Der Song handelt von Momenten, in denen man das Gefühl hat, man würde sich selbst verlieren. Der "Way back home" steht somit für das Zurückfinden zu sich selbst, das Abschließen mit den Momenten, die einen in der Nacht wachhalten und das Lernen aus den gemachten Erfahrungen.
In dem Video sieht man Menschen aller Nationalitäten, die in Burghausen Plakate mit den Songtexten in die Kamera halten. Es soll verdeutlichen, dass es in solchen Situationen allen Menschen gleich geht und das wiederum verbindet. Auch ein Bezug zu aktuellen Flüchtlingssituation ist vorhanden: Ein Zuhause, dem man sich zugehörig fühlt, ist wichtig. Deswegen entschieden sich die drei Jungs auch dafür, das Video ausschließlich in ihrer Heimatstadt Burghausen zu drehen.
Aber: "Was für uns Geborgenheit und Sicherheit ist, ist für andere nur ein Zufluchtsort, jedoch keine Heimat.", betont Christoph Niedermeier ganz richtig. Um diese Nachricht hervorzuheben, haben sie bewusst Flüchtlinge aufgezeichnet, die Plakate mit bestimmten Textstellen halten.
Wie die Bandmitglieder erzählen, war der Videodreh wohl eine ganz spontane Sache: Auf der Straße haben sie Passanten angesprochen, ob sie Lust hätten als Komparsen in ihrem neuen Video mitzuwirken. Überrascht hat sie dabei, wie locker die meisten Burghausener darauf reagierten.
"Sogar von einem Schneesturm haben sich unsere Freunde nicht abschrecken lassen und tapfer den in Zeitraffer gefilmten Refrain gegen den Wind gehalten", erzählen die Jungs und möchten sich auf diesem Wege nochmals bei allen Beteiligten bedanken. Das Video hat mittlerweile schon über 1.000 Aufrufe:
Für die Zukunft haben sie noch einiges in petto: "Way back home" war erst einer von drei Songs, die sie Ende 2016 aufgenommen haben. In den kommenden Wochen soll ihre erste EP vervollständigt und noch weitere Videos gedreht werden. Anfang des Sommers 2017 wird das ganze dann natürlich auch live präsentiert werden und wo sollte das sonst sein als in Burghausen. Die drei können es kaum erwarten, endlich wieder auf die Bühne zu gehen, neue Menschen kennenzulernen und einfach Spaß dabei zu haben.
Wenn die Jungs so weitermachen, wie sie mit "Way back home" angefangen haben, kann das ja nur gut werden!
fso