In Bodenkirchen (Landkreis Landshut)

40-Tonner landet im Straßengraben - Bergung ging 13 Stunden lang

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Bodenkirchen (Landkreis Landshut) - Auf der B388 kam es am Freitag zu einem Unfall mit einem Lkw. Die Bergung des Lasters gestaltete sich schwierig und dauerte letztendlich 13 Stunden lang:

Pressemeldung Polizei Vilsbiburg:

Am Freitag, gegen 20.35 Uhr, ereignete sich auf der B388 zwischen Vilsbiburg und Binabiburg ein Verkehrsunfall. Ein 46-jähriger rumänischer Kraftfahrer war mit seinem Sattelzug in Fahrtrichtung Eggenfelden unterwegs, als er aufgrund den Wetterverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geriet. 

Er fuhr zunächst circa 200 Meter im Bankettbereich, bis er schließlich nach rechts eine Böschung hinabrutschte. Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Er gab an, aufgrund des starken Schneefalls ins Schleudern gekommen zu sein und dann die Kontrolle über seinen Sattelzug verloren zu haben. Der Aufprall des Lkw wurde durch Baumgestrüpp am rechten Fahrbahnrand etwas abgebremst. 

Die Unfallstelle wurde durch die Polizei, die Freiwilligen Feuerwehren Binabiburg und Aich sowie der Straßenmeisterei Landshut abgesichert. Im Anschluss wurde der Lkw zudem auf auslaufende Betriebsstoffe kontrolliert. Eine Bergung war aufgrund der schlechten Witterung zunächst nicht möglich.

Da ein spezieller Kran zur Bergung des Lkws benötigt wurde, konnte die Bergung des Lkw erst am Samstagnachmittag erfolgen. Der rumänische Lkw-Fahrer, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich leisten.

Pressemeldung Polizeiinspektion Vilsbiburg

Vorbericht:

Am Freitag kam es zu einem Lkw-Unfall auf der B388. Geborgen wurde der Laster allerdings erst am Samstag. Dazu rückte ein Bergeunternehmen aus Ingolstadt mit Autokran und Bergefahrzeug an.

Die B388 war zwischen Aich und Binabiburg dazu ab Samstag um 13 Uhr komplett gesperrt. Der Umleitungsverkehr floss durch das Binatal. Gegen 15 Uhr traf das Bergeteam an der Unglücksstelle ein. Zunächst bestand das Problem darin, dass der Lkw komplett neben der Fahrbahn stand und Rollenware für eine Firma in Ungarn geladen hatte. Diese musste in mühsamer Handarbeit mit dem Autokran entladen werden. 

Stundenlange Bergung eines havarierten Lkw im Landkreis Landshut

Da sich der Lkw in Wurzelstöcken und Bodendeckern verhängt hatte, gestaltete sich die Bergung für das achtköpfige Team äußerst schwierig und kompliziert. Der einsetzende Schneeregen machte die Bergung dabei nicht leichter. Mehrmals musste das Bergefahrzeug umgesetzt werden, der Autokran stieß an seine Belastungsgrenzen. 

Gegen Mitternacht war der LKW wieder soweit auf der Fahrbahn, dass mit der Reinigung begonnen werden konnte. Anschließend musste die Ware wieder verladen werden und der havarierte Lkw abgeschleppt werden. 

Die Bergung sollte gegen 4 Uhr am Sonntagfrüh beendet sein, sodass die reine Bergungszeit bei 13 Stunden lag. Die Straßenmeisterei Landshut betreute die Bergungsmaßnahmen und baute im Anschluss die Umleitungsbeschilderung ab. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.

fib/DG

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