News-Ticker zur Corona-Pandemie

Infektionszahlen in Frankreich explodieren - Starbulls fordern Unterstützung für Drittligisten

Person mit Schutzausrüstung bei Coronatest
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Coronavirus (Symbolbild).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt seit nunmehr sieben Monaten in der Region, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Wochenende (5./6. September) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bislang infizierte Personen: Rosenheim 3082, Traunstein 1397, Berchtesgadener Land 394, Mühldorf 603, Altötting 725
  • Todesfälle: Rosenheim 222, Traunstein 88, Berchtesgadener Land 25, Mühldorf 27, Altötting 57
  • Mindestens 9325 Todesfälle in Deutschland (2641 in Bayern)
  • Neue Testzentren in Rosenheim, Mühldorf und Bayerisch Gmain ab 1. September
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.45 Uhr - Zahlen in Frankreich explodieren - Code Rouge in sieben neuen Regionen

Frankreich hat am Sonntag sieben neue Regionen im Land zur „Zone Rouge“ versehen, also zu Risikogebieten ernannt. 28 der 101 französischen Verwaltungsbezirke sind nun also solche roten Zonen, in denen die Maßnahmen und Beschränkungen verschärft werden können.

Neben der Côte Azur und dem Großraum Paris sind nun auch die vier Départements NordBas-RhinSeine-Maritime und Côte-d‘Or mit Großstädten wie LilleRouenLe HavreStraßburg und Dijon die beiden Verwaltungsbezirke auf der Mittelmeerinsel Korsika und das Übersee-Département auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean solche roten Zonen.

Die Infektionszahlen in Frankreich explodierten auch am Wochenende wieder.

Update, 17.41 Uhr - Starbulls fordern Unterstützung für Drittligisten

Die Corona-Krise ist für jeden eine Bewährungsprobe, so auch für Profi- und Leistungssportler. Auch die Starbulls Rosenheim machen sich Sorgen um die Zukunft des Sports und wenden sich in einer Pressemeldung an die Politik. Denn immerhin stehen 26-Eishockey Drittligisten vor dem Aus und damit auch 1.400 Mitarbeiter der Vereine vor einer ungewissen Zukunft, so die Starbulls. Auch der Nachwuchs mit über 6.000 Kindern sei gefährdet, wenn der Sport weiterhin nicht ausreichend politisch berücksichtigt werde.

„Im Gegensatz zu der Betrachtungsweise seitens der politischen Entscheidungsträger, dass Profisport nur innerhalb der beiden höchsten Spielklassen einer Sportart betrieben wird, handelt es sich auch in der Eishockey-Oberliga mit ihren 26 Mannschaften zum überwiegenden Teil um Profisport, den bislang pro Saison etwa 750.000 Zuschauer live im Stadion erleben“, beklagt der Verein.

„Der größte Teil der Spieler, Trainer und Angestellten bestreiten ihren Lebensunterhalt mit dem Eishockeysport. Insgesamt mehr als 1.400 Beschäftigungsverhältnisse und ein Umsatz von fast 25 Millionen Euro an Wirtschaftskraft drohen verloren zu gehen, von denen Lieferanten wie Caterer, Ausrüster, Sicherheitsdienste und viele andere profitieren. Unverständlich bleibt bis zum heutigen Tag, warum die Vereine der Eishockey-Oberligen bei diesen Zahlen nicht in das 200-Millionen-Euro-Hilfspaket des Bundes für den Profisport aufgenommen wurden. Fußballvereine der 3. Liga, die unter ähnlichen Rahmenbedingungen arbeiten, dagegen schon", heißt es weiter.

Ein Spielbetrieb in der Saison 2020/21 sei ohne verbindliche finanzielle Unterstützungen nicht möglich, da die Vereine bereits jetzt ein hohes finanzielles Risiko auf sich nehmen würden.

