News-Ticker zur Corona-Pandemie

Keine Neuinfektionen in Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land

Landkreis/München - Das Coronavirus sorgt seit nunmehr sechs Monaten in der Region, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen im News-Ticker:

  • Infizierte Personen: Rosenheim 2844, Traunstein 1314, Berchtesgadener Land 350, Mühldorf 511, Altötting 605
  • Todesfälle: Rosenheim 222, Traunstein 88, Berchtesgadener Land 24, Mühldorf 27, Altötting 57
  • Mindestens 9111 Todesopfer in Deutschland (2617 in Bayern) 
  • Maskenpflicht in Bayern in Geschäften und ÖPNV seit 27. April
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
  • Alle wichtigen Artikel zum Thema Coronavirus

>>>Den Newsticker von Mittwoch, 29. Juli, findest Du hier.<<<

Update, 20.15 Uhr - Keine Neuinfektionen in Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land

Erneut werden aus dem Landkreis Traunstein keine Corona-Neuinfektionen gemeldet. Insgesamt liegen Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein derzeit drei aktive COVID-19-Fälle vor.  Die 7-Tage-Inzidenz liegt weiterhin bei 2,26.

Es liegen weiterhin insgesamt 1314 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 1223 Personen (vier mehr als am Montag). In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit keine COVID-19-Patienten behandelt.

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Montag keinen weiteren bestätigten SARS-CoV-2-Fall im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle im Landkreis Berchtesgadener Land bleibt somit bei 350 (Meldestand: 28. Juli, 10 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bleibt ebenfalls bei 7,6. Von den insgesamt 350 mit Wohnsitz im Berchtesgadener Land registrierten SARS-CoV-2-Fällen sind nach wie vor 312 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Demnach befinden sich aktuell 13 SARS-CoV-2-Infizierte in medizinischer Behandlung.

Bei allen positiv getesteten Corona-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich noch 57 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne (28 weniger im Vergleich zur letzten Meldung). Insgesamt 982 unmittelbare Kontaktpersonen sind mittlerweile seit März wieder aus der Quarantäne entlassen worden (30 mehr seit gestern). Allerdings sind seit gestern 2 neue direkte Kontaktpersonen ermittelt worden.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land wird nur noch 1 Covid-19-Patient stationär behandelt.

Update, 17 Uhr - Einreisebeschränkungen für Urlauber aus bayerischem Landkreis

Urlauber aus dem bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau dürfen nur noch mit Einschränkungen an weite Teile der deutschen Küste, nach Rheinland-Pfalz, nach Brandenburg und ins Saarland. Nach Schleswig-Holstein gelten auch in Mecklenburg-Vorpommern Einschränkungen für Menschen aus dem Landkreis. Einreisende nach Mecklenburg-Vorpommern und ins Saarland brauchen seit Dienstag einen negativen Coronatest. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein, wie es von den Behörden in den beiden Ländern hieß. In Brandenburg dürfen Menschen aus dem Landkreis nicht als Gäste in Hotels, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen aufgenommen werden.

Eine entsprechende Verordnung in Rheinland-Pfalz schreibt unter anderem vor, dass Einreisende aus Risikogebieten im Inland verpflichtet sind, sich nach der Einreise auf direktem Wege in eine geeignete Unterkunft zu begeben und dort 14 Tage zu bleiben. Das Land selbst weise keine Risikogebiete aus, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums.

Die Regierung von Schleswig-Holstein stufte Dingolfing-Landau am Montag explizit als Risikogebiet ein. Urlauber aus dem Landkreis müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden, wenn sie ins Bundesland einreisen wollen. Ausgenommen davon sind Menschen mit einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist. Einen solchen Test benötigen Menschen aus dem Landkreis auch bei der Einreise ins Saarland. Laut der dortigen Staatskanzlei dürfen außerdem Gäste aus dem Kreis, die wichtige berufliche oder medizinische Gründe vorweisen könnten oder Familienangehörige besuchen oder pflegen wollten, einreisen. Zudem könne die Ortspolizeibehörde in begründeten Fällen weitere Ausnahmen zulassen.

