Bilanz des Berchtesgadener BRK

Steigende Temperaturen bescheren Rettern einen einsatzreichen Freitag

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Berchtesgadener Land - Nach ein paar kühleren Regentagen sind am Freitag der Sommer und die Naturbegeisterten ins Berchtesgadener Land zurückgekehrt und mit ihnen auch die Freizeit-Unfälle: Das Rote Kreuz war mit Bergwacht, Wasserwacht, Hubschraubern und dem Landrettungsdienst mehrmals gefordert.

Los gings kurz nach 10.30 Uhr für die BRK-Wasserwacht, die mit ihrem Rettungsboot zur Saletalm am Königssee ausrücken musste, wo ein akut internistisch erkrankter 78-jähriger Einheimischer medizinische Hilfe brauchte. Die Wasserretter fuhren mit der Besatzung eines Rettungswagens zur Einsatzstelle, versorgten den Mann auf dem Boot und brachten ihn zur Seelände – von dort aus gings per Rettungswagen zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Drei Wasserretter waren rund zwei Stunden lang gefordert. Bereits am Montag (11. Juni)bmussten die BRK-Wasserwacht und eine Rettungswagen-Besatzung zur Halbinsel Sankt Bartholomä ausrücken: Kurz nach 13.30 Uhr litt eine ausländische Touristin unter Kreislaufproblemen. Als die Retter mit dem Boot eintrafen, war die Frau verschwunden; sie konnten sie trotz intensiver Suche nicht mehr finden und rückten unverrichteter Dinge wieder ein.

Zwei schwere Sprunggelenksverletzungen

Gegen 11.40 Uhr gings dann für die Bergwacht Ramsau am Eingang der Wimbachklamm weiter, wo sich eine 57-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen das Sprunggelenk gebrochen und ausgerenkt hatte. Die Frau wurde notärztlich versorgt und an eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übergeben, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.

Gegen 13.40 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden auf den Normalweg zum Grünstein ausrücken, wo sich auf etwa halber Strecke eine 71-jährige Touristin aus Nordrhein-Westfalen am Sprunggelenk verletzt hatte. Die Bergretter versorgten die Frau und brachten sie zum Hammerstiel-Parkplatz – von dort aus gings per Rettungswagen weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Christopherus 6 am Hochstaufen im Einsatz

Kurz nach 14.20 Uhr musste das Freilassinger Rote Kreuz auf den Radweg an der Staatsstraße 2104 bei Maulfurth (Saaldorf-Surheim) ausrücken, wo ein akut intern erkrankter 82-jähriger Radfahrer gestürzt war. Die Notfallsanitäter versorgten den Einheimischen und trafen sich dann am Hammerauer Berg mit dem Reichenhaller Notarzt, der sich weiter um den Patienten kümmerte. Sie brachten den 82-Jährigen schließlich zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Gegen 15.40 Uhr ging dann ein Notruf vom Reichenhaller Haus am Hochstaufen ein, wo ein Bergläufer mit einer Fußverletzung medizinische Hilfe brachte. Die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ konnte hinter dem Haus landen, den Mann versorgen und ins Tal fliegen.

Samstag bereits Einsatz an Gotzenalm

Gegen 20 Uhr mussten die Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ zum Hundstodgatterl im Steinernen Meer ausrücken, wo eine 65-jährige Frau aus Sachsen-Anhalt abgestürzt war. Der Pilot konnte direkt neben der Einsatzstelle landen, wobei die Retter die Patientin versorgten, die sich den Arm gebrochen und sich am Kopf verletzt hatte. „Christoph 14“ flog sie nach Ramsau aus – von dort aus brachte sie eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Am Samstagmorgen gings bereits um 7.45 Uhr weiter für die Bergwacht Berchtesgaden, die einen Patienten mit Beinverletzung von der Gotzenalm holen musste.

Pressemitteilung BRK BGL

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