Brandstiftung: Blaues Auge für Autohaus-Leiter

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Surheim/Traunstein - Nur mit einer Bewährungsstrafe kam ein geständiger Mann aus Surheim vor dem Landgericht davon. Dabei wollte er einen verheerenden Brand legen.

Ziemlich schnell und ziemlich überraschend ist am Dienstagnachmittag am Traunsteiner Landgericht das Urteil gegen einen Mann aus Surheim gefallen. Zwei Jahre auf Bewährung bekommt der Mann wegen versuchter schwerer Brandstiftung, berichtet die Bayernwelle. Der Geschäftsführer eines Autohauses in Surheim ist geständig gewesen.

Im November 2013 hatte der Mann knapp 100 Liter Sprit in der Werkstatt und im Büro des Autohauses verteilt. Dann hatte er laut Staatsanwaltschaft einen Ölbrenner so platziert, dass er einen Brand hätte auslösen können. Der Mann hatte sich aus dem Staub gemacht und dem Geschehen seinen Lauf gelassen.

Video: Versuchte Brandstiftung in Surheim

Wie er selbst vor Gericht zugegeben hat, hatte er eine Explosion und einen Brand der Gebäude beabsichtigt. Dabei wäre aber nicht nur das Autohaus in Mitleidenschaft gezogen worden, auch das Wohnhaus seiner Eltern in unmittelbarer Nähe hätte es erwischt. Die Eltern waren zu dem Zeitpunkt zuhause, das soll der Mann gewusst haben. 

Außer den Eltern wären bei einer Explosion aber noch viel mehr Menschen gefährdet gewesen. Nur durch Zufall entzündete sich der Kraftstoff nicht.

Fotos vom damaligen Feuerwehreinsatz:

Rauchentwicklung in Autohaus

Ursprünglich hatte das Gericht für den Prozess fünf Verhandlungstage angesetzt.

Quelle: Bayernwelle Südost

Quelle: BGland24.de

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