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Besondere Herausforderung für Feuerwehr München

Brennender Hybrid-BMW lässt sich einfach nicht löschen

Ordentlich auf Trab gehalten hat die Feuerwehr München ein brennender BMW X5 Hybrid der sich einfach nicht nachhaltig löschen ließ und schließlich von einem Expertentrupp abtransportiert werden musste.

Trudering - Wie die Berufsfeuerwehr München berichtet, bemerkte der Besitzer eines BMW X5 Plug-in-Hybrid am Montag (21. Juni) Schmorgeruch in seiner Garage und alarmierte daraufhin die Einsatzkräfte - tatsächlich hatte die Batterie geschmort. Noch während der Untersuchung des Autos, fing der BMW dann auf einmal Feuer. Da in der Autobatterie hochgiftige Stoffe verarbeitet sind, musste die Feuerwehr sich mit Atemschutz sichern, bevor der Brand dann schnell gelöscht werden konnte. Allerdings war die Freude darüber nur von kurzer Dauer, denn für die vollständige Löschung musste das Auto aus der Garage manövriert werden, wobei es sich wieder entzündete.

Auch im weiteren Verlauf des Einsatzes stellte sich der BMW als sehr hartnäckig heraus und das Feuer konnte nicht vollständig unter Kontrolle gebracht werden - ganz im Gegenteil - immer wieder loderten Flammen aus dem Hybrid-Auto. Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin Experten von BMW selbst zu Rate zu ziehen und verständigte die BMW-Werksfeuerwehr. Diese rückte mit einem speziellen Container an, in das das mittlerweile nicht mehr brennende Auto verfrachtet wurde. Der Container wurde mit Wasser geflutet und das Auto zum gesicherten Abkühlen auf das BMW-Gelände gebracht. Verletzt wurde niemand.

Elektroautos stellen Feuerwehren immer wieder vor Probleme, da die Batterien sich auch tagelang später immer wieder entzünden können. Ganz davon abgesehen, ist der Einsatz auch aufgrund der hochgiftigen Chemikalien, die in den Elektroautos verarbeitet sind ein besonderes Risiko. In der Vergangenheit kam die Taktik mit den gefluteten Containern häufiger zum Einsatz. Damit lässt sich zwar der Brand löschen, allerdings bietet das Recycling dann im Nachhinein wieder ganz neue Herausforderungen.

Die Container-Methode ist zwar aktuell eine brauchbare Lösungsmöglichkeit für Einzelfälle, aber es stellt sich die Frage nach dem Zukunftspotenzial, denn was ist, wenn einmal mehrere E-Autos gleichzeitig brennen? - Was mit der steigenden Nachfrage nicht unwahrscheinlicher wird. Hierfür scheint es aktuell noch kein Konzept zu geben.

nt

Rubriklistenbild: © Pixabay (Symbolbild

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