Miese Masche: Falscher Polizist am Telefon

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Mühldorf - Gleich vier Fälle wurden am Mittwoch bekannt, bei denen Mühldorfer Bürgerinnen von betrügerischen Anrufern ins Visier genommen wurden. Es ging um angebliche Ermittlungen.

Ein Mann gab sich am Telefon als Polizeibeamter aus und versuchte den Frauen so, Informationen über Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände zu entlocken. Das Phänomen ist nicht neu: Der Anrufer gibt vor, Polizeibeamter zu sein und berichtet von einer Straftat.

So wurden am 14. Januar insgesamt vier Mühldorferinnen im Alter zwischen 58 und 77 Jahren von einem unbekannten Täter angerufen, der sich als Kripo-Beamter ausgab. Bei der Festnahme eines Täters sei angeblich eine Namensliste mit möglichen Opfern aufgefunden worden, so der Anrufer. Auch die angerufene Geschädigte sei hier genannt. 

Ziemlich schnell offenbart der falsche Polizist allerdings den wahren Grund des Anrufes. Immer hartnäckiger wird nach Bargeld, Schmuck, Gold oder anderen Wertgegenständen im Haushalt gefragt.

Bei den Telefonaten am Mittwochreagierten die Frauen prompt und beendeten jeweils das Gespräch. Zu einer konkreten Forderung des Anrufers, der Hochdeutsch mit leichtem Akzent sprach, kam es daher nicht. Die Dunkelziffer solcher Anbahnungsversuche dürfte wesentlich höher sein, weil viele Angerufene einfach wieder auflegen und die Polizei nicht verständigen. Aber gerade um diese Verständigung bittet die Polizei ausdrücklich.

Erst im März letzten Jahres konnten Geldabholer festgenommen werden, weil sich ein Opfer nach einem Anruf sofort mit der Polizei in Verbindung gesetzt hatte. Darum bittet die Polizei um die sofortige Verständigung - auch über den Notruf 110.

Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: innsalzach24.de

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