Die Vereine fordern daher:

•            Die EU-Beihilferichtlinie muss an Rahmenbedingungen des Sports angepasst werden

•            Finanzielle Einbußen durch fehlende Zuschauer müssen ausgeglichen werden

•            Hygienekonzepte müssen tatsächlich durch die zuständigen Behörden geprüft und dürfen nicht mehr pauschal abgelehnt werden

•            Die Entscheidungen seitens der Politik müssen den Vereinen dringend zeitnah vorliegen

Update, 16 Uhr - Gesundheitsministerium: Testübermittlung klappt in über 90 Prozent der Fälle

An den Flughäfen hat der Dienstleister Ecolog das technische Problem bereits am Freitag gelöst, so dass die Prozesse wieder wie vereinbart laufen. Die Übermittlung der ausstehenden Befunde wurde auch am Freitag abgeschlossen.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte am Sonntag in München: „Auch an den Autobahnen befindet man sich nach Angaben des Dienstleisters Eurofins aktuell im 48h-Zeitfenster. Aus den von Eurofins übermittelten Zahlen ergibt sich, dass die Befundübermittlung generell in der Regel in über 90 Prozent aller Fälle innerhalb des gewünschten Zeitrahmens erfolgt.“

Den verbleibenden Einzelfällen geht das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) nach. Unter diesen Fällen ist häufig unter anderem eine erweiterte Laboranalyse notwendig, da die erste Befundung kein eindeutiges Ergebnis erbracht hat. Diese erweiterte Laboruntersuchung bringt verlängerte Benachrichtigungszeiten mit sich. Grund dafür kann zum Beispiel die vorherige Anwendung von Nasenspray, der Konsum von Alkohol oder bestimmter Lutschpastillen bei der Testperson gewesen sein. Eine weitere Ursache für Verzögerungen können auch Fehler bei E-Mail-Adressen und Telefonnummern sein. 

Der Sprecher ergänzte: „Wenn uns derartige Hinweise erreichen, geht das LGL diesen selbstverständlich immer sofort nach. Auch Berichten über Aussagen der Eurofins-Hotline zur Übermittlungsdauer wird nachgegangen.“ Auf Aufforderung des LGL wurden die Abläufe und Aussagen der Hotline überprüft und die Gesamtkapazitäten kontinuierlich ausgebaut.

Eurofins hat nach eigenen Angaben seine Kapazitäten auch mit Blick auf dieses Wochenende mit dem Ende der Sommerferien nochmal erhöht.

Gleichzeitig hat das LGL an diesem Wochenende an den drei Teststationen an den Autobahnen bei der Probenentnahme erneut auf die Unterstützung der Bundeswehr zurückgegriffen.

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Update, 13.16 Uhr - Erneut Testpannen an Autobahn-Rastanlagen

Die Probleme wollen einfach nicht abreißen: Nach der Corona-Testpanne an Flughäfen rücken in Bayern zum Ende der Sommerferien neue Komplikationen an den Teststationen an den Autobahnen in den Fokus. Betroffene berichteten von langen Verzögerungen bei der Übermittlung der Ergebnisse. 

So erzählte jetzt eine Frau dem Bayerischen Rundfunk von der Überlastung des Betreibers einer Autobahn-Teststation. Ihr sei mitgeteilt worden, dass die Auswertung sieben Tage dauere. Erst auf mehrmalige Nachfrage hätte sie ihr Testergebnis verzögert erhalten. Ähnliche Berichte lagen auch der Deutsche Presseagentur (dpa) vor. Auch rosenheim24.de erhielt in den letzten Tagen immer wieder solche Meldungen von Lesern.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gehe diesen Berichten nach, hieß es seitens des bayerischen Gesundheitsministeriums dazu. Die Behörde hatte am Samstag immerhin eingeräumt, dass es „in Einzelfällen“ Verspätungen gebe. Allgemein würden aber nach Angaben des Betreibers Eurofins mehr als 90 Prozent der Ergebnisse innerhalb von 48 Stunden übermittelt. Die Regierung des Freistaats hält trotz allem am Kurs der kostenlosen Test für Jedermann fest.

Update, 11.01 Uhr - Auszahlung von Corona-Kinderbonus startet

Am Montag, 7. September, startet die Auszahlung des einmaligen Corona-Kinderbonus: Dann erhalten die Eltern je Kind einen 300 Euro-Aufschlag, der von den Familienkassen ausbezahlt wird. Insgesamt sind dafür rund 18 Millionen Euro vorgesehen. Die schwarz-rote Koalition hatte die Maßnahme im Rahmen ihres Konjunkturpakets gegen die Folgen der Corona-Krise beschlossen.

Zwei von drei Empfängern wollen die Einmalzahlung übrigens direkt ganz oder teilweise wieder ausgeben. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die der Deutschen Presseagentur (dpa) in Berlin vorliegt. 1202 Menschen wurden befragt.

