnenenergie ist am Donnerstag vom Münchner Landgericht wegen Betrugs und vorsätzlicher Insolvenzverschleppung zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.

Einbezogen bei der Strafe wurde eine frühere Verurteilung. Sein Partner kam mit 22 Monaten Bewährungsstrafe davon. Die Entscheidung basiert auf einer Absprache zwischen der Staatsanwaltschaft, den Verteidigern und der Wirtschaftsstrafkammer.

Die beiden 67 und 39 Jahre alten Firmen-Vorstände hatten dem Urteil zufolge noch Verträge über Lieferung und Montage von Solaranlagen abgeschlossen, als das Unternehmen bereits pleite war. Zwar wurden noch die Unterkonstruktionen der Anlagen installiert, für die Anschaffung der erforderlichen Module fehlten jedoch die Mittel. Die Kunden blieben auf unfertigen Anlagen und einem finanziellen Schaden von insgesamt gut 1,2 Millionen Euro sitzen.

lby

Rubriklistenbild: © dpa

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