Betrunkener will Restaurant in München nicht verlassen

Mit über 2 Promille: Beleidigung, Bedrohung, Widerstand und Hitlergruß

München - Gegen einen alkoholisierten 43-Jährigen, der am frühen Mittwochmorgen (14. März) ein Schnellrestaurant im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes nicht verlassen wollte, ermittelt die Bundespolizei nun wegen mehrfacher Delikte.

Ein 43-jähriger Deutscher wollte gegen 01:35 Uhr ein Schnellrestaurant im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes nicht verlassen. Eine Streife, der von Mitarbeitern informierten Bundespolizei, erteilte einen Platzverweis, dem der sichtbar Alkoholisierte aber nicht nachkam.

Statt die Lokalität zu verlassen, zog der Wohnsitzlose seine Jacke aus, schrie und baute sich bedrohlich vor der den drei Beamten auf. Gleichzeit drohte er, dass er sie "nackig machen werde", da er Kampfsport könne und sich wehren würde, falls er aus dem Schnellrestraunt gebracht wird. Dann rief der gebürtige Washingtoner zweimal lautstark "Heil Hitler" durch das Restaurant.

Als weitere vier Beamte der Bundespolizei zur Unterstützung hinzukamen, wurde der 43-Jährige an den Armen ergriffen und aus dem Schnellimbiss geführt. Vor dem Schnellrestaurant sperrte sich er sich der Mitnahme, versuchte sich loszureißen, woraufhin er zu Boden gebracht, fixiert und gefesselt wurde. Dabei beleidigte er alle eingesetzten Beamten mehrfach als "Arschlöcher" und "Nazis".

Auf der nahen Dienststelle wurde der Wohnsitzlose, bei dem ein Atemalkoholwert von 2,2 Promille gemessen wurde, wegen einer blutenden Wunde im Gesicht

vom Rettungsdienst untersucht; eine Verbringung ins Krankenhaus war nicht notwendig. Keiner der eingesetzten Beamten wurde verletzt. Nach Ausnüchterung in den Gewahrsamsräumen der Bundespolizei wurde er um 6 Uhr auf freiem Fuß gesetzt. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung, Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verwenden von verfassungsfeindlichen Kennzeichen ermittelt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion München

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