Bundespolizeieinsatz am Ost-Bahnhof

Flaschenwurf nach Streit - Zeugen verhindern Schlimmeres

München - Am Mittwoch, 12. August, gerieten in einer S-Bahn auf Höhe Ostbahnhof zwei Männer in Streit. Ein alkoholisierter 26-Jähriger warf dabei eine Glasflasche auf einen 32-Jährigen. Zeugen gingen dazwischen und informierten die Bundespolizei. Der Tatverdächtige wird nun dem Haftrichter vorgeführt.

Die Meldung im Wortlaut:

Am Mittwochnachmittag, gegen 17 Uhr, gerieten in einer S4 zwei Männer in einen Streit. Auf Höhe des Ostbahnhofes warf ein 26-jähriger Senegalese eine halbvolle Glasflasche in Richtung des Kopfes seines Kontrahenten, ein ihm nicht weiter bekannter 32-jähriger Gambier. Die Flasche verfehlte ihr Ziel. Zeugen, die dazwischen gingen, konnten eine weitere Eskalation der Situation verhindern.

Als der 26-Jährige ohne festen Wohnsitz am Ostbahnhof ausstieg, wollte er erneute eine Flasche auf den, sich noch in der Bahn befindlichen in Rosenheim Lebenden, werfen. Dies konnte ebenfalls durch einen Zeugen verhindert werden.

Weitere Unbeteiligte informierten die Bundespolizei. Die Beamten nahmen den mit 3,29 Promille alkoholisierten Senegalesen, der am Bahnsteig lautstark umher schrie, mit auf die Dienststelle am Ostbahnhof und informierten die Staatsanwaltschaft München.

Diese entschied, dass er am gestrigen Tage wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung dem Haftrichter vorgeführt wird. Der Richter erhielt die Haft bei dem gerade eine Bewährungsstrafe Verbüßenden aufrecht.
Der 26-Jährige, der bereits 2008 ins Bundesgebiet eingereist war und ist Inhaber einer Niederlassungserlaubnis ist, wurde in die JVA Stadelheim gebracht.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion München.

Rubriklistenbild: © Bundespolizei München.

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