Pressemeldung Bundespolizei München

Flucht kann Opfer nicht retten: 20-Jähriger schlägt und tritt auf Mann (36) ein

München – Am Sonntagmorgen (30. Dezember) schlug und trat ein 20-Jähriger im Hauptbahnhof auf einen 36-Jährigen ein, der mit Verletzungen in eine Klinik transportiert wurde.

Aus bisher unbekannter Ursache gerieten ein 20-jähriger Deutscher und eine 36-jähriger Pole am Abgang zur S-Bahn am Münchner Hauptbahnhof gegen 1.30 Uhr in Streit. In dessen Verlauf soll der Jüngere aus Giesing dem Älteren aus Milbertshofen zunächst ins Gesicht geschlagen haben. 

Als der Pole die Flucht ergriff soll ihm der Giesinger gefolgt, ihn im Zwischengeschoss eingeholt und dort gegen das Gesäß getreten haben. Danach soll der Giesinger den Milbertshofener mit weiteren Faustschlägen zu Boden geschlagen haben. Als der Ältere aufstehen wollte, soll der 20-Jährige diesem zudem noch mit dem beschuhten Fuß gegen den Oberkörper getreten haben. Danach trennten mehrere Unbeteiligte die beiden und alarmierten die Bundespolizei.

Der mit 3,11 Promille alkoholisierte Pole erlitt Verletzungen im Gesicht und verspürte Schmerzen im Bereich des Oberkörpers. Der mit 1,66 Promille alkoholisierte 20-Jährige durfte – nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft – nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen die Wache freien Fußes verlassen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Pressemitteilung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © Bundespoliz ei (Symbolbild)

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