Blut geben, Hoffnung spenden, Leben retten!

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Astrid Reinecke mit Ehemann Andreas und Töchterchen Marie.

Bruckmühl - Eine Typisierungsaktion am 6. August soll das Leben der leukämiekrankten Astrid Reinecke retten. Die schockierende Diagnose ereilte sie nur einen Tag nach der Geburt ihrer Tochter.

Astrid Reinecke liegt in einem Krankenhaus in München, kann ihre Tochter Marie nur für wenige Stunden am Tag sehen. Für die frischgebackene Mutter ein schmerzhafter Zustand. Sie hofft auf Heilung, für ihr Kind, ihren Mann und für sich selber. Und Leukämie ist heilbar. Das betont auch die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern auf ihrer Homepage. Alles, was es dafür braucht, sind die passenden Stammzellen eines Spenders. Doch geeignete Stammzellenspender gibt es leider nicht wie Sand am Meer. Die Suche kann langwierig sein und erfolglos bleiben. Umso wichtiger ist es, dass so viele Helfer wie möglich ihr Blut typisieren lassen. Dann steigen auch die Chancen auf Heilung. Bei den sogenannten Typisierungsaktionen sind daher Freiwillige zur Ader gebeten.

Für die potenziellen Spender ist es nur ein kleiner Pieks und eine Ampulle Blut weniger. Für Menschen wie Astrid Reinecke aber geht es um Leben und Tod.

Service:

Am 19. Mai kam sie kleine Marie auf die Welt. An diesem Tag schien das Glück der jungen Familie perfekt. Doch das Glück währte nur kurz. Nach der Diagnose "Leukämie" wurde Astrid Reinecke umgehend in eine Münchner Klinik. Der nächste Schritt: Chemotherapie. Ihr Mann kümmert sich derzeit alleine um die neugeborene Marie, besucht seine Frau jeden Tag.Und trotz der schweren Bürde: die Reineckes bleiben stark und wollen nicht aufgeben.

Ein Lichtblick sind die weltweiten Typisierungsaktionen, die unter dem Motto "Helfen Sie Astrid und anderen" durchgeführt werden.

Eine davon geht an diesem Wochenende in Bruckmühl über die Bühne. In der Turnhalle der Realschule können am kommenden Samstag, den 6. August von 11 - 16 Uhr alle helfen, die helfen wollen. Denn viel mehr als nur ihr Blut, spenden Sie dort vor allem eins: Hoffnung. Für Astrid Reinecke würde ein passender Stammzellenspender bedeuten, dass sie nach der Heilung endlich die verlorene Zeit mit ihrer neugeborene Tochter Marie aufholen kann.

ds

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