Widersprüchliche Aussagen im Bluttat-Prozess

Traunstein - Die drei Angeklagten sollen im vergangenen August zwei Männer niedergestochen haben. Das Trio verstrickte sich bereits am ersten Verhandlungstag in Widersprüchen.

Archiv-Material

Bereits am ersten Verhandlungstag vor dem Landgericht Traunstein machten alle drei Angeklagten ihre Aussage. Allerdings blieben noch viele Fragen offen. Keiner der mutmaßlichen Täter konnte die Frage nach der Herkunft des Messers beantworten, mit dem die Opfer erstochen wurden.

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Einer der Täter, Arthur W., gestand zwar, auf eines der Opfer eingestochen zu haben. Aber ob er das zweite Opfer auch verletzt hat, wisse er nicht mehr.

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Die beiden anderen mutmaßlichen Täter räumten ein, sich mit den Opfern geprügelt zu haben. Allerdings streiten Andreas S. und Bernd W. bislang noch ab, an der Messerstecherei beteiligt gewesen zu sein. Staatsanwalt Volker Ziegler beantragte nach der Anhörung sofort die Verlesung des Protokolls, da sich die Angaben von Andreas W. nicht mit den Aussagen decken, die er vor dem Ermittlungsrichter gemacht hatte. Am 14. Juni wird der Prozess fortgesetzt.

Quelle: www.bayernwelle.de

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