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Vorfall in Grundremmingen

Computervirus im Atomkraftwerk: SPD will Antworten

München - Nach der Entdeckung von Computerviren im schwäbischen Atomkraftwerk Gundremmingen verlangt die SPD weitere Aufklärung. Es gebe „eklatante Widersprüche“.

Nach einer Sitzung des Umweltausschusses am Donnerstag im Landtag kritisierte der SPD-Umweltexperte Florian von Brunn, dass es zwischen den Berichten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und der als Atomaufsicht zuständigen Staatsregierung in München „eklatante Widersprüche“ gebe. Er kritisierte auch die Arbeit in dem Atommeiler scharf: „Da wurde geschlampt und mit einer haarsträubenden Fahrlässigkeit agiert, dass einem angst und bange werden kann.“

Viren wurden über USB-Stick eingeschleppt

Im April hatte das Kernkraftwerk gemeldet, dass die Schadsoftware bei der Vorbereitung der Revision in Block B aufgefallen sei. Das Computersystem gehört zur Brennelemente-Lademaschine, habe allerdings keinen Einfluss auf die Steuerung der Anlage. Der infizierte Rechner soll selbst gar nicht mit dem Internet verbunden gewesen sein. Die Viren seien über einen USB-Stick eingeschleppt worden, fanden Experten heraus.

Das bayerische Umweltministerium wies die Vorwürfe der SPD zurück. Die gefundene Schadsoftware sei sämtlich für Windows-PCs programmiert und daher nicht in der Lage, Einfluss auf die Steuerung des Kraftwerks zu nehmen. „Eine gezielt versuchte Manipulation solcher Systeme kann daher ausgeschlossen werden“, sagte ein Ministeriumssprecher. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft sei deshalb auch eingestellt worden.

dpa

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