Millionenbetrag abgezogen?

Aufsichtsrat sieht keine Unregelmäßigkeiten

Altötting - Hat der Vorstand zu Unrecht einen Millionenbetrag aus den Ruperti-Werkstätten abgezogen? Nun hat der Caritas-Aufsichtsrat den Fall geprüft und Stellung bezogen.

Der Vorwurf des Elternbeirats der Ruperti-Werkstätten wiegt schwer. Über Jahre soll der Caritas-Vorstand zu Unrecht den Gewinn abgezogen haben. In 19 Jahren soll so ein Betrag von 1,6 Millionen Euro zusammengekommen sein. Besonders bitter: Für eine neue Schweißmaschine war jetzt offenbar kein Geld da.

Nun hat sich der Aufsichtsrat des Diözesan-Caritasverbands mit dem Fall beschäftigt. Gegenüber dem Alt-Neuöttinger Anzeiger erklärt das Gremium schriftlich: "Die - soweit angeführten - Fakten wurden mit Hilfe der WP-Gesellschaft Consilia aus Passau überprüft und entsprechen nach dem aktuellen Kenntnisstand Recht und Gesetz. Unregelmäßigkeiten konnten nicht festgestellt werden."

Wie bereits berichtet, hat der Bezirk Oberbayern eine Prüfung angekündigt. Dies begrüßt der Aufsichtsrat, "da wir davon ausgehen, dass der Bezirk Oberbayern zu ähnlichen Ergebnissen kommen wird".

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Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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