24-Stunden-Kontrollaktion der Polizei am 21. April

Blitzmarathon 2021 in Bayern: An diesen Stellen jagt die Polizei Raser

Bild eines Lasermessgeräts
+
Symbolbild/Lasermessgerät

Landkreis - Einen ganzen Tag lang macht die Polizei in Bayern Jagd auf Raser. Alle Messstellen in der Region im Überblick:

Am Mittwoch (21. April) werden in ganz Bayern und 1800 Polizistinnen und Polizisten sowie etwa 50 Bedienstete der Gemeinden und Zweckverbände der kommunalen Verkehrsüberwachung die Geschwindigkeit an rund 2100 möglichen Messstellen kontrollieren. Schwerpunkt sind vor allem Landstraßen.

Die Aktion wird bis Donnerstag (22. April) andauern und ist Teil des europaweiten ‚Speedmarathon‘, der vom europäischen Verkehrspolizei-NetzwerkROADPOL‘ koordiniert wird. Bayern beteiligt sich daran im Rahmen des neuen Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘. Auch andere Bundesländer nehmen an der Aktion gegen Raser teil.

Hier stehen die Blitzer in Bayern

Übersicht Oberbayern

Die restlichen Kontrollstellen in Bayern finden Sie hier.

Zu schnelles Fahren als Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle 

„Zu schnelles Fahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle“, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Vorfeld des achten Bayerischen Blitzmarathons. Knapp ein Drittel der Verkehrstoten auf Bayerns Straßen geht darauf zurück. 2020 wurden in Bayern insgesamt 147 Personen durch Geschwindigkeitsunfälle getötet. Das waren trotz des pandemiebedingt geringeren Verkehrsaufkommens mehr Unfalltote als 2019 (141). „Mit unserem Blitzmarathon wollen wir alle Verkehrsteilnehmer wachrütteln, sich unbedingt an die Tempolimits zu halten“, betonte Herrmann. „Uns geht es nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen oder Bußgeldbescheide zu verschicken.“ Alle Messstellen stehen auf dieser Seite zum Download zur Verfügung – jeder kann sich damit rechtzeitig informieren.

Bilanz Bayerischer Blitzmarathon 2019

Beim letztmaligen 24-Stunden-Blitzmarathon vom 3. bis zum 4. April 2019 (Plus-Artikel) hat die Bayerische Polizei insgesamt 10.821 Geschwindigkeitssünder ertappt, trotz ebenfalls frühzeitig veröffentlichter Messstellen. ‚Spitzenreiter‘ war ein 30-jähriger Autofahrer, der auf der B300 bei Neusäß in Schwaben mit 160 Stundenkilometern anstatt der erlaubten 70 gemessen wurde.

fgr/Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium des Inneren

Kommentare