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Video der Aufräumarbeiten mit Eltern und Jugendlichen in Dieburg

Stadt schüttet im Kampf gegen Corona Skatepark zu - Jugendliche und Eltern schlagen zurück

Dieburg - Es war ein kurioses Bild: Ein eigentlich beliebter Skatepark in Dieburg war in den vergangenen Tagen menschenleer und der Boden komplett mit Rollsplitt eingedeckt. Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken. Doch dann schlugen die Jugendliche zurück.

Update, 17.09 Uhr - Video der Aufräumarbeiten mit Eltern und Jugendlichen

Mittlerweile finden sich verschiedene Videos der Aufräumarbeiten, die von Eltern, Jugendlichen und Kindern ausgeführt wurden, im Netz. Wie gut (beziehungsweise schlecht) die Aktion von Bürgermeister Frank Haus (parteilos) aufgefasst wurde, ist an den zahlreichen kritischen Aussagen in den Videos erkennen. In einem der Videos wird vom Filmenden von „tapferen mutigen Bürgern“ und deren „zivilen Ungehorsam“ gegen die „Irrsinnsmaßnahmen“ gesprochen.

Erstmeldung:

Bereits vor einigen Wochen hatte die Stadt den Skaterpark und beliebten Jugendtreff unter anderem mit Flatterband abgesperrt und rot-weiße Baustellenbaken aufgestellt. Kontrollen vom Ordnungsamt am Skaterpark blieben immer wieder erfolglos. Als letzten Ausweg hatte sich Bürgermeister Frank Haus (parteilos) dann dazu entschieden, den kompletten Boden mit Splitt zu bedecken, sodass Skaten nicht mehr möglich war. Man erhoffte sich so, Treffen, welche aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht gestattet sind, unterbinden zu können. Haus bezeichnete seine Entscheidung als „plakativ, aber wirksam“. Die Maßnahme hatte aber nicht lange bestand. 

Denn in der Nacht zu Donnerstag, den 13. Mai, haben unbekannte Jugendliche die Anlage von dem Rollsplitt befreit. Vor einer der frei gekehrten Rampen ist nun der Schriftzug „Gruß an den Bürgermeister“ zu sehen, der auf den Boden gesprayt ist. Zudem wurden mehrere Haufen Splitt vor dem Rathaus verteit.

Wegen Verstößen gegen Corona-Beschränkungen: Stadt Dieburg schüttet Skaterpark mit Rollsplit zu

Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.
Bürgermeister Frank Haus hatte sich zu der drastischen Maßnahme gezwungen gesehen, nachdem sich trotz Corona-Beschränkungen immer wieder größere Gruppen getroffen hatten - ohne Abstand und ohne Masken.  © NEWS5 / Höfig

Stadt Dieburg begrüßt die Aktion

Der Stadt kommt die Aktion allerdings gar nicht mal mehr so ungelegen, wie Bürgermeister Frank Haus am Freitag der dpa sagte: Wegen sinkender Inzidenzen im Kreis Darmstadt-Dieburg muss die Kommune den Platz ohnehin wieder freigeben.

Der Aufwand der Reinigung hat sich nun deutlich verringert“, sagte Haus. „Die Kehrmaschine beseitigt verbliebene Reste, um eine gefahrlose Benutzung der Anlage sicher zu stellen.“ Man werde aber weiter die Einhaltung der Corona-Kontaktbeschränkungen kontrollieren.

Die Kehraktion sei zwar nicht angemeldet gewesen, sagte Haus, die Stadt sei aber „aufgrund der deutlich gesunkenen Inzidenz und der damit einhergehenden Lockerungen ab dem kommenden Sonntag“ bewusst nicht eingeschritten. Man habe die Aktion lediglich von der Polizei „begleiten“ lassen. Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs werde nicht gestellt.

Keine Verbindungen zur Querdenker-Szenen

Laut Bürgermeister solle es sich überwiegend um Personen gehandelt haben, die nicht aus Dieburg stammen. Das decke sich mit den Beschwerden in sozialen Medien und E-Mails, die nach dem Zuschütten des Parks die Stadt erreicht hatten: Sie waren laut Haus „beinahe ausschließlich anonym und aus dem gesamten Bundesgebiet“.

Laut Polizei verlief die Aktion störungsfrei. Auf wen der Aufruf ursprünglich zurückgehe, sei unbekannt. Zwar habe es Hinweise auf Querdenker gegeben, „aber wir würden die Aktion in keinerlei Zusammenhang mit dieser Gruppe stellen“, sagte eine Polizeisprecherin der dpa. „Den Menschen ging es darum, den Platz wieder freizuräumen.

mz

Rubriklistenbild: © News5

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