Update, 13.44 Uhr - Huml: Testzentren an Autobahnraststätten fertig, bis Rückreiseverkehr startet

Der Corona-Ausbruch in Mamming ist laut Gesundheitsministerin Huml bisher auf einen Gemüsehof eingrenzbar. Dort hatten sich mehr als 170 Erntehelfer mit Corona infiziert. Es werde nun in konzentrischen Kreisen innerhalb des Landkreises weiter getestet.

Testzentren an den großen Grenzübergängen nach Österreich sollen laut Staatskanzlei an den nächstgelegenen Rastanlagen Hochfelln-Nord (A8), Heuberg (A93) und Donautal-Ost (A3) eingerichtet werden. Auf den Raststätten Hochfelln-Nord und Heuberg sollen sie dauerhaft ab 7. August in Betrieb sei. Auch die Teststationen an den Hauptbahnhöfen Nürnberg und München sollen bis zu diesem Termin einsatzbereit sein. Ziel sei es somit, rechtzeitig mit den Testzentren zu starten, bis der Rückreiseverkehr startet.

Update, 13.28 Uhr - Tests bei Saisonarbeitern und Urlaubsrückkehrern

In Erntebetrieben soll künftig verstärkt getestet werden. So solle eine schnelle Corona-Ausbreitung unter Saisonarbeitern verhindert werden, wie es beispielsweise zuletzt in Mamming der Fall gewesen war.

Auch die angekündigten Tests von Urlaubsrückkehrern an Flughäfen (München, Nürnberg, Memmingen), Bahnhöfen (München und Nürnberg) und Autobahnen (Walserberg, Pocking und Kiefersfelden) hat das Kabinett laut Herrmann beschlossen. Die Tests an Flughäfen sollen bei einer Rückkehr aus Risikogebieten verpflichtend sein, anders als an Autobahnen und Bahnhöfen - dort seien die Tests vorerst noch freiwillig.

Die Kontaktbeschränkungen und weiteren Einschränkungen wegen Corona werden nach Angaben des Staatskanzleichefs um zwei weitere Wochen verlängert: Sie gelten dann also bis mindestens 16. August.

Update, 13.21 Uhr - Herrmann: „Das Virus ist immer noch mitten unter uns“

Die Entwicklung der Infektionszahlen in Bayern ist nach wie vor stabil - trotz der Ausbrüche in Mamming und im Landkreis Hof, eröffnet Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU) die Pressekonferenz in München. In den vergangenen Tagen habe es keine neuen Todesfälle gegeben. Allerdings sei die Gesamtzahl der Infizierten wieder leicht gestiegen. Herrmann: „Das Virus ist immer noch mitten unter uns." Deshalb sei es wichtig, die Strategie der Vorsicht und Umsicht fortzuführen, denn ein neuer Ausbruch sei jederzeit möglich.

Herrmann äußerte seine Besorgnis darüber, dass bei den Salzburger Festspielen zahlreiche Veranstaltungen innerhalb weniger Tage geplant seien. Er wolle nur hoffen, „dass es da nicht zu größeren Schwierigkeiten kommt.“

Update, 12.34 Uhr - Bayern weitet Corona-Tests für Urlauber aus

Kurz nach Ferienstart will das bayerische Kabinett die Corona-Test-Strategie ausbauen. Neben Saisonarbeitern sollen vor allem Urlaubsrückkehrer getestet werden - auch an Autobahnen und Bahnhöfen. Im Vorfeld zur Pressekonferenz um 13 Uhr hat Ministerpräsident Markus Söder in einem Facebook-Post nochmals die Notwendigkeit, die Testkapazitäten zu erhöhen betont: „Corona schläft nicht, wir müssen extrem wachsam bleiben.“

Über die wichtigsten Beschlüsse des Ministerrats informieren Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) nach der Sitzung.

rosenheim24.de überträgt die PK um 13 Uhr wie gewohnt live.

Update, 12.09 Uhr - Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Barcelona ab

Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien r��t das Auswärtige Amt nun von touristischen Reisen in mehrere Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen ab. Betroffen sind Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra. Die Balearen mit der beliebten Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren bleiben verschont. Das Auswärtige Amt begründete den Schritt am Dienstag in seinen Reisehinweisen für Spanien mit den „hohen Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen“.

Auf eine Reaktivierung der formellen Reisewarnung für die stark betroffenen Regionen verzichtete das Ministerium zunächst. Ein solcher Schritt hätte Urlaubern die kostenlose Stornierung von Buchungen ermöglicht. Das Abraten von Reisen ist quasi eine Alarmstufe darunter.

Das Auswärtige Amt hatte die Reisewarnung für das besonders stark von der Corona-Pandemie getroffene Spanien erst am 21. Juni aufgehoben, nachdem die Regierung einen 14-wöchigen Notstand beendet hatte. Die Infektionszahlen waren in den vergangenen Tagen in einigen Gebieten wieder dramatisch gestiegen.

Update, 11 Uhr - RKI-Chef Wieler: „Wir sind in einer sich rasant entwickelnden Pandemie“

In einer Pressekonferenz informierte RKI-Präsident Lothar Wieler soeben über die aktuelle Corona-Lage. Er warnt: „Wir sind mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie.“ Insbesondere in den USA und Lateinamerika seien die Zahlen alarmierend. Aber auch in Deutschland würden die Zahlen aktuell wieder steigen. Die Entwicklung „macht mir, und allen hier im Robert-Koch-Institut, große Sorgen.“ Man habe ja eigentlich schon große Erfolge feiern können im Kampf gegen das Virus. „Das gelingt aber nur, wenn wir uns an die Regeln halten.“ Innerhalb einer Woche habe es 3611 neu erfasste Erkrankungen gegeben.

Wieler: „Wir wissen nicht, ob das der Beginn einer zweiten Welle ist. Er könnte es aber sein.“ Dass die Zahlen zuvor deutlich gesunken, zeige: Man könne das Infektionsgeschehen unter Kontrolle bringen. Problem sei aber, dass individuelle Schutzmaßnahmen nicht mehr so ernst genommen würden. Viele Menschen seien nachlässig geworden. Er forderte die Bevölkerung auf: „Halten Sie Abstand. Beachten Sie die Hygiene-Regeln.“ Und wenn Abstand nicht möglich ist, sollten die Menschen Mund-Nase-Masken tragen. Diese Regeln müssten noch monatelang eingehalten werden.

„Was sind die goldenen Regeln für Urlaubsrückkehrer“, war eine der Fragen, die anschließend von den Journalisten gestellt wurde. „Die erste goldene Regel ist, sich im Urlaub vernünftig zu verhalten“, sagt Wieler – also Maske tragen, Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Für den Urlaub gelten dieselben Regeln wie für das Berufs- und Privatleben. „Das Setting ist egal, in dem Sie sind.“ Ansonsten sei es wichtig, sich nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet für 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Und drittens, sagt Wieler: „Jede Person in unserem Land, die glaubt, dass sie infiziert ist oder Symptome hat – jeder, der sich krank fühlt, sollte den Arzt anrufen und sich testen lassen.“

Update, 9.24 Uhr - RKI: Rund 6300 aktive Corona-Fälle in Deutschland     

Den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge gibt es in Deutschland rund 6300 aktive Corona-Fälle. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 633 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 206.242 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Dienstagmorgen meldete (Datenstand 28.7., 0.00 Uhr).

In Deutschland starben nach den RKI-Angaben bislang 9122 mit dem Virus infizierte Menschen - seit dem Vortag kamen somit vier neue Todesfälle hinzu. Bis Dienstagmorgen hatten 190.800 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 27.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,28 (Vortag: 1,22). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 27.7., 0.00 Uhr, bei 1,10 (Vortag: 1,16). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

Update, 7.23 Uhr - Kabinett debattiert über Corona-Tests für Urlauber und Schulen - PK um 13 Uhr

Auch die letzte reguläre Sitzung des bayerischen Kabinetts vor der Sommerpause am Dienstag (10 Uhr) steht einmal mehr ganz im Zeichen der Corona-Krise. Im Kabinett soll über die Umsetzung konkreter Testmaßnahmen besonders für Reisende im Freistaat debattiert werden. Am Montagabend hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verpflichtende Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten angeordnet. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte seine Forderung danach zuvor mit Blick auf die in Bayern gestarteten Sommerferien bekräftigt.

Auf zunächst freiwilliger Basis gibt es an den Flughäfen München und Nürnberg bereits seit dem Wochenende Corona-Teststationen – an den wichtigen Routen der Autofahrer und an Hauptbahnhöfen sollen laut Söder weitere Teststellen folgen.

Bei der Sitzung von Bayerns Ministerrat dürften außerdem Corona-Testungen an den Schulen zu Beginn des neuen Schuljahres im September zur Sprache kommen. Erwartet werden auch eine Bilanz und ein Ausblick zur wirtschaftlichen Situation im Freistaat in Zeiten der weltweiten Pandemie.

Im August sind eigentlich keine Kabinettssitzungen geplant. Um über die aktuelle Corona-Lage ständig auf dem Laufenden zu sein und ein wöchentliches Update zu geben, werden Vertreter des Kabinetts aber auch in den Sommerferien regelmäßig in einem sogenannten Kabinettsausschuss tagen, kündigte Söder an. Durch den Sonderausschuss bleibe die Staatsregierung jederzeit handlungsfähig. „Das ist eine andere Urlaubszeit auch für uns“, sagte der Ministerpräsident.

Bei der PK um 13 Uhr ist rosenheim24.de wie gewohnt live dabei!

Zahl der Corona-Fälle in österreichischem St. Wolfgang steigt weiter

Die Zahl der Corona-Infektionen im Touristenort in St. Wolfgang in Oberösterreich ist um achtzehn auf mindestens 62 gestiegen. Wie die Behörden am Montagabend berichteten, sind von mehr als 1000 Tests bereits rund 98 Prozent ausgewertet. Am Nachmittag, als die Zahl noch bei 53 lag, war nur ein Gast unter den Betroffenen. Die überwiegende Mehrheit der Infizierten seien Mitarbeiter, berichtete Christine Haberlander, die Gesundheitsministerin des Landes Oberösterreich. Der betroffene Gast stamme aus Österreich, sagte Tourismuschef Hans Wieser.

Als Ausgangspunkt der Infektionen gelten Feiern junger Saisonmitarbeiter auch nach der Sperrstunde um 1 Uhr morgens. „Es gibt von unserer Seite keine Vorwürfe. Als junger Mensch geht man nicht um ein Uhr ins Bett“, so Wieser.

Insgesamt sind nach seinen Angaben 15 Betriebe betroffen. Der Ort hat knapp 200 Beherbergungsbetriebe und 2700 Gästebetten. Zwei Bars hätten unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten positiven Fälle von sich aus geschlossen, hieß es. Zudem ordneten die Behörden am Samstagabend für die örtliche Gastronomie eine Sperrstunde ab 23 Uhr an. Nach den Worten Wiesers sind zum jetzigen Zeitpunkt weder Betriebsschließungen noch die Schließung des Ortes angedacht.

Die Bekanntheit des Ortes entpuppe sich nun als Fluch, sagte die Besitzerin eines betroffenen Hotels am Montag im ORF-Radio. Wären die Fälle in einer weniger bekannten Urlaubsregion aufgetreten, hätte sich niemand dafür interessiert, meinte sie. Es häuften sich die Stornierungen. „Das Telefon läuft heiß“, sagte sie dem Sender „OE24“.

Gäste, die aus den betroffenen Hotels abreisten, sollen nun nach den Worten von Wieser auf einem Auskunftszettel einige zusätzliche Fragen zu ihrem Aufenthalt beantworten. Dieser Zettel müsse aber entgegen anderslautenden Berichten nicht mitgenommen oder gar beim Verlassen des Ortes vorgezeigt werden. Die Stimmung im Ort unter den Geschäftsleuten sei eher verhalten. Sie schwanke zwischen Optimismus und Zweifeln, ob sich die Lage schnell wieder entspanne.

Einen Vergleich zur Situation im österreichischen Ischgl im März, das zeitweise als Hotspot der Corona-Verbreitung galt, wiesen die Verantwortlichen strikt zurück. Bei Bekanntwerden des ersten Falls habe man sofort mit den Tests begonnen, hieß es. „Wichtig ist, dass man einen Überblick über die Infektionsketten hat“, sagte Haberlander.

Die Kurve bei den Neuinfektionszahlen hat sich in Österreich jüngst wieder abgeflacht. Zuletzt wurden 86 neue Fälle binnen 24 Stunden gemeldet. Insgesamt sind in Österreich aktuell 1600 Menschen infiziert. Davon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 80 im Krankenhaus, 16 davon auf der Intensivstation.

mh/mz/dpa

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