Bombendrohung: Polizei gibt Entwarnung

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Grafing - Das Grafinger Gymnasium musste am Montag wegen einer schriftlichen Bombendrohung geräumt werden. Jetzt konnte die Polizei aber Entwarnung geben:

Schulleiter Harald Parigger ließ die Gebäude am Montagvormittag sofort räumen, nachdem er die schriftliche Nachricht mit dem Inhalt einer Bombendrohung gegen das Gymnasium in Grafing gesehen hatte. Die rund 1200 Kinder und Jugendliche wurden zunächst in der benachtbarten Stadthalle untergebracht, wo sie von Schulbussen oder Eltern abgeholt wurden.

Unter Federführung der Polizeiinspektion Ebersberg wurde das Gebäude mit Sprengstoffsuchhunden abgesucht. Wie die Polizei jetzt mitteilte, wurden dabei keine Sprengmittel gefunden. Gegen 15 Uhr war die Absuche des Schulareals beendet, ohne dass Sprengmittel oder Sprengvorrichtungen bzw. Hinweise auf eine tatsächliche Bedrohungslage gefunden wurden. Die Kriminalpolizeiinspektion Erding führt nun die Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten gegen den noch unbekannten Briefschreiber. Den Täter erwartet eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

Bombendrohung am Gymnasium Grafing

Kam die Bombendrohung von "rechts"?

Die Schule war erst vor wenigen Wochen in die Schlagzeilen geraten, als sie von Unbekannten mit rechtsextremistischen Sprüchen beschmiert worden war und die Schüler spontan eine Großdemo gegen Rechts organisiert hatten. Parigger ist sich sicher, dass die Bombendrohung gewissermaßen eine Reaktion auf die Demonstration darstellt. "Das ist evident. Die übliche, feige Methode, gegen die man sich nicht wehren kann", sagte der Schulleiter dem Münchner Merkur.

re/Polizeipräsidium Oberbayern Nord

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