News-Ticker zur Corona-Pandemie

Spahn zu Corona-Demo: „Da fragt man sich schon, was ist da los?“ - Österreich schürt Impfhoffnung für Januar

Arzt nimmt bei Patientin Corona-Test
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Corona-Test (Archivbild).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt seit nunmehr sieben Monaten in der Region, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (1. September) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bislang infizierte Personen: Rosenheim 3031, Traunstein 1385, Berchtesgadener Land 392, Mühldorf 586, Altötting 683
  • Todesfälle: Rosenheim 222, Traunstein 88, Berchtesgadener Land 25, Mühldorf 27, Altötting 57
  • Mindestens 9302 Todesfälle in Deutschland (2634 in Bayern)
  • Maskenpflicht in Bayern in Geschäften und ÖPNV seit 27. April
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
  • In Rosenheim, Mühldorf und Bayerisch Gmain öffnen ab 1. September neue Testzentren

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22.35 Uhr - Spahn über Corona-Demo in Berlin

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn versuchte am Wochenende in den Dialog mit Kritikern der Corona-Maßnahmen zu treten und wurde dabei heftig angegangen. Im ZDF-“heute journal“ kommentierte er nun die politische Stimmung in Deutschland. Die Enttäuschung vieler Bürger sei verständlich, rechtfertige aber keinen Hass. Besonders über die Demonstration in Berlin sprach der Minister mit einiger Verwunderung. „Dass die Regenbogenflagge, die Flagge von Freiheit, Recht, Emanzipation der Schwulenbewegung, auf der gleichen Demo wie die Reichsflagge ist und die Nazi-Symbole“, werfe für ihn einige Fragen auf.

„Da fragt man sich schon, was ist da los?“, wunderte sich Spahn. Aber dass einige Hundert Menschen mit Reichsfahnen ausgestattet versucht haben, den Reichstag zu stürmen, dürfe man nicht auf die Gesamtstimmung im Land übertragen. Allgemein herrsche die Politik sehr von der Bevölkerung unterstützt.

Update, 17.55 Uhr - Österreich macht Hoffnung auf Impfstoff ab Januar

Österreich hält einen funktionierenden Impfstoff schon im Januar 2021 für möglich. Gesundheitsminister Rudolf Anschober erklärte am Dienstag, dass  Hersteller AstraZeneca dann vielleicht den Impfstoff auf den Markt bringen könne, vorausgesetzt, die Behördem ermöglichen so schnell eine Zulassung. Bereits zum Jahreswechsel könne er demnach womöglich in die EU-Länder geliefert werden. Seine Forderung ist daher, dass die Marktzulassungen rechtzeitig erfolgen.

Update, 17.10 Uhr - Brüssel will Reisewarnungs-Chaos reduzieren

Die EU-Kommission wünscht sich ein Ende der nationalen Reisewarnungen einzelner Länder. Ziel des Ganzen soll eine einheitliche Linie und bessere Koordinierung innerhalb der EU sein. Dafür soll in den kommenden Tagen ein Vorschlag eingereicht werden.

Unter anderem könnte ein Weg sein, für die Beurteilung der Corona-Risikolage gemeinsame Kriterien zu entwickeln. Auch die Regeln für Reisen in Risikogebiete sollen einheitlicher gestaltet werden. Weiterhin kündigte die Kommission an, gegen ein von Ungarn verfügtes Einreiseverbot für Deutsche und andere EU-Bürger vorzugehen, berichtet die dpa.

Es wird aber voraussichtlich zu Debatten kommen, da beispielsweise Länder mit leistungsfähigen Gesundheitssystemen eine ganz andere Schwelle ansetzen können, als solche mit leistungsschwachen Systemen.

Update, 16.05 Uhr - Gericht kippt Alkoholverbot in München

Der Verwaltungsgerichtshof hat das stadtweite Alkoholverbot in München gekippt. Wie die Abendzeitung berichtet, entschieden die Richter, dass das Verbot kein verhältnismäßiges Mittel zur Corona-Bekämpfung sei. Für die Münchner heißt das: Es darf wieder auch nach 23 Uhr draußen getrunken werden.

Update, 16 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Trausntein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 40 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 13,55.

Seit der letzten Pressemitteilung am 31. August sind beim Staatlichen Gesundheitsamt zwei Neuinfektionen eingegangen. Dem aktuellen medizinischen Ermittlungsstand zufolge handelt es sich dabei in einem Fall um einen Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet.

Es liegen somit insgesamt 1385 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden .Als genesen gelten mindestens 1257 Personen (17 mehr als am 31.. August).

