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Seifert: "Es kam wolkenbruchartig!"

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Prien - Die Sonne scheint, die Natur strahlt - zwei Tage nach dem schweren Unwetter ist in Prien auf den ersten Blick nichts mehr davon zu erkennen. Am Mittwoch sah das anders aus: **Video-Interview mit dem Riederinger Bürgermeister**

"Ich bereitete mich im Rathaus gerade auf die Bürgersprechstunde vor", erinnert sich Bürgermeister Jürgen Seifert im Chiemgau24-Interview. "Auf einmal nahm der Wind zu, der Himmel verdunkelte sich und es brach wolkenbruchartig über uns herein." Tischtennisballgroße Hagelkörner prasselten vom Himmel, die Kapelle in Arbing wurde abgedeckt, den Buchenwald in Atzing hat es zerlegt, ein Baum stürzte auf die Oberleitung der Bahn und legte den Schienenverkehr zwischen München und Salzburg stundenlang lahm.

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"In Prien waren es ungefähr 45 Einsätze, in Arbing sieben", so der Bürgermeister, der ein großes Lob und seinen Dank an die Feuerwehren und den Bauhof aussprach. "Ich selbst war bis halb zehn im Bauhof. Die geplante Brotzeit musste allerdings ausfallen, da kein Metzger zu erreichen war."

Die fleißigen Priener sorgten dennoch dafür, dass die schwersten Schäden, die es vor allem im Bereich Atzing und Arbing gab, zwei Tage nach dem Unwetter kaum mehr zu erkennen sind. "Schwere Personenschäden sind mir nicht bekannt", zeigt sich Seifert erleichtert. "Einige Häuser hat es aber schwer in Mitleidenschaft gezogen." Den genauen materiellen Schaden könne man noch nicht beziffern. "Es hat richtige Schneisen in unsere Wälder geschlagen, da werden die Bauern einige Zeit brauchen, die Schäden aufzunehmen und sie zu beziffern."

Das Unwetter in Prien

Einem Autobesitzer, der am Beilhackparkplatz seinen Wagen abgestellt hatte, dürfte der materielle Schaden ziemlich egal sein. Er sah zu, wie ein Baum auf sein Auto stürzte und war nur froh, dass er nicht darin saß.

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © könig/cz

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