Update, 9.26 Uhr - Schule und Wirtschaft als „vitale Interessen“

Beim weiteren Kampf gegen Corona im Herbst und Winter will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vorrangig den regulären Kita- und Schulbetrieb und das Wirtschaftsleben sichern. Dies machte er gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) klar: „Das sind die obersten prioritären Ziele: Stärkung der Wirtschaft - und Aufrechterhaltung von Schule und Kita-Betrieb für die Familien. Das sind vitale Interessen, die eine ganze Gesellschaft betreffen.

Söder machte deutlich, dass dahinter im Zweifel weitere Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen etwa in den Bereichen Sport und Kultur zurückzustehen haben. „Es ist die Aufgabe, das richtige Timing und Tuning zu finden, um die Zahlen stabil zu halten“, so Söder, der es deswegen strikt ablehnt, nun vom vorsichtigen Anti-Corona-Kurs abzurücken: „Wir sollten jetzt nicht unter dem Druck von einigen lautstarken Demonstranten aus der rechten Szene und Verschwörungstheoretikern die gesamte Strategie revidieren, um die uns die ganze Welt beneidet.“ Im internationalen Kontext gelte Deutschland als Vorbild.

Update, 6. September, 7.15 Uhr - Fast 1000 neue Fälle an einem Sonntag

Innerhalb eines Tages haben die zuständigen Behörden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 988 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand: 6. September, 0 Uhr). Diese Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig - an Sonntagen sind die gemeldeten Fallzahlen nämlich erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 249.985 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Es gab bislang 9325 Tote (plus 1 im Vergleich zum Vortag). Bis Sonntagmorgen hatten etwa 223.700 Menschen die Infektion überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland zuletzt bei 1,0 (Stand: 5. September; Vortag: 0,85). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,97 (Stand: 5. September; Vortag: 0,94). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

Update, 20.28 Uhr - R-Wert auf 1,0 gestiegen

Der R-Wert in Deutschland ist am Samstag von 0,85 auf 1,0 gestiegen, es steckt also ein Infizierter im Schnitt einen weiteren Menschen an. Der R-Wert zeigt jeweils das Infektionsgeschehen von vor etwa eineinhalb Wochen an.

Update, 16.50 Uhr - Frau bekommt nach Test am Hochfelln gesagt, Tests könnten verschwunden sein

Erneut muss sich die bayerische Regierung für eine Riesen-Panne bei den Corona-Tests für Reiserückkehrer erklären. Nachdem es Übermittungsschwierigkeiten bei den Befunden von 10.000 Getesteten an Flughäfen gab, gibt es nun immer mehr Beschwerden, dass auch Testergebnisse von Bahnhöfen und Autobahnen verzögert übermittelt werden. Denn eigentlich sollte man hier nur 48 Stunden lang auf sein Ergebnis warten müssen, es kann aber derzeit doppelt so lange dauern.

Wie unser Partnerportal merkur.de berichtet, rief eine Frau, die ihren Test in der Nähe von Traunstein gemacht hatte, nach drei Tagen bei Eurofins an. Dort sagte man ihr, dass es bis zu sieben Tage dauern könne und auch, dass die Tests verschwunden sein könnten.

Update, 13.29 Uhr - Swingerclub eröffnet „frivolen Biergarten“

Auch Swingerclubs leiden massiv unter den derzeit bestehenden Kontakt- und Hygieneregeln. Ein Club in Bad Abbach (Landkreis Kelheim) hat sich nun besonders kreativ gezeigt, um die Corona-Krise zu bekämpfen und den Behörden ein Schnippchen geschlagen. Die Betreiber installierten dort nun kurzerhand einen „frivolen Biergarten“ samt Pool, Sitzgelegenheiten und „Spielwiesen“, damit die Gäste zumindest dort ungehemmt ihre sexuellen Fantasien und Praktiken ausüben können.

Frivol ist, dass bei uns die Leute sein können, wie sie wollen. Sie können im Biergarten-Outfit oder einfach pudelnackt dasitzen“, sagte die Betreiberin der Passauer Neuen Presse. Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Partnertausch ist nicht erlaubt, zudem müssen auch die bestehenden Abstands- und Hygieneregeln natürlich penibel eingehalten werden.