Derzeit wird ein COVID-19-Patient im Klinikum Traunstein auf Normalstation behandelt.

Update, 15.30 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung von Montag, dem 31. August zwei neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 1. September, 12. Uhr).

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen der Patienten und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Die 7-Tage-Inzidenz, die den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen entspricht, liegt zum heutigen Stichdatum-/zeitpunkt bei 15,5. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 18 aktive Fälle, davon wird keiner stationär behandelt.

Update, 15 Uhr - 8.400 Fans bei Bundesliga-Auftakt von RB Leipzig zugelassen

Sage und schreibe 8.400 Fans wurden für den Bundesliga-Auftakt von RB Leipzig gegen den 1. FSV Mainz 05 am 20. September zugelassen. Wie die dpa berichtet, entspricht das immerhin 20 Prozent des Fassungsvermögens der Red Bull Arena. Der Verein selbst wollte sich bislang nicht dazu äußern.

In den freien Verkauf sollen die Tickets aber nicht kommen, sondern unter den Dauerkarten-Inhabern verlost werden. Wer eine Karte will, muss außerdem in Sachsen wohnen. Sollten die Infektionszahlen weiter steigen, kann die Genehmigung der Gesundheitsbehörde auch wieder entzogen werden.

RB hatte dem Gesundheitsamt bereits vor Wochen ein Hygienekonzept vorgelegt, das von der Behörde genehmigt worden war. Damals hatte man auf knapp 20.000 Fans gehofft.

Update, 14.45 Uhr - Arbeitslosigkeit in Bayern steigt weiter

Die Bundesagentur für Arbeit gibt keine Entwarnung: Die Arbeitslosigkeit in Bayern ist auch im August weiter gestiegen, hieß es am Dienstag in Nürnberg. Rund 308.000 Menschen waren vergangenen Monat im Freistaat arbeitslos, immerhin 4,1 Prozent. Noch im Juli waren es noch spürbar weniger, nämlich 296.000 Menschen, also eine Quote von 3,9 Prozent.

Besonders der Vergleich zum Vorjahr ist bedenklich, es gab in diesem Zeitraum eine Steigerung um fast 89.000 Arbeitslose. Viele junge Menschen haben sich nach dem Ende ihres Ausbildungjahres und des Sommersemesters arbeitslos gemeldet, erklärte der stellvertretende Leiter der Regionaldirektion Süd, Klaus Beier. Die Chance, aus der Arbeitslosigkeit heraus einen Job zu finden, sei insgesamt gesunken. Auch seien noch viele Unternehmen in Kurzarbeit.

Update, 14.15 Uhr - Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick

Am Mittag haben Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) die wichtigsten Beschlüsse aus der ersten Kabinettssitzung nach der Sommerpause vorgestellt.

  • Infektionsschutz-Verordnung und Corona-Regeln bis mindestens 18. September verlängert
  • Präsenzunterricht in Bayern beginnt wie geplant am 8. September
  • Neuer Drei-Stufen-Plan für Unterricht in Bayern vorgestellt
  • Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen gilt ab 8. September zunächst für neun Tage
  • Auch Grundschülern im Freistaat droht Maskenzwang im Unterricht (ab 35 Neu-Infektionen auf 100.000 Einwohner)

VIDEO - Pressekonferenz der bayerischen Staatsregierung:

Update, 13.50 Uhr - „Nicht wieder unkontrollierte Entwicklung bekommen“

Auf die Frage eines Journalisten, welche Zahlen die Staatsregierung eigentlich anstrebe, ehe die Corona-Regeln endlich gelockert werden könnten, antworte Herrmann etwas ausweichend. Er legte sich auf keine genaue Zahl fest, sondern verwies darauf, dass andere Länder, wie beispielsweise Israel, Spanien oder Frankreich nun schwere Rückschläge erleiden würden, obwohl sie die Lage bereits gut im Griff gehabt hätten.

Deswegen gelte es für den Freistaat Bayern „nicht erneut in eine unkontrollierbare Entwicklung des Virus zu kommen“. Dazu müssten alle Anstrengungen unternommen werden. Es gelte, im Idealfall „stets ein Stück weit vor die jeweilige Lage zu kommen“, so Herrmann. Erst dann könne man über etwaige Lockerungen oder einen vorsichtigen Strategiewechsel nachdenken.

