Staatsanwaltschaft will dauerhafte Unterbringung in Psychiatrie

Bluttat von Unterföhring: Mutmaßlicher Täter wohl schuldunfähig

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Polizisten vor dem Tatort in Unterföhring am 13. Juni.

München - Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wird der Täter von Unterföhring wohl dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht. 

Bei dem 38-Jährigen, der sich im neuen Jahr vor Gericht verantworten muss, sei "zum Vorfallszeitpunkt die Schuldfähigkeit nicht gegeben" gewesen, erklärte die Staatsanwaltschaft gegenüber unserem Partnerportal merkur.de. Daher werde keine Anklage erhoben, sondern ein Antrag auf Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung.

Die Tat ereignete sich am Morgen des 13. Juni. Der 38-Jährige rastete nach einem Streit mit einem Fahrgast in der Flughafen-S-Bahn S8 in Unterföhring aus. Er entriss einem der herbeigerufenen Polizisten die Dienstwaffe und schoß das ganze Magazin leer. Dabei traf er die Polizistin Jessica L. am Kopf und floh. Er ließ sich widerstandslos festnehmen, als ihn zwei Polizisten in der Nähe stellten. Die schwer verletzte Polizistin liegt weiterhin im Wachkoma. Anfang September war sie in ihre sächsische Heimat verlegt worden, so merkur.de.

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