Bluttat: Sind Täter vermindert Straffähig?

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Traunstein - Die drei Angeklagten im Prozess um den Doppelmord von Tacherting können unter Umständen auf strafmindernde Umstände hoffen. Sie waren während der Tat stark alkoholisiert.

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Wie die bayernwelle SüdOst berichtet können die Angeklagten im Prozess um den Doppelmord von Tacherting auf strafmindernde Umstände hoffen. Die mutmaßlichen Täter, im Alter von 21 und 23 Jahren, sind während der Bluttat stark alkoholisiert gewesen. Die psychiatrischen Sachverständigen, die am fünften Verhandlungstag aussagten, schlossen daher eine verminderte Steuerungsfähigkeit der Täter nicht aus. 

Die Arbeit der Spurensicherung

Arbeit der Spurensicherung

Eine Blutuntersuchung des Trios ergab, dass sie zur Tatzeit einen Wert von zwei Promille hatten. Einer der Täter, Arthur W., wurde darüber hinaus affektive Erregung attestiert. Sein Bruder Bernd W. soll während der Tat unter Panik und Angst gelitten haben.

Den drei Männern, im Alter zwischen 21 und 23 Jahren, wird vorgeworfen, im vergangenen August im oberbayerischen Tacherting nach einem Streit die beiden Männer - 37 und 44 Jahre alt - mit zusammen beinahe 200 Messerstichen umgebracht zu haben. Am 13. Juli wird das Urteil im Prozess erwartet.

www.bayernwelle.de

Rubriklistenbild: © Bestenreiner, dpa

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