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Bundespolizei beendet gefährliche Großschleusung bei Mittenwald

16 Menschen wie Pakete auf Ladefläche gepfercht - darunter neun Kinder

Bundespolizei beendet gefährliche Großschleusung bei Mittenwald
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Die Bundespolizei hat auf der B2 nahe Mittenwald 16 offenkundig geschleuste Migranten, darunter neun Kinder, auf der Ladefläche eines Transporters gefunden.

Am Montagmorgen (17. Dezember) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen auf der B2 nahe Mittenwald 16 Personen auf der Ladefläche eines Transporters gefunden. Offensichtlich war die Beförderungssituation der sieben Erwachsenen und neun Kinder in hohem Maß gefährlich. Die zusammengepferchten Menschen mussten zum Teil übereinanderliegen. Der türkische Fahrer, der sich ahnungslos gab, wurde sogleich festgenommen.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Mittenwald / B2 / Garmisch-Partenkirchen - Bereits während der Kontrolle des Fahrzeugführers hörten die Bundespolizisten ein Kind im geschlossenen hinteren Bereich des Transporters weinen. Spontan erklärte der 35-Jährige, der am Steuer des in Deutschland zugelassenen Wagens saß, dass er das Fahrzeug lediglich wie vorgefunden übernommen habe.

Als die Beamten die hintere Türe des Transporters öffneten, sahen sie 16 Personen im Wageninneren. Offenkundig wurden sie wie Pakete neben- und aufeinander transportiert. Getrennt von ihrem Fahrer, der mit seinem Wohnsitz offiziell in Südbayern gemeldet ist, wurden sie mit Unterstützung der Bayerischen Landespolizei zum Bundespolizeirevier nach Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Dort konnten die Geschleusten, die nicht über die erforderlichen Reisepapiere verfügen, zunächst versorgt werden. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um türkische Staatsangehörige kurdischer Abstammung. Bei den sieben Erwachsenen Frauen und Männern im Alter von 23 bis 30 Jahren soll es sich nach ersten Erkenntnissen um die Eltern der neun mitbeförderten Kinder handeln. Diese dürften etwa zwischen zwei und fünf Jahre alt sein.

Die Ermittlungen der Bundespolizei gegen den festgenommenen türkischen Fahrer dauern an. Er muss mit einem Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern unter unmenschlichen und höchst gefährlichen Bedingungen rechnen. Die zuständige Staatsanwaltschaft in München wurde eingeschaltet.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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