B20 auf Höhe des Bahnübergangs bei Bischofswiesen

Militärfahrzeug brennt komplett aus - Dutzende Feuerwehrleute im Einsatz

Bischofswiesen - Ein Bundeswehrfahrzeug stand am späten Sonntagvormittag auf der B20 in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen

Update, 30. März, 16.05 Uhr: Pressmeldung Gebirgsjägerbrigade 23

Am vergangenen Sonntagvormittag ist am Bahnübergang in Bischofswiesen-Winkl gegen 10.00 Uhr der Vorderwagen des Kettenwagens BV-206 der Bundeswehr in Brand geraten. Fahrer und Beifahrer konnten das Kettenfahrzeug verlassen – es entstanden keine Personenschäden.

Dank der freiwillige Feuerwehr Bischofswiesen konnte das brennende Fahrzeug gelöscht und die Unfallstelle abgesperrt werden. Soldaten der Bundeswehr unterstützten die Einsatzkräfte vor Ort. Einen Tieflader brachte schließlich das ausgebrannte Kettenfahrzeug in die Jägerkaserne nach Bischofswiesen. Es entstand ein Sachschaden, der noch ermittelt werden muss. Die genaue Brandursache wird nun durch Sachverständige der Bundeswehr geprüft. Derzeit wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 befanden sich zuvor auf der NATO- Gefechtsübung Cold Response in Nordnorwegen. Sie hatten am vergangenen Wochenende etwas 50 Gefechts- und Transportfahrzeuge, welche aus Norwegen per Bahn zum Bahnhof Bad Reichenhall zurückkamen, entladen und in die Jägerkaserne nach Bischofsweisen transportiert. Bei dem BV 206 des Herstellers Hägglunds handelt es sich um ein – je nach Version – ungepanzertes oder leicht gepanzertes Transportfahrzeug für schwieriges Gelände. Das Kettenfahrzeug ist sehr beweglich und kann im unwegsamen Gelände, zum Beispiel im Hochgebirge, in der Wüste und bei hoher Schneedecke eingesetzt werden.

Pressmeldung Gebirgsjägerbrigaden 23/Sarah Hofmann

Update, 30. März, 06.30 Uhr: Pressebericht Polizeiinspektion Berchtesgaden

Am Sonntag, dem 29. März, gegen 10 Uhr vormittags brannte auf der B20 auf Höhe des Bahnübergangs kurz nach dem Panoramapark ein Hägglund der Bundeswehr aus. Das Fahrzeug war auf der Rückführung von einer Militärübung in Norwegen und wurde bis Bad Reichenhall per Zug transportiert. Die restliche Strecke von Bad Reichenhall zurück in die Kaserne in der Strub, sollte auf der Straße zurückgelegt werden. Auf etwa halber Strecke fing das Fahrzeug aufgrund eines technischen Defekts Feuer und brannte komplett aus. Personen kamen hierbei nicht zu schaden. 

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bischofswiesen und Bayerisch Gmain rückten mit insgesamt 37 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen an um den Brand zu löschen und die Einsatzstelle abzusichern. Zudem waren zwei Notfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort, die einen reibungslosen Ablauf des Bahnverkehrs sicherstellten. Das Fahrzeug wurde von der Bundeswehr abgeschleppt. Die Bundesstraße musste für die gesamte Dauer des Einsatzes bis zirka 14.50 Uhr im Bereich des Unfalls gesperrt werden.

Update, 17.30 Uhr: Pressemeldung BRK BGL

Pressemeldung im Wortlaut:

Am Sonntagvormittag gegen 10 Uhr ist der Vorderwagen eines zweiteiligen Raupenkettenfahrzeugs (BV 206 S Hägglunds) der Bundeswehr auf der B20 kurz nach dem Bahnübergang Winkl vollständig ausgebrannt. Die beiden Soldaten konnten sich und ihre Ausrüstung rechtzeitig in Sicherheit bringen und auch den Anhänger noch abkoppeln; der Vorderwagen brannte aus und der Hinterwagen wurde beschädigt.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bischofswiesen und Bayerisch Gmain gingen unter Atemschutz mit Wasser und Schaum gegen den Vollbrand vor, sperrten die B20 für den restlichen Verkehr ab, richteten eine Umleitung über den Ortsteil Loipl ein und hielten eine in Richtung Berchtesgaden fahrende Garnitur der BLB-Bahn an, da das brennende Fahrzeug direkt neben der Bahnstrecke stand. Eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes sicherte den Feuerwehreinsatz ab, musste aber keine Verletzten versorgen. Weitere Soldaten der Bundeswehr, darunter auch mit einem eigenen Sanitätsfahrzeug, unterstützten den Einsatz vor Ort und sicherten die Einsatzstelle für den restlichen Verkehr ab. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den Zwischenfall auf.

Pressemeldung BRK BGL

Update, 12.51 Uhr - Bilder vom Brandort

Am Sonntag um kurz nach 10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bischofswiesen auf die B20 beim Bahnübergang kurz nach den Panormama Park gerufen. Ein Hägglund der Bundeswehr stand in Vollbrand. Unter schweren Atemschutz wurde das Fahrzeug abgelöscht.

Die Feuerwehr sperrte die Straße und richtete eine Umleitung ein. Der Notfallmanager der Bahn wurde dazu gerufen, zu einer Sperre der Bahnstrecke wird es nicht kommen.

Feuerwehreinsatz auf B20 bei Bischofswiesen

 © FDL/Brekl
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Was genau den Brand auslöste, konnte die Polizei vor Ort nicht genau sagen, man gehen davon aus, dass es sich um einen technischen Defekt handelt. Der Hägglund brannte komplett aus, dem Anhänger wurde durch den Brand im Frontbericht komplett zerstört.

Erstmeldung

Auf der B20 kam es am Sonntag, den 29. März, zu einem Feuerwehreinsatz. Am Bahnübergang bei Bischofswiesen stand ein Bundeswehrfahrzeug in Vollbrand. Die alarmierten Feuerwehrkräfte konnten die Flammen löschen, das Führerhaus des Fahrzeugs brannte beinahe komplett aus. Wie es zu dem Brand kam und ob Personen verletzt wurde, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt.

Zum aktuellen Zeitpunkt wird das Bundeswehrfahrzeug geborgen, was eine längere Zeit in Anspruch nehmen könnte.

ma

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © Facebook/Feuerwehr Bischofswiesen

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