Update, 13.38 Uhr - Wohl auch Re-Start von Amateurfussball vom Tisch

Mit der erneuten Verlängerung - der insgesamt sechsten seit Ausbruch der Pandemie - der Infektionsschutz-Verordnung in Bayern können sich wohl auch die Amateurfussballer im Freistaat ihren geplanten Re-Start am 19./20. September abschminken. Offiziell hat sich der Bayerische Fußball-Verband (BFV) bislang dazu noch nicht geäußert. beinschuss.de hält Euch zu diesem Thema auf dem Laufenden. Ursprünglich wollten die Fußballer bereits an diesem Wochenende wieder loslegen.

Update, 13.26 Uhr - Huml: „Ausbruchsgeschehen in Rosenheim anders als in Niederbayern...“

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) gab einen Überblick über die aktuelle Corona-Lage im Freistaat. In den letzten 24 Stunden seien 311 neue Fälle im Freistaat registriert worden. Vielfach seien diese Ausbrüche auf Reiserückkehrer oder private Feiern zurückzuführen.

Huml betonte, dass die regional unterschiedlich ausgestalteten Maßnahmen genau richtig seien, um dem Infektionsgeschehen in Bayern Herr zu bleiben. „Man muss bei einem Ausbruch in einem Betrieb in Niederbayern anders rangehen, wie beispielsweise bei dem Ausbruchsgeschehen in Rosenheim, das etwas diffuser ist“, sagte Huml. Wenn wie in Rosenheim zum Beispiel die Gruppengröße im öffentlichen Raum von 10 auf fünf Personen begrenzt werde, sei dies laut Huml eine „gute Maßnahme, um das Infektionsgeschehen wieder etwas runterzufahren.“ Die Ministerin warnte im Umgang mit der Pandemie weiterhin zu großer Umsicht und Vorsicht.

Update, 13.16 Uhr - Schule soll ab 8. September mit Drei-Stufen-Plan starten

Kultusminister Michael Piazolo (FW) machte deutlich, dass der Schulbetrieb in Bayern wie geplant am 8. September wieder los gehen soll. Dabei gelten natürlich entsprechende Abstands- und Hygieneregeln. Zudem wird das bisherige Vier-Stufen-Modell in eine dreistufige Variante umgewandelt. Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 35 soll keine Maskenpflicht im Unterricht gelten. Ab einem Wert von 35 soll die Pflicht auch während der Schulstunden gelten - sogar einschließlich der Grundschulen. Lediglich die Eingangsklassen sollen davon ausgenommen werden, sagte Piazolo. Ab einer Inzidenz von 50 müsse man wieder zu einem Distanzunterricht und einer Not-Betreuung zurückkehren. Hier sollen entsprechende Absprachen mit den jeweils zuständigen Gesundheitsämtern getroffen werden, betonte der Kultusminister. Um mögliche Klassen- oder Schulschließungen gering halten zu können, sollen die Schüler möglichst in festen Gruppen unterrichtet werden.

Die Maskenpflicht gilt ab dem 8. September zunächst für neun Tage. Eine anschließende Verlängerung ist jedoch nicht ausgeschlossen. Für Lehrer und Verwaltungskräfte sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, wie zum Beispiel kostenlose Corona-Tests angeboten werden. Piazolo stellte auch Verbesserungen bei der Digitalisierung der Schulen heraus, machte aber gleichzeitig deutlich, dass es „eine hundertprozentige Sicherheit auch für das kommende Schuljahr nicht geben“ werde.

Update, 13.11 Uhr - Corona-Regeln werden bis mindestens 18. September verlängert

Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU) fasste noch einmal die Ergebnisse des Schulgipfels vom Montag zusammen. Er ging dabei vor allem auf die Beförderung der Schüler zu ihren Einrichtungen ein. Hier seien in erster Linie die Städte und Kommunen gefragt. Geplant ist jedoch, zusätzliche Busse einzusetzen, um die Einhaltung des Mindestabstandes zu gewährleisten. Die Kosten für die zusätzlichen Busse will der Freistaat übernehmen. Die im ÖPNV gültige Maskenpflicht gelte selbstverständlich auch für Schüler, betonte Herrmann.

Zudem werden die derzeit geltenden Corona-Regeln sowie die Einreise- und Quarantäneverordnung ein weiteres Mal verlängert - und zwar vorerst bis einschließlich zum 18. September. Dabei würden nun geringfügige Änderungen vorgenommen, betonte Herrmann.

Update, 12.42 Uhr - Schule in Bayern: Kommt ein Drei-Stufen-Plan?

