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Bundespolizei stoppt Schleuser auf der A8 bei Piding

Neun Personen im 7-Sitzer - Mädchen (2) saß auf Schoß der Mutter

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Piding - Die Bundespolizei hat am Dienstag zwei mutmaßliche Schleuser auf der A8 festgenommen. In ihrem Fahrzeug mit insgesamt nur sieben Sitzplätzen hatten neun Personen "Platz gefunden".

In den frühen Morgenstunden stoppten die Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle bei Piding einen Van mit österreichischen Kennzeichen. Obwohl das Fahrzeug lediglich als 7-Sitzer zugelassen ist, saßen insgesamt neun Personen darin. Der Fahrer und sein Beifahrer konnten sich mit ihren irakischen Pässen und einer Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland ordnungsgemäß ausweisen.

Bei den sieben Personen, die sich ungesichert im Fond des Wagens befanden, handelt es sich eigenen Angaben zufolge um Syrer. Darunter befand sich ein zweijähriges Mädchen, das auf dem Schoß der Mutter Platz nehmen musste. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Gruppe es bei ihrer Flucht bereits bis nach Österreich geschafft hatte, aber von dort nach Slowenien zurückkehren musste.

Nach Angaben eines Geschleusten habe man sich daraufhin entschlossen, die Dienste der beiden Schleuser in Anspruch zu nehmen. Für die Fahrt nach Deutschland waren pro Person 600 Euro vereinbart worden. In den Diensträumen der Bundespolizei äußerten die syrischen Staatsangehörigen Schutzersuchen und wurden an die zuständige Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Die beiden Iraker werden sich wegen Einschleusens von Ausländern strafrechtlich verantworten müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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