Busunglück im Ötztal: Entsetzen in Bayern

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Sölden/Ichenhausen/Burgau - Der Busunfall in Tirol mit einem Toten und Dutzenden teils Schwerverletzten aus dem schwäbischen Landkreis Günzburg ist auch in Bayern mit Bestürzung aufgenommen worden.

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“Das ist eine tragische Geschichte“, sagte der Bürgermeister von Ichenhausen, Hans Klement, am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa in München. “Dass eine fröhliche Fahrt zum Skifahren so schrecklich enden muss, das geht einem schon ziemlich nahe.“

Der Skiverein Waldstetten habe die Fahrt nach Sölden gemeinsam mit dem Skiclub im nahen Burgau organisiert. Der Organisator der Tour sei selber gefahren, erläuterte Rathauschef Klement. Der Bus sei von einer Firma mit Sitz in Ichenhausen gemietet gewesen. Der Organisator habe einen Busführerschein und sei selbst hinter dem Steuer gesessen.

Der bei dem Busunglück ums Leben gekommene 15-Jährige kommt aus Burgau. Mittlerweile seien einige der Verletzten - soweit es die Verletzungen zulassen - auf der Heimreise, sagte der Ichenhausener Bürgermeister.

Auch Burgaus Rathauschef Konrad Barm äußerte sich bestürzt: “Heute ist der erste Advent. Dass so ein schlimmes Unglück gerade zur Weihnachtszeit passiert, ist schrecklich.“ Die befreundeten Vereine hätten den Auftakt zur Skisaison gemeinsam feiern wollen, sagte Barm. Es sei tragisch, dass die gemeinsame Fahrt mit so vielen Verletzen und einem Toten endete.

Sehr wahrscheinlich seinen die meisten Verletzten aus seiner Gemeinde, bestätigte Barm. Er habe bereits mit Angehörigen gesprochen. “Wir sind alle geschockt und wissen nicht, wie es weiter geht“, sagte ein Vorstandsmitglied des Skiclubs Burgau der dpa.

Bei dem Unglück wurden 36 Reisende verletzt, vier von ihnen schwer. Der Bus war am Samstag im Gletscherskigebiet Rettenbachferner von einer abschüssigen Straße abgekommen und über eine Böschung mehrere Meter auf eine Piste gerutscht. Dort prallte er am frühen Abend gegen den Betonpfeiler einer Skiunterführung.

dpa

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