Wie geht es nach den Sommerferien weiter mit dem Schulbetrieb in Bayern? Diese Frage steht seit dem Vormittag im Mittelpunkt der ersten Sitzung des bayerischen Kabinetts nach der Sommerpause. Vorab sickern nun bereits erste Details durch: Demnach will Kultusminister Michael Piazolo den bisherigen Vier-Stufen-Plan in eine dreistufige Variante umwandeln.

So soll es wohl ortsbezogen bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 35 einen „normalen“ Regelunterricht geben. Ab 35 soll eine Maskenpflicht auch während des Unterrichts greifen. Ausgenommen davon werden wohl Grundschüler. Und erst wenn der Grenzwert von 50 überschritten wird, sollen sich Präsenz- und Home-Unterricht wieder abwechseln. Die Schüler, die sich dann jeweils in ihrer Schule befinden, müssen sich dann selbstverständlich an Mindestabstand und Maskenpflicht halten, hieß es.

Weitere Details werden wohl ab 13 Uhr bei der Pressekonferenz vorgestellt. So bald der Stream online geht, berichtet rosenheim24.de natürlich wieder live!

Update, 12.22 Uhr - Berchtesgadener Land meldet einen neuen Fall

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land meldet einen neuen Corona-Fall. Bei dieser Person handelt es sich um einen Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 392 (Stand: 1. September, 10 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land steigt auf 11,3.

Von den insgesamt 392 mit Wohnsitz im Berchtesgadener Land registrierten SARS-CoV-2-Fällen sind 359 Personen wieder genesen (drei mehr im Vergleich zur letzten Meldung). Aktuell werden acht Corona-Patienten medizinisch behandelt (zwei weniger im Vergleich zum Vortag).

Update, 12.10 Uhr - Inselparadies öffnet wieder für Touristen

Wegen Corona ist fast die gesamte Tourismusbranche in die wohl schwerste Krise ihrer Geschichte geschlittert. In Brasilien versucht man nun entgegenzusteuern - auf aufsehenerregende Art und Weise: Das Inselparadies Fernando de Noronha, eines der spektakulärsten des Landes, öffnet wieder für Touristen - aber nur für diejenigen, die schon mit Corona infiziert waren

Die neuen Zugangsregeln, die von diesem Dienstag, 1. September, an gelten sollen, wurden auf der Internetseite der Inselgruppe bekanntgegeben. Demnach muss der Reisende außer dem obligatorischen Beleg über die Zahlung der Umweltabgabe auch eine Bestätigung über eine überstandene Infektion mit Sars-CoV-2 einreichen.

Das Fernando de Noronha-Archipel im Atlantischen Ozean.

Update, 11.34 Uhr - Pressekonferenz auch in Österreich

Auch in Österreich steht jetzt wieder eine Pressekonferenz zum Thema Corona auf dem Programm. Arbeitsministerin Christine Aschbacher und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck informieren in Wien über die aktuelle Entwicklung zu Beschäftigung und Standort während der Corona-Pandemie.

Update, 10.55 Uhr - Was passiert mit Supercup-Spiel des FC Bayern?

Spielt der FC Bayern am 24. September in Budapest gegen den FC Sevilla um den UEFA-Supercup? Hinter der Austragung der Partie in Ungarns Hauptstadt stehen nun wieder ganz viele Fragezeichen. Weil Ungarn wegen wieder steigender Corona-Infektionszahlen an diesem Dienstag seine Grenzen für Ausländer dicht macht, steht die UEFA vor vielen Problemen. Ausländer dürfen vom 1. September an nur mit einem triftigen Grund einreisen. Ob Fußball dazu gehört, ist fraglich.

„Die UEFA arbeitet eng mit dem ungarischen Fußballverband und seiner Regierung zusammen, um Maßnahmen zu ergreifen, die die Gesundheit aller Zuschauer und Teilnehmer des Spiels gewährleisten. Die Einreisebestimmungen nach Ungarn für verschiedene Zielgruppen (Spieler, Offizielle, Partner, Personal, Medien, Fans) sind ebenfalls Teil dieser Diskussionen“, hieß es seitens der UEFA. Zudem will der Verband die Partie eigentlich auch mit Zuschauern austragen: In der Puskas-Arena sollen 30 Prozent der insgesamt 67.000 Plätze gefüllt werden.

