Sechsjähriger trieb leblos im Becken des Hallenbads

Bademeister rettet Bub (6) vor dem Ertrinken

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Burghausen - Im Burghauser Hallenbad trieb ein Sechsjähriger leblos im Becken. Ein Schwimmmeister reagierte sofort und verhinderte Schlimmeres.

Das schnelle Eingreifen eines Schwimmmeisters hat am späten Dienstagnachmittag im Burghauser Hallenbad Schlimmeres verhindert. "Gegen 17.45 Uhr bemerkte ein Schwimmmeister, dass im Erlebnisbecken ein Bub leblos im Wasser trieb", schildert Stefan Sajdak, Assistent der Bäderleitung, den Vorfall. Der Schwimmmeister reagierte sofort und zog den Sechsjährigen aus dem Becken. Gemeinsam mit einem Badegast, einer Krankenschwester, reanimierte der Mann den Bub, der zu diesem Zeitpunkt keinen Puls mehr hatte. "Nach ungefähr einer Minute hat der Bub die Augen geöffnet und gebrochen", so Sajdak weiter. Ein Notarzt, der von einem anderen Schwimmmeister verständigt worden war, traf wenig später ein und versorgte das Kind.

Regelmäßige Schulungen für die Schwimmmeister

Das Kind war offenbar vom zehn bis 30 Zentimeter flachen Nichtschwimmerbereich in den 1,35 Meter tiefen und mit einer Trennschnur abgegrenzten vorderen Bereich des Erlebnisbeckens geraten. Sajdak zufolge war das Kind zum Zeitpunkt des Vorfalls unbeaufsichtigt.

Die Aufsicht des Schwimmbads habe funktioniert, lobt Sajdak. "Wenn ein Kind mindestens vier Minuten im Wasser treibt, kann es gesundheitliche Schäden hervorrufen", erläutert Sajdak. Im Burhauser Hallenbad sei die Rettung sehr schnell, wahrscheinlich innerhalb von Sekunden, erfolgt. "Wir haben top ausgebildetes Personal", betont Sajdak. Auch nach der dreijährigen Ausbildung haben die Schwimmmeister regelmäßig Schulungen, etwa in erster Hilfe und dem Umgang mit dem Defibrillator.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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