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Beziehungsdrama mit vier Toten in Weilheim

„Es ist wirklich irre, was da passiert ist“: Was trieb Franz D. (†59) zu der Horror-Tat?

Bluttat Mord Weilheim Beziehungstat
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Eine schreckliche Bluttat in Weilheim forderte vier Todesopfer.

Weilheim – Das Beziehungsdrama in Weilheim mit ingesamt vier Toten hat deutschlandweit für Entsetzen gesorgt. Jetzt sollen die Leichen obduziert werden – außerdem sind nun weitere Details zu dem schrecklichen Fall durchgesickert:

Die vier Leichen sollen am Montag (14. November) im Institut für Rechtsmedizin in München obduziert werden. Damit sollen die Todesursachen möglichst zweifelsfrei geklärt werden. Unklar ist bislang, wodurch die zwei Frauen starben. Die Polizei sprach von massiven Verletzungen – wie genau diese zustande kamen, muss nun geklärt werden. Die Körper der Männer wiesen den Ermittlern zufolge Schussverletzungen auf – fraglich ist, ob diese auch tödlich waren. Polizeisprecher Alexander Huber rechnet damit, dass frühestens am Dienstag (15. November) Ergebnisse dieser Untersuchung veröffentlicht werden.

Wie detailliert diese Ergebnisse dann veröffentlicht werden und was die Öffentlichkeit über das mögliche Tatmotiv erfahren wird, bleibt allerdings abzuwarten – auch aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes der Opfer. „Letztlich ist es kommuniziert, dass es sich um eine Beziehungstat handelt“, so Huber laut einem Bericht von ntv.de weiter. Derweil berichtete die Deutsche Presseagentur (dpa) mehr über die möglichen Verwandschaftsverhältnisse: Demnach handelt es sich bei den toten Frauen um Zwillingsschwestern. Die beiden Männer sollen die Lebenspartner der beiden Frauen gewesen sein. Ob die beiden Paare verheiratet waren (und die Männer somit verschwägert), ist nicht bekannt. Die Polizei hat offiziell bislang nur ein „Verwandschaftsverhältnis“ bestätigt.

Franz D. soll ein „wirklich netter Kerl“ gewesen sein

Auch wenn sich der mutmaßliche Täter unmittelbar nach dem Dreifach-Mord selbst das Leben nahm, sind die Ermittlungen der Polizei deshalb nicht abgeschlossen. Die Beamten der Kriminalpolizei und die zuständige Staatsanwaltschaft München II werden laut dem Polizeisprecher zufolge auch versuchen, durch Zeugenbefragungen herauszufinden, was den 59-Jährigen zu der Horror-Tat getrieben haben könnte. Neben seiner Leiche lag eine Waffe. „Nun wird untersucht, ob es die Tatwaffe ist. Das liegt natürlich nahe“, erklärte der Polizeisprecher. Zudem müsse noch ermittelt werden, ob der Mann überhaupt eine Waffe führen durfte, hieß es weiter.

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich übrigens um Franz D. handeln. Ein Nachbar berichtete gegenüber unserem Partnerportal merkur.de, dass es „öfters Streit um Geld“ mit der Familie seiner Partnerin gegeben haben soll. Ob dies der mögliche Auslöser für die Horror-Tat war – bislang unklar! „Es ist wirklich irre, was da passiert ist“, so der Nachbar weiter, der Franz D. als „wirklich netten Kerl“ beschrieb, der Nachbarn oder eine naheliegende Arztpraxis sogar öfters mit selbstgemachter Pizza versorgt haben soll. Zudem heißt es in dem Bericht, dass D. die beiden Frauen möglicherweise erschlagen hat.

Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer

Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer
Schreckliche Beziehungstat in Weilheim fordert vier Todesopfer. © dpa

Trauernde legen Blumen und Kerzen nieder

Trauernde haben derweil an einem der Tatorte Blumen niedergelegt und Kerzen aufgestellt. Die polizeilichen Absperrungen waren am Sonntag bereits wieder verschwunden. Besonders makaber: Laut Medienberichten kann man sich theoretisch sogar auf die noch mit Blut beschmierte Bank am Ufer der Ammer, auf der sich der mutmaßliche Täter das Leben genommen haben soll, schon wieder setzen. Zudem wurde das Verbrechen auch bei den sonntäglichen Gottesdiensten der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde thematisiert und Gebete gesprochen.

Zu der schrecklichen Bluttat war es am Freitag (11. November) im 23.000-Einwohner-Städtchen Weilheim in Oberbayern gekommen. Der 59 Jahre alte Verdächtige hatte zunächst die beiden Frauen (beide 57 Jahre alt) und den 60-jährigen Mann getötet, ehe er sich selbst auf einer Parkbank das Leben genommen hatte. rosenheim24.de hatte bereits berichtet. Bereits kurz nach der Schreckenstat hatte die Polizei angekündigt, die Hintergründe zu beleuchten. Wie viel davon letztlich jemals ans Licht kommt, bleibt abzuwarten...

Anmerkung der Redaktion: Generell berichten eigentlich weder Polizei noch unsere Redaktion über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Da im vorliegenden Fall zugleich ein Tötungsdelikt vorliegt, überwiegt jedoch das öffentliche Informationsinteresse. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0800-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

mw

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