Update, 10.02 Uhr - 20 Corona-Verstöße in Rosenheim

Obwohl die Zahlen inzwischen schon wieder leicht sinken, gilt die Stadt Rosenheim nach wie vor als einer der Corona-Hotspots in Bayern. Deswegen hatten die Behörden auch wieder strengere Corona-Regeln erlassen. In der vergangenen Woche seien 20 Verstöße dagegen festgestellt worden, berichtet nun der Bayerische Rundfunk. Nach Polizeiangaben gab es die meisten Verstöße (neun) bei Feiern. Acht Mal sei gegen die bestehenden Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und zweimal in Gastronomiebetrieben verstoßen worden. Ein Verstoß fiel unter die Rubrik „Sonstiges“, hieß es weiter.

Nach der Verschärfung der Regeln (zweiter Test für Reiserückkehrer, Teilnehmer-Begrenzung bei privaten Feiern oder die erlaubte Gruppengröße im öffentlichen Raum) hatte die Polizei ihre Präsenz erhöht und mehr kontrolliert. Die überwiegende Mehrheit der Bürger würde sich jedoch gut an die geltenden Regelungen halten, hieß es abschließend.

Update, 8.55 Uhr - Staatsregierung setzt PK am Mittag an

Unter der Leitung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) findet am Dienstagvormittag in der Staatskanzlei in München die erste Kabinettssitzung der bayerischen Staatsregierung nach der Sommerpause statt. Dabei soll unter anderem beraten und entschieden werden, wie es nach den Sommerferien an den bayerischen Schulen weitergehen soll. Söder hatte bereits eine vorübergehende Maskenpflicht angekündigt und dabei von einem „Sicherheitspuffer“ gesprochen.

Um 13 Uhr hat die Staatsregierung dann eine Pressekonferenz angesetzt. Der Leiter der Staatskanzlei Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) sowie Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) werden die Öffentlichkeit dann über die Ergebnisse informieren. rosenheim24.de berichtet natürlich wieder live!

Update, 7.37 Uhr - Behörden melden über 1200 neue Fälle

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) 1218 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand: 1. September, 0 Uhr). Am Samstag waren es noch 1479 neue registrierte Fälle, am Sonntag 785 und am Montag 610. Die Fallzahlen an Sonn- und Montagen sind oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 243.599 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9302. Seit dem Vortag wurden vier Todesfälle mehr gemeldet. Knapp 218.000 Menschen gelten als bereits wieder genesen. Zum R-Wert und dem sogenannten 7-Tage-R machte das RKI am frühen Dienstagmorgen keine Angaben.

Update, 7.01 Uhr - Österreich erwägt verschärfte Maßnahmen     

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat angesichts steigender Infektionszahlen eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den Raum gestellt. Die Regierung werde die Situation für den Herbst am Mittwoch neu bewerten, sagte Kurz am Montagabend in einem Interview mit dem ORF. Es werde „zumindest Appelle geben, möglicherweise aber auch die eine oder andere Verschärfung“.

Am Freitag soll dann die „Coronavirus-Ampel“ des Gesundheitsministeriums „geschaltet“ werden. Sie soll das Infektionsrisiko in den verschiedenen Regionen Österreichs abbilden. Noch sind aber Details und Konsequenzen der Ampel nicht bekannt

Corona lässt DFB keine Ruhe - Chefarzt Meyer: Keine absolute Sicherheit

Auch nach den negativen Corona-Tests müssen sich Bundestrainer Joachim Löw und die Fußball-Nationalspieler in ihrem Teamhotel und beim Training an die strengen Hygieneregeln halten. „Wir wollen alle Maßnahmen, Hygiene- und Maskenpflicht einhalten, um auch sicher zu gehen, dass falls mal etwas schief geht, wir zumindest alles getan haben, dass nicht all zu viele davon betroffen sind. Denn eine absolute Sicherheit gibt es bei Corona eben nicht“, sagte DFB-Chefmediziner Tim Meyer in einem Video-Interview des Deutschen Fußball-Bundes.

Bereits am Mittwoch ist zudem der nächste Corona-Test vor dem Nations-League-Spiel einen Tag später in Stuttgart gegen Spanien angesetzt. „Die UEFA hat ein Schema festgelegt, das einheitlich gilt für alle Wettbewerbe“, sagte Meyer. Auch 24 Stunden vor der Partie am Sonntag in der Schweiz wird nochmals getestet. Meyer sprach von einem insgesamt relativ eng getakteten Plan.

„Wir können lediglich versuchen, dass wir die Sicherheit so weit wie irgendmöglich hochschrauben“, sagte der 52-Jährige. Am Montag waren nach der Ankunft der Nationalspieler im Teamhotel die ersten Testungen vorgenommen worden. Alle Ergebnisse waren negativ, so dass Löw seinen Kader zum ersten Training bitten durfte.

mh/mw/dpa

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