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Waffendelikt in München

Bub (12) mit zwei Küchenmessern im Hosenbund unterwegs - Polizei droht mit Schusswaffe

Die Polizei München musste einen 12-jährigen Buben mit gezogener Waffe dazu zwingen, zwei Küchenmesser abzulegen, die er in seinem Hosenbund trug.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Am Mittwoch, 23. Juni, gegen 16.40 Uhr, teilte eine Mitarbeiterin eines Schnellrestaurants in der Wasserburger Landstraße über den Polizeinotruf 110 mit, dass sich im Außenbereich des Restaurants mehrere Kinder und Jugendliche aufhalten würden. Hierbei war der Mitarbeiterin aufgefallen, dass eine männliche Person im vorderen Hosenbund zwei Küchenmesser mit sich führen würde.

Daraufhin wurden zwei Polizeistreifen der örtlich zuständigen Polizeiinspektion 25 (Trudering-Riem) zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Bei Eintreffen der Polizeistreifen flüchtete die Jugendgruppe, bestehend aus 10 bis 20 Personen zunächst in verschiedene Richtungen. Im Rahmen weiterer Fahndungsmaßnahmen konnte ein Teil der Jugendgruppe schließlich auf einer Freifläche vor einer nahegelegenen Kultureinrichtung angetroffen werden.

Unter den Jugendlichen befand sich auch die männliche Person, die die zwei Küchenmesser im Hosenbund mit sich führte. Nachdem die männliche Person nur zögerlich den Anweisungen der eingesetzten Polizeibeamten, sich von der Gruppe zunächst zu separieren und anschließend eigenständig die mitgeführten Messer vor sich auf den Boden zu legen, nachkam, wurde sie durch die Einsatzkräfte unter Vorhalt der Dienstwaffe nachdrücklich dazu aufgefordert, sich hinzulegen.

Dieser Aufforderung kam die Person letztlich nach. Somit konnten vor Ort die beiden Messer durch die Einsatzkräfte sichergestellt werden. Die Person wurde zunächst gefesselt. Im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass es sich bei der männlichen Person um einen 12-Jährigen mit Wohnsitz in München handelte.

Nach Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen auf der nahegelegenen Polizeiinspektion wurde der 12-Jährige seinem Vater übergeben. Die weiteren kriminalpolizeilichen Abklärungen werden durch das Kommissariat 26 geführt.

Pressemitteilung Polizei München

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte / dpa

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