Bewegen sich Bayerns Schüler zu wenig?

Landkreis - Zwei Drittel der Bayerischen Schüler bewegen sich täglich weniger als eine Stunde. Das ergab jetzt eine repräsentative Forsa-Umfrage.

Trotz kürzerer Tage und grauem Himmel - Eltern sollte auch in der dunklen Jahreszeit ihre Kinder zur täglich Bewegung im Freien motivieren, denn: Mehr als zwei Drittel der Schüler in Bayern sind weniger als eine Stunde körperlicher aktiv an einem durchschnittlichen Schultag. Hinzu kommt ein bewegungsarmer Unterricht. Das belastet inzwischen jedes dritte Schulkind im Freistaat, wie eine repräsentative Forsa-Elternumfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ergab.

Mädchen und Jungen sitzen täglich bis zu neun Stunden in der Schule, bei den Hausaufgaben oder vor dem Computer. "Auf Dauer können sich die Kinder so schlechter konzentrieren", meint Sabine Wagner-Rauh, Präventionsexperten bei der TK in München. "Auch Haltungs- und Muskelschwächen drohen." Die Expertin appelliert an die Schulen, nicht nur den vorgesehenen Sportunterricht stets durchzuführen, sondern auch mehr Bewegungspausen in allen anderen Fächern einzubauen.

Für mehr Schwung und gleichzeitig Spaß im Schulalltag sorgt das Bewegungspaket der TK "Fit zum Lernen". Egal ob "Bierdeckel balancieren", "Fliegende Tücher" oder "Schultaschen-Slalom" - Lehrkräfte finden hier viele Anregungen für einen bewegten Unterricht. Mit erprobten Übungsvorschlägen kann die gesamte Klasse aktiviert werden. Das Unterrichtspaket wurde gemeinsam mit Sportwissenschaftlern entwickelt und kann kostenfrei im Internet unter www.tk.de/lv-bayern, Webcode 021684, heruntergeladen werden.

Pressemitteilung Techniker Krankenkasse

Rubriklistenbild: © dpa

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