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Mutmaßliche Schleuser in Untersuchungshaft

Bundespolizei zählt am Wochenende über 100 unerlaubte Einreisen in die Region

Bundespolizei
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Die Bundespolizeiinspektion Freilassing zählte am vergangenen Wochenende (29. April-1. Mai) mit ihrem Mühldorfer Revier insgesamt knapp 110 unerlaubte Einreisen.
Darunter setzte ein Schleuser 15 ausweislose Türken bei Marktl am Inn ab. Für drei weitere Schleuser endete das Wochenende in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Freilassing / Mühldorf - Unterstützungskräfte der Bundesbereitschaftspolizei stoppten am Freitagabend an der Kontrollstelle am Walserberg ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung.
Der Fahrer, ein 36-jähriger Iraker, händigte den Beamten einen irakischen Reisepass sowie einen deutschen Aufenthaltstitel aus.
Sein Beifahrer sowie seine drei weiteren Begleiter konnten keine für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Dokumente vorweisen. Sie gaben an, syrische Staatsangehörige zu sein. Die Bundespolizisten nahmen alle fünf Personen wegen des Verdachts einer Schleusung vorläufig fest.

Dass der Fahrer seine Begleiter lediglich aus reiner Hilfsbereitschaft von Österreich mit nach Deutschland nahm, erschien den Ermittlern nicht glaubhaft. Nach einer Anzeige wegen Einschleusens von Ausländern führten die Polizisten den 36-Jährigen einem Richter vor. Da dieser auf Untersuchungshaft entschied, lieferten die Bundespolizisten den Iraker in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Die Geschleusten müssen sich nun wegen der versuchten unerlaubten Einreise verantworten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten sie zurück nach Österreich.

Am Samstagabend wurden die Landes- und Bundespolizei über eine größere Personengruppe am Bahnhof in Marktl informiert. Nach Eintreffen stellten die Beamten 12 türkische ausweislose Staatsangehörige fest, welche mutmaßlich im Rahmen einer Schleusung abgesetzt worden waren.

Im näheren Umkreis stellten die Beamten weiterhin einen Transporter mit deutscher Zulassung fest. Der Fahrer wies sich mit einem türkischen Reisepass und einem deutschen Aufenthaltstitel aus. Seine drei Begleiter ohne Ausweisdokumente konnten jedoch zweifelsfrei der Personengruppe vom Bahnhof Marktl zugeordnet werden.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den Fahrer des Transporters wegen Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt. Auch gegen ihn wurde ein richterlicher Untersuchungshaftbefehl erlassen. Die Geschleusten müssen sich wegen der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthalts verantworten.

Am Sonntagabend stellten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Burghausen die nächste Schleusung auf der B12 bei Marktl am Inn fest. Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs mit französischer Zulassung konnte sich lediglich der Beifahrer, ein 45-jähriger Tunesier, ordnungsgemäß ausweisen.

Der Fahrer sowie die drei weiteren Fahrzeuginsassen konnten keinerlei Ausweisdokumente vorweisen. Wegen des Verdachts einer Schleusung informierten die Beamten zuständigkeitshalber die Bundespolizei. Ermittlungen zufolge waren weder der Fahrer noch der Beifahrer und gleichzeitig Halter des Autos im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Die Bundespolizisten lieferten den 45-Jährigen nach einer Vorführung beim Richter in eine Haftanstalt ein. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei wegen Einschleusens von Ausländern.
Seine vier Begleiter mussten ebenfalls zur Sicherung der Zurückschiebung nach Österreich in Haft.

Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing