News-Ticker zur Corona-Pandemie

Die aktuellen Corona-Zahlen aus der Region - Weitere 50 Schüler in Quarantäne

Kind in Schule
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Symbolbild: Drei Kinder an Corona erkrankt.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt seit nunmehr über acht Monaten in der Region, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (8. Oktober) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.15 Uhr - Die aktuellen Corona-Zahlen aus der Region

Wie das Landratsamt Traunstein mitteilt, gibt es im Landkreis elf neue Corona-Infektionen, wobei es sich bei drei Personen um Reiserückkehrer handelt. Eine davon ist aus einem Risikogebiet zurückgekehrt. Damit steigt der Wert der 7-Tage-Inzidenz von 20,33 (7. Oktober) auf 25,38 (8. Oktober). Als genesen gelten laut dem Landratsamt mindestens 1338 Personen. Wie auch bereits in den vergangenen Tagen werden aktuell weiterhin drei Patienten auf der Normalstation des Klinikums Traunstein behandelt.

Auch im Landkreis Berchtesgadener Land gibt es neue Corona-Fälle. Das Landratsamt berichtet von vier Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt damit auf 461 (Stand 8. Oktober 10 Uhr), die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 10,4.

Im Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes Mühldorf am Inn gab es seit gestern einen neuen Corona-Fall. Die 7-Tage-Inzidienz liegt derzeit bei 12,1. Aktuell gibt es damit im Landkreis Mühldorf 14 aktive Fälle, wobei keine Person im Krankenhaus behandelt werden muss.

Update, 19.47 Uhr - Reihentestung in Grassauer Asylunterkunft

Nach einem positiven Corona-Fall in der Asylunterkunft in Grassau konnten bei den Bewohnern die Reihentestungen abgeschlossen werden.

Wie das Landratsamt Traunstein berichtet, wurden mittlerweile insgesamt 17 Personen positiv getestet. Darunter waren auch zwei Kinder, welche noch nicht im schulpflichtigen Alter sind. Die beiden Kinder wurden am 4. Oktober in deren aktuellen Unterkunft in München getestet. Der letzte positive Nachweis direkt aus der Unterkunft Grassau erfolgte mit der Probenahme am 5. Oktober. 

Der zuerst positiv getestete Asylbewerber aus der Unterkunft Grassau wurde bereits von der Regierung von Oberbayern in eine andere Unterkunft außerhalb des Landkreises verlegt.

Update, 18.38 Uhr - Positiver Corona-Fall bei Fleischfirma in Traunstein

Eine Mitarbeiterin der Firma Bayernfleisch Traunstein GmbH wurde am Montag, 5. Oktober, positiv auf das Coronavirus getestet. Den positiven Nachweis erhielt das Gesundheitsamt Traunstein einen Tag später.

Mit der Firma Bayernfleisch wurde noch am Dienstagvormittag eine Reihentestung vereinbart, welche laut Landratsamt Traunstein aufgrund der guten Zusammenarbeit und Organisationsstruktur bereits Dienstagmittag vom Gesundheitsamt durchgeführt werden konnte.

Mittlerweile liegen alle Ergebnisse der Reihentestung vor: Alle Tests waren negativ. Ein entscheidender Faktor hierbei dürfte demnach das professionelle Hygienekonzept des Betriebs sein, welches unter anderem das Tragen von FFP2-Masken vorsieht.
Grundsätzlich werden Mitarbeiter, welche aus dem Ausland zurückkommen von der Firma Bayernfleisch aus Vorsorgegründen automatisch einer Coronatestung im Testzentrum des Landkreis Traunstein zugeführt. So geschah es auch bei der positiv getesteten Mitarbeiterin.

Update, 17.03 Uhr - Weiterer Fall an AKG in Traunstein - 50 Personen in Quarantäne

Ein weiterer Schüler des Annette-Kolb-Gymnasiums (AKG) Traunstein hat sich aufgrund von leichten Symptomen am Mittwoch, den 7. Oktober im Testzentrum des Landkreises Traunstein einer Testung unterzogen und wurde dabei positiv auf das Coronavirus getestet. Der Nachweis wurde am heutigen Donnerstag dem Gesundheitsamt Traunstein übermittelt. Der Infektionsweg fand demnach außerhalb der Schule statt.

In enger Abstimmung mit der Schulleitung des AKG wurden die weiteren Maßnahmen in die Wege geleitet. Der Schüler war am 7. Oktober das letzte Mal in der Schule. Aufgrund von Kopplungsunterricht sind teilweise auch Schülerinnen und Schüler der Parallelklassen betroffen. Insgesamt wurde deshalb für 50 Schülerinnen und Schüler, welche auch teilweise aus anderen Landkreisen stammen, eine Quarantäne angeordnet.

Die betroffenen Lehrkräfte wurden aufgrund der eingehaltenen Vorgaben (Lüftungskonzept, Abstand, Maske) als Kontaktpersonen der Kategorie 2 eingestuft. Für die Kontaktpersonen der Kategorie I wird bereits eine Reihentestung im Testzentrum Mühlwiesen organisiert. Für die weiteren Schülerinnen und Schüler ist der Schulbetrieb aufgrund der ausgesprochenen Quarantänemaßnahmen nicht beeinträchtigt.

Update, 15.17 Uhr - Infektionen an Schulen und Kindergärten häufen sich - immer mehr Personen in Quarantäne

Die Fälle von positiven Coronavirus-Testergebnissen an Schulen häufen sich. Vor allem im Landkreis Rosenheim kommen fast täglich neue Fälle hinzu. Wie das Rosenheimer Landratsamt am Donnerstag mitteilt, wurden nicht nur an der Astrid-Lindgren-Grundschule mehrere Personen positiv auf das Coronavirus getestet (siehe Update 13.43 Uhr). Auch am sonderpädagogischen Förderzentrum in Rosenheim und an der Mittelschule am Luitpoldpark wurden nun Infektionen mit dem Coronavirus bekannt.

Demnach wurden am sonderpädagogischem Förderzentrum vier Personen positiv getestet. Nach Angaben des Landratsamtes befinden sich 50 Kontaktpersonen der Kategorie I in Quarantäne.  Die Testungen der Kontaktpersonen wurden bereits veranlasst.

Und ebenfalls an der Mittelschule am Luitpoldpark wurden zwei Personen positiv getestet. Hier wurden 54 Kontaktpersonen der Kategorie I unter häusliche Quarantäne gestellt. Die Testungen dieser Kontaktpersonen werden laut Landratsamt in den kommenden Tagen erfolgen. 

Aufgrund der Vielzahl an Neuinfektionen in schulischen Einrichtungen informiert das Landratsamt ab sofort unter  www.landkreis-rosenheim.de im Aushang unter „COVID-19“ über die aktuellen Entwicklungen. Dort erhalten Sie einen Überblick der Einrichtungen, die neu dazugekommen sind oder bei denen es aufgrund von Reihentestungen weitere neue positive Testergebnisse gab. Alle Informationen dazu finden Sie natürlich auch in unserem täglichen Ticker.

Update, 13.43 Uhr - Mehrere Corona-Fälle an Rosenheimer Grundschule

Drei Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule in der Innsbrucker Straße haben sich mit Corona infiziert, wie das Landratsamt Rosenheim auf Anfrage von rosenheim24.de mitteilt.

Die erkrankten Kinder gehen alle in dieselbe Klasse, diese wurde geschlossen. 23 Personen stehen als Kontaktpersonen der Kategorie I unter häuslicher Quarantäne. Sie sollen noch heute, Donnerstag, getestet werden.

Update, 13.07 Uhr - Söder berät am Freitag mit Austro-Kanzler Kurz über Corona-Krise

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will sich am Freitagnachmittag im Zollamt Bad Reichenhall mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) treffen. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens unweit des Grenzübergangs Walserberg steht die aktuelle Entwicklung bei den Corona-Infektionen, wie am Donnerstag in München mitgeteilt wurde.

In beiden Ländern wurden in den vergangenen Tagen wieder deutliche Zuwächse bei den Neuansteckungen verzeichnet. Deutschland hat deswegen die Bundesländer Wien, Vorarlberg (mit Ausnahme der Gemeinde Mittelberg / Kleinwalsertal) und Tirol mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz zu Risikogebieten erklärt.

Update 12.22 Uhr - Inzell-Sportler positiv auf Corona getestet

Im Spitzensportteam der Deutschen Eisschnelllaufgesellschaft (DESG) sind zwei Sportler auf das SARS-CoV-2 Virus positiv getestet worden. Die betroffenen Personen haben sich laut Auskunft der DESG nach Auftreten erster Symptome sofort einem Test unterzogen und sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Die Kontaktverfolgung wurde eingeleitet und das Gesundheitsamt informiert. 

Wie Daniel Gäsche, Pressesprecher der DESG, auf Anfrage von chiemgau24.de bekanntgibt, wurden auch die übrigen Teammitglieder, die in Kontakt mit den Infizierten waren, aufgerufen, sich auf Corona testen zu lassen. Diese befänden sich so lange in Isolation, bis sie einen negativen Test vorweisen könnten. Die bisher vorliegenden Ergebnisse der Testreihe seien aber alle negativ.

In Absprache mit dem Ersten Bürgermeister Inzells, Hans Egger, wurde zum Schutze aller Athleten vereinbart, dass die Max Aicher Arena bis Samstagfrüh geschlossen bleibt. Abhängig von den kompletten Testergebnissen aller Sportler wird dann darüber entschieden, ob und gegebenenfalls ab wann die Halle wieder für den Sport bereit steht. 

Das Hockeyfeld mit Training und Publikumslauf, sowie die Turnhalle seien von diesen Maßnahmen allerdings nicht betroffen und nach wie vor geöffnet, wie man von Seiten der Verantwortlichen betont.

Update, 11.06 Uhr - Berufsschule 1 - Weiterer Schüler und Lehrkraft positiv getestet

Wie das Landratsamt Traunstein mitteilt, wurde an der Berufsschule 1 ein weiterer Schüler, wohnhaft im Landkreis Rosenheim, sowie eine Lehrkraft, wohnhaft im Landkreis Altötting, positiv auf COVID-19 getestet. Der Schüler war am 30. September das letzte Mal in der Schule, die Lehrkraft am 6. Oktober. Aufgrund der Tatsache, dass eine Weiterverbreitung innerhalb der Schule nicht komplett ausgeschlossen werden konnte, wurde für die gesamten vier Unterrichtsklassen der Lehrkraft und die direkten Kollegen im Lehrerkollegium vorsorglich eine Quarantäne angeordnet. Betroffen von der Maßnahme des Gesundheitsamtes sind 109 Schülerinnen und Schüler sowie 22 Lehrkräfte, welche auch aus den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Rosenheim kommen.

Die Maßnahme wurde zuvor mit der oberen Fachbehörde am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit besprochen. Das Gesundheitsamt Traunstein leitete gemeinsam mit der Schulleitung die notwendigen Schritte in die Wege. Für alle Kontaktpersonen werden von den jeweiligen Heimatgesundheitsämtern betreut und zu einer Reihentestung eingeladen. Für die weiteren Schülerinnen und Schüler kann der weitere Schulbetrieb aufrechterhalten werden, jedoch sind von Schulseite aufgrund der Betroffenheit des Lehrerkollegiums gegebenenfalls noch weitere Maßnahmen notwendig.

Update, 10.53 Uhr - Inzidenz-Wert Rosenheims steigt weiter - Stadt bald Risikogebiet?

Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Rosenheim ist weiter gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut am 8. Oktober meldet, beträgt der Wert nun 48,8 - das liegt knapp unterhalb der Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, ab derer ein Gebiet als Risikogebiet gilt.

Für Bürger Rosenheims könnte das weitreichende Folgen haben: Die Bundesländer hatten am Mittwoch mehrheitlich beschlossen, dass innerdeutsche Urlauber aus Risikogebieten nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen können. Greifen soll dies für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen.

Update, 9.23 Uhr - Söder zu Corona-Lage: Einige Großstädte drohen Kontrolle zu verlieren

Einige Großstädte wie Berlin stehen nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kurz davor, die Kontrolle über die Corona-Infektionszahlen zu verlieren. Deswegen solle man «auf keinen Fall» Vorsicht, die zur Bewältigung der Pandemie entscheidend sei, aufgeben. «Um uns herum in Europa explodieren die Zahlen», betonte Söder am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin». Dort wachse das Problem auch in die Krankenhäuser hinein. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut mehr als 4000 festgestellte Neuinfektionen.

«Mehr Maske, weniger Alkohol und natürlich auch kleinere Partys», seien die richtigen Maßnahmen bei erhöhten Infektionszahlen. Zudem verteidigte Söder ein am Mittwoch beschlossenes Beherbergungsverbot für Menschen aus innerdeutschen Risikogebieten. Dabei gehe es vor allem um die Sicherheit der Menschen und Sicherheit für die Tourismusbranche. Zudem betonte er: «Wer mit einem negativen Test anreist, kann einen Urlaub genießen».

Die Bundesländer hatten mehrheitlich beschlossen, dass innerdeutsche Urlauber aus Risikogebieten nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen können. Greifen soll dies für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Fünf Länder gaben zu dem Beschluss aber abweichende Erklärungen ab.

Update, 7.55 Uhr - Wandern in Tirol trotz Corona-Pandemie ohne Quarantäne möglich

Viele Bergsportler befürchten nach den jüngsten Reisewarnungen für das österreichische Tirol und Vorarlberg eine Quarantäne nach dem Wanderurlaub. «Bei uns rufen pro Stunde etwa zehn besorgte Bürger an und fragen nach den Regeln», sagte eine Sprecherin der Stadt Rosenheim am Dienstag. Grundsätzlich könne sie aber bei Kurztrips Entwarnung geben: Wer sich für sportliche Aktivitäten wie beispielsweise Bergwandern, Skifahren oder den Besuch eines Klettergartens in einem Risikogebiet weniger als 48 Stunden lang aufhalte, müsse nach seiner Rückkehr weder einen Test machen noch in Quarantäne. 

Gleiches gilt laut Bayerischer Einreise-Quarantäneverordnung auch für berufliche oder private Reisen, die weniger als 48 Stunden dauern. Wer allerdings in den Risikogebieten an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung teilgenommen hat, oder wer Symptome zeigt, der muss sich auf jeden Fall testen lassen und bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses zu Hause in Quarantäne bleiben. 

Die Bundesregierung hatte die österreichischen Bundesländer wegen rasant steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt.

Update, 6.22 Uhr - Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigen sprunghaft auf über 4.000

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist sprunghaft auf mehr als 4.000 binnen eines Tages angestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten 4.058 neue Corona-Infektionen innerhalb der vorangegangenen 24 Stunden, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mitteilte. Das sind über 1.200 mehr als am Mittwoch, als mit 2.828 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert seit April gemeldet wurde.

Conte wirbt für Italien als Urlaubsziel - Corona-Zahlen steigen stark

Ungeachtet der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen hält der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte sein Land für ein geeignetes Urlaubsziel. «Gerade die angemessen strengen Maßnahmen, die wir soeben beschlossenen haben, zeigen, dass wir im Umgang mit dem Virus nicht nachlässig werden», sagte Conte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (F.A.Z.) auf die Frage, ob Italien für Touristen aus Deutschland ein sicheres Reiseland sei. Einreisende aus Risikogebieten würden an den Flughäfen einem Schnelltest unterzogen, dessen Ergebnis nach 15 Minuten vorliege. Das Interview in Rom führten neben der «F.A.Z.» auch mehrere internationale Zeitungen.

Im Kampf gegen wieder steigende Corona-Infektionszahlen hatte Italiens Regierung am Mittwoch eine landesweite Maskenpflicht im Freien ab Donnerstag beschlossen. Bisher mussten die Schutzmasken hauptsächlich in geschlossenen Räumen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln aufgesetzt werden. Die Behörden verzeichneten in den jüngsten Wochen einen erheblichen Anstieg der Infektionszahlen. Obwohl die Pandemie bisher als unter Kontrolle gilt, wuchs die Angst vor einer zweiten Welle deutlich.

Conte sagte der «F.A.Z.», der mitunter als «italienisches Wunder» bezeichnete Umstand, dass die zweite Welle der Infektionen in seinem Land bisher flacher verlaufen sei als etwa in Spanien oder Frankreich, sei das Ergebnis der «Opferbereitschaft der gesamten Nation». «In der Erinnerung an die schlimme Frühphase der Pandemie stellen wir uns jetzt im Geist der Verantwortlichkeit und der Vorsicht der aktuellen Phase.»

Mit dem Ende Juli beschlossenen EU-Wiederaufbauplan im Umfang von 750 Milliarden Euro, von dem Italien und andere stark von der Pandemie betroffene Länder besonders profitieren werden, hätten die 27 EU-Staaten gezeigt, dass man eine Herausforderung wie die Überwindung der Pandemie-Folgen nur gemeinsam bewältigen könne, sagte Conte. Die umfassende Hilfe für Italien sei nicht nur ein «Zeichen konkreter Solidarität» gewesen, sondern auch «ein großer Vertrauensvorschuss» für sein Land.

Die Zahl der täglichen Coronavirus-Infektionen stieg am Mittwoch laut offiziellen Daten sprunghaft auf 3678 an - das waren rund 1000 mehr als am Vortag und damit der höchste Stand seit fast sechs Monaten. Die Zahl der Toten in Italien übersprang bereits die Marke von 36 000. Rund 334 000 Menschen infizierten sich bisher mit Sars-CoV-2.

fgr/dpa

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