Nach Verpuffung im Holzofen

Brandopfer: Zustand stabil, aber kritisch

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Am Samstagnachmittag hat sich eine Frau bei einer Verpuffung in einem Holzofen schwere Verbrennungen zugezogen.
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Marktl - Nach dem Brand in einem Wohnhaus in Marktl ist der Zustand der schwerverletzten Frau kritisch. Über die genaue Brandursache herrscht noch Unklarheit.

Am Samstagnachmittag haben sich in einem Wohnhaus in Marktl offenbar dramatische Szenen abgespielt. Als die 65-jährige Bewohnerin den Holzofen einheizen wollte, kam es wohl zu einer Verpuffung. Die Frau erlitt dabei schwere Verbrennungen und ihr Mann, der ihr zu Hilfe geeilt war, um die Flammen zu löschen, zog sich eine Rauchvergiftung zu.

Die Ermittlungen der Mühldorfer Kriminalpolizei zur genauen Brandursache stehen noch am Anfang. Wichtig für die Polizei ist dabei vor allem die Aussage der schwerverletzten Frau, die sich derzeit im Krankenhaus befindet. Wie Jürgen Thalmeier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, gegenüber unserer Redaktion erklärt, müsse man noch warten, bis man die Frau befragen könne. Ihr Zustand sei "stabil, aber nach wie vor kritisch", so Thalmeier. Ob ergänzend zur Befragung der Frau ein Sachverständiger hinzugezogen wird, werde geprüft.

Laut Thalmeier droht in einem Holzofen häufig dann eine Verpuffung, wenn sich im Ofen viel brennbarer Stoff, aber wenig Sauerstoff befindet. "Dann glimmt es vor sich hin", so Thalmeier. Gebe es dann eine Sauerstoffzufuhr, könne es zu einer Verpuffung kommen.

Fotos: Verpuffung in Marktler Wohnhaus

Verpuffung in Marktl

Quelle: innsalzach24.de

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