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Künast: "Erhalten durch Aufessen"

Burghausen - "In Berlin am Schreibtisch kann man keine Landwirtschaft erfinden." Renate Künast im Innsalzach24-Interview über Agrarpolitik und die Frauenquote:

"Regionen aktiv sollte vor 10 Jahren zeigen, wie Landwirtschaft auch anders gehen könnte," so Renate Künast beim Symposium im Burghauser Bürgerhaus am Freitag. "Und wir haben einiges erreicht. Es wurden allein hier 18 Projekte gefördert, die immer noch aktiv sind. Und es heißt ja 'Regionen aktiv' - wir wollten die Menschen erreichen, die hier leben und arbeiten. In Berlin am Schreibtisch kann man keine Landwirtschaft erfinden!"

Renate Künast in Burghausen

Künast unterscheidet da klar zwischen bäuerlicher Landwirtschaft und industrieller. "Den, der 1000 km entfernt von seiner Maschine sitzt, die da für ihn arbeitet, und alles nur über Fonds regelt, meinen wir nicht."

Aber die Bäuerinnen, die meint sie - auch, wenn es um die Frauenquote geht. "Jede Frau sollte sich dazu entscheiden können, zu arbeiten. Egal, wie und in welcher Position. Und wenn sie Lust hat, beim Mercedes im Vorstand zu sitzen, dann sollte sie das tun können." Für die Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen geht es da vor allem um den Zukunftsgedanken. "Jede Frau sollte an ihre Rente denken dürfen," sagt sie. "Und da helfen wir doch auch den Männern. Viele sagen schon jetzt, dass sie ihre Familie allein nicht mehr gut ernähren können."

ds

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © ds

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