Update, 12.21 Uhr - Für bis zu 48 Stunden in Risikogebiet: Keine Quarantäne für Bayern

Eigentlich hat der Freistaat Bayern ziemlich strenge Corona-Regeln. Doch in einem Punkt gibt es nun offenbar eine bedeutende Abweichung von der empfohlenen Linie des Bundes. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, sind für bayerische Bürger Kurzaufenthalte in Risikogebieten von bis zu 48 Stunden möglich - ohne danach in Quarantäne oder sich zweimal testen lassen zu müssen.

In dem Bericht wurde als Beispiel ein Bayer genannt, der in der Bretagne in Frankreich im Urlaub war. Bei seiner Rückreise mit dem Zug über Paris musste er in der französischen Hauptstadt für die Weiterfahrt vom Gare Montparnasse zum Gare de l‘Est wechseln und hielt sich dabei de facto rund zwei Stunden in einem vom RKI als Risikogebiet eingestuften Gebiet auf (Ile de France). Nach seiner Rückkehr nach Bayern informierte der Mann pflichtgemäß alle Behörden und erhielt sogar auf nochmalige Nachfrage die Antwort, dass er weder unter die Test- noch unter die Quarantänepflicht falle. 

Die Gesundheitsamt München als zuständige Behörde berief sich dabei auf die aktuelle bayerische Einreise-Quarantäneverordnung (EQV). Das bayerische Gesundheitsministerium hat sich bislang zu dem Fall nicht geäußert.

Update, 11.14 Uhr - Über 500 Betrugsfälle bei Corona-Hilfen in Bayern

Die Corona-Pandemie ruft offenbar auch etliche Betrüger auf den Plan. In Bayern liefen (Stand: Mitte Juli) über 500 Ermittlungsverfahren zu Unregelmäßigkeiten bei Corona-Soforthilfe-Anträgen des Bundes oder des Freistaates, wie das bayerische Justizministerium nun dem Evangelischen Pressedienst mitteilte. Die Höhe des Schadens wird dabei auf etwa 1,7 Millionen Euro geschätzt. Zudem besteht bei weiteren 2,2 Millionen Euro, die allerdings noch nicht ausgezahlt sind, der Verdacht auf falsche Angaben. Neben der Pflicht zur Rückzahlung drohten den Tätern „hohe Geldstrafen und Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren“, wird Justizminister Georg Eisenreich (CSU) zitiert.

Update, 10.10 Uhr - Söder mit wöchentlicher Video-Botschaft

Am Dienstag, 8. September, beginnt in Bayern nach den Sommerferien wieder die Schule. „Schulstart ist immer was Besonderes. Diesmal aber noch einmal mehr. In Zeiten von Corona ist es keine einfache Zeit, für alle Beteiligten nicht. Ich hoffe sehr, dass der Schulstart in Bayern gut gelingt“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in seiner wöchentlichen Videobotschaft. Präsenzunterricht gehe dabei nach Möglichkeit immer vor Homeschooling, betonte Söder.

Für die ersten neun Tage gilt dann an weiterführenden Schulen (ab der 5. Klasse) eine Maskenpflicht im Unterricht, danach nur, wenn die Infektionszahlen entsprechend hoch sind. „Warum? Weil Schutz und Sicherheit an oberster Stelle sind“, sagte Söder. Trotzdem sollen - für den Fall der Fälle - auch die digitalen Strukturen weiter ausgebaut werden.

Update, 9.12 Uhr - Ein neuer Fall im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt Berchtesgadener Land hat am Freitagnachmittag einen weiteren Corona-Fall gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle im Landkreis Berchtesgadener Land erhöht sich somit auf 394 (Stand: 4. September, 10 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bleibt bei 8,5 (unverändert im Vergleich zum Vortag). 363 Personen gelten als bereits wieder genesen. Sechs Personen befinden sich derzeit noch in medizinischer Behandlung (zwei weniger als im Vergleich zum Vortag).

Behörden melden 1378 neue Corona-Fälle

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1378 neue Corona-Infektionen gemeldet (News-Ticker Freitag, 4. September). Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 248.997 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 5. September, 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9324. Seit dem Vortag wurden zwei Todesfälle mehr gemeldet. Bis Samstagmorgen hatten etwa 222.900 Menschen die Infektion überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 0,85 (Stand: 4. September; Vortag: 0,77). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,94 (Stand: 4. September; Vortag: 0,91). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

mw/dpa

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