Keine Verletzten nach Gas-Alarm

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Burghausen - Nach dem Gas-Alarm im Wacker-Werk am Freitag konnte Entwarnung gegeben werden. Spezielle Fahrzeuge haben die Gaskonzentration in der Umgebung gemessen.

Schreckmomente im Wacker-Werk in Burghausen! Wegen einer defekten Dichtung in einer Rohrleitung trat am Freitag Chlorisan aus. Ein Gas, das für den Menschen gefährlich sein kann. Über dem Wacker-Werk gab es eine gewaltige Gaswolke. Zunächst war sogar von einer Explosion die Rede, diese gab es aber nicht. Am Abend dann ein erneuter Vorfall: Bei den Reparaturarbeiten gab es Probleme, durch ein zweites Leck in der Leitung strömte erneut das Gas. Daraufhin wurde vorsorglich der nahegelegene Sportpark und das Freibad geräumt. 

Bilder vom Einsatz am Freitag

Großalarm bei Wacker

Zweiter Zwischenfall

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Gas-Alarm: Sportpark und Freibad geräumt

Nun  konnte komplette Entwarnung gegeben werden: "Die Situation wurde am Freitagabend unter Kontrolle gebracht", so Wacker-Pressesprecher Klaus Millrath. Durch die Feuerwehr wurden die Gas-Wolke mit Wassernebeln niedergeschlagen. Die Räumung des Freibads und des Sportparks seien reine Vorsichtsmaßnahmen gewesen. "Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Gehfahr für die Bevölkerung, "sagt Millrath. "Mit zwei Messfahrzeugen wurde in Burghausen und der Umgebung die Werte der Gas-Konzentration in der Luft gemessen. Auffälligkeiten gab es nicht."

Auch die drei Werks-Arbeiter, die als leicht verletzt galten, konnten nach der Untersuchung durch den Arzt aufatmen - sie sind gesund.

Laut dem Pressesprecher gab es auch keinerlei Zusammenhänge mit dem OMV-Vorfall am vergangenen Donnerstag. Dort fiel der Strom aus und es musste auf Fackelbetrieb umgestellt werden. "Zu dieser Situation gibt es keine Parallelen. Für den Vorfall bei uns hat eine kaputte Dichtung gesorgt, mit dem Stromausfall hatte das nichts zu tun".

red is24

Quelle: innsalzach24.de

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