Chaos im KVR

Bürger sollen Wahlunterlagen selbst abholen

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Bei der Stadt waren 20.000 Briefwahl-Anträge liegengeblieben!

München - Das Briefwahl-Chaos bei der Stadt treibt die CSU auf die Barrikaden. Die Behörde empfiehlt nun kleinlaut, Stimmzettel nur noch selbst abzuholen. Aus Briefwahl wird Fußwahl…

Das Briefwahl-Chaos bei der Stadt treibt die CSU auf die Barrikaden. Fraktionschef Josef Schmid sagt: Das KVR hat gelogen! Die Behörde empfiehlt nun kleinlaut, Stimmzettel nur noch selbst abzuholen. Aus Briefwahl wird Fußwahl …

„Warum wurde der Stadtrat belogen?“, fragt Schmid. Letzten Mittwoch habe das KVR behauptet, es gebe gar keine Probleme – obwohl schon am Vortag neue Stimmzettel in Druck gegeben worden seien! „Es besteht akute Gefahr, dass Münchner nicht wählen können.“ Auch die Freien Wähler fordern Aufklärung.

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Das KVR rechtfertigt sich: Bei der letzten Landtagswahl hatten 143.512 Münchner Briefwahl beantragt. Darum seien heuer 200.000 Unterlagen vorbestellt worden. Bis gestern hatten aber 240.595 Münchner die Briefwahl beantragt – Rekord wie in ganz Bayern! Wer die Unterlagen schnell braucht, bekommt im KVR Ersatz-Stimmzettel. Wer sie schon hat, soll sie bis Donnerstag abschicken.

DAC

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Quelle: tz

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