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Nach unfassbarer Bluttat in Weilheim mit vier Toten

Deshalb nennt die Polizei keine Details zum Abschiedsbrief von Franz D. (†59)

Bluttat Mord Weilheim Beziehungstat
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Eine schreckliche Bluttat in Weilheim forderte vier Todesopfer.

Weilheim – Die unfassbare Bluttat von Weilheim hat in der Kleinstadt in Oberbayern sowie weit darüber hinaus für Entsetzen gesorgt. Inzwischen sind weitere Details durchgesickert. Auch wenn nach wie vor einige Fragen offen sind, setzt sich das Tat-Puzzle inzwischen immer mehr zusammen.

Die Polizei hatte noch am Montag (14. November) das vorläufige Ergebnis der Obduktion zumindest teilweise bekannt gegeben. Demnach starben die beiden Schwestern durch „stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf“. Die Bild-Zeitung will derweil erfahren haben, dass Silvia (†57) und Michaela (†57) auf brutale Art und Weise von Franz D. erschlagen wurden.

Außerdem werden in dem Bericht auch weitere Details zum Tatablauf und Motiv genannt. Demnach schaute Silvia am Freitagnachmittag (11. November) nach ihrer Zwillingsschwester Michaela, die nach einem Schlaganfall seit einigen Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Im Haus von Michaela tauchte dann auch irgendwann Franz D. auf, der dort die beiden Frauen erschlug. Anschließend hat sich D. dann offenbar zum Haus von Silvia begeben – und traf dort im Vorgarten auf deren Mann Manfred (†60). D. feuerte mit einer Pistole auf Manfred, der sofort tot zusammenbrach. Danach begab sich D. (†59) zu einer Parkbank am Ufer des Flüsschens Ammer, nahe der Eisenbahnbrücke, wo er sich selbst das Leben nahm. rosenheim24.de hatte darüber berichtet, ebenso über den Schockzustand in der 23.000-Einwohner-Stadt in Oberbayern.

Als Passanten die Leiche von D. fanden, lag neben ihm eine Schusswaffe. Zudem hatte D. eine Abschiedsnachricht hinterlassen. Das hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bestätigt. Über den Inhalt wollte man sich jedoch nicht äußern. „Wir sind nicht dazu da, die Neugier der Bevölkerung zu befriedigen. Es gibt schließlich auch Hinterbliebene“, sagte ein Sprecher unserem Partnerportal merkur.de. Die Bild-Zeitung berichtet davon, dass D. in dem Abschiedsbrief einen „Beziehungsstreit“ nannte. Damit scheint fünf Tage nach der Horrortat auch das Motiv geklärt. Auch Geld soll eine Rolle gespielt haben.

Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer

Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa

Woher hatte Franz D. die Waffe?

Andere Fragen sind hingegen noch offen – unter anderem: Wie kam Franz D. von einem Tatort zum anderen und anschließend zum Ufer der Ammer? Woher hatte Franz D. die Waffe? War er überhaupt dazu berechtigt, eine Waffe zu führen? Ist die Waffe, die neben der Leiche von D. gefunden wurde, identisch mit der, mit der D. zuvor auf Manfred gefeuert hatte?

Zu der schrecklichen Bluttat war es am Freitagnachmittag (11. November) gekommen. Der 59 Jahre alte Verdächtige hatte zunächst die beiden Schwestern Silvia und Michaela (beide 57 Jahre alt) und dann den 60-jährigen Manfred getötet, ehe er sich selbst auf einer Parkbank das Leben genommen hatte. rosenheim24.de hatte bereits berichtet. Anschließend gab es einen Großeinsatz der Polizei. Journalisten aus ganz Deutschland kamen in die idyllische Kleinstadt. Der Schock in der Stadt nach der entsetzlichen Tat war groß - ob jemals alle Geheimnisse dazu ans Licht der Öffentlichkeit kommen, bleibt abzuwarten...

Anmerkung der Redaktion: Generell berichten eigentlich weder Polizei noch unsere Redaktion über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Da im vorliegenden Fall zugleich ein Tötungsdelikt vorliegt, überwiegt jedoch das öffentliche Informationsinteresse. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0800-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

mw

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