Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schickt uns Eure Leserbriefe

Silvester ohne Feuerwerk: Was haltet Ihr von dem erneuten Böllerverbot?

Feuerwerk in München und Hinweisschild zum Verbot von Pyrotechnik
+
Wie bereits letztes Jahr wird es auch 2021 ein bundesweites Verkaufsverbot für Pyrotechnik geben.

Wie schon an Silvester 2020/21 gilt auch in diesem Jahr ein Böllerverbot wegen der anhaltenden Corona-Pandemie. Zumindest ist der Verkauf von Raketen und Böllern verboten. Was haltet Ihr von dem Böllerverbot? Schildert uns Eure Meinung.

Landkreis – Silvester wird auch heuer wieder leise. Böller und Feuerwerk dürfen zum Jahreswechsel 2021/22 nicht verkauft werden. Das haben Bund und Länder am Donnerstag (2. Dezember) beschlossen. Auch wer schon Feuerwerk hat, soll an öffentlichen Plätzen darauf verzichten müssen – welche das sind, bestimmen die Kommunen. In Bayern gilt zudem: An Silvester und am Neujahrstag sind Ansammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen verboten.

Verkaufsverbot für Feuerwerk auch in diesem Jahr

Vom Raketen-Zünden wird aber generell abgeraten, um die Kliniken in der Pandemie nicht mit noch mehr Verletzten zu belasten. Im Gedränge könnte es zudem zu mehr Corona-Infektionen kommen, so die Befürchtung. „Jede vermeidbare Zusatzbelastung muss in der derzeitigen Lage unbedingt unterbunden werden“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek gegenüber der Augsburger Allgemeinen.

Für den Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) ist die Auslastung der Krankenhäuser dagegen kein Argument für das Verkaufsverbot: Für Probleme sorgten illegale Feuerwerkskörper und zu viel Alkohol, nicht aber legales Silvesterfeuerwerk. Die Böller-Hersteller warnen gar vor einem „Todesstoß für die gesamte Feuerwerksbranche in Deutschland“.

Silvester 2021: Polizei wird Präsenz zeigen

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) appelliert an die Vernunft der Bürger: Wenn Krankenhausmitarbeiter Tag und Nacht um das Leben tausender Menschen auf Intensivstationen kämpfen, sei es solidarisch, auf Feiern mit größeren Menschenansammlungen zu verzichten, sagte Bundesvorsitzender Oliver Malchow der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

 „Gerade die für die Verbreitung des Coronavirus sorgende Mischung aus Menschenmassen, Party und Alkohol lässt die Infektionszahlen in die Höhe schnellen.“ Er kündigte an: „Feuerwerksverbote werden selbstverständlich nicht überall durch die Polizei kontrolliert und durchgesetzt werden können. An den bekannten Feiermeilen in Innenstädten wird die Polizei jedoch Präsenz zeigen und Unbelehrbare in die Schranken weisen.“

Wie steht Ihr zu einem Böllerverbot? Schickt uns Eure Leserbriefe

Die Reaktionen zum Böllerverbot sind gemischt: Während unter anderem Tier- und Umweltschützer sich freuen, fällt damit für andere eine geliebte Silvestertradition aus. Was sagt Ihr dazu? Findet Ihr das erneute Böllerverbot an Silvester richtig – vor allem aufgrund der aktuellen Corona-Lage? Seid Ihr vielleicht sogar für ein generelles Böllerverbot? Oder haltet Ihr es für völlig übertrieben? Wie verbringt Ihr den Jahreswechsel heuer?

Schreibt uns zum Thema per Mail an leserbriefe@ovb24.de (Kennwort: „Böllerverbot“ im Betreff). Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort – und am besten auch ein Foto von Euch. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt komplettem Namen und Wohnort anschließend in einem Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

jg