News-Ticker zur Corona-Pandemie

Söder und die Angst vor Silvester: „Wenn Skigebiete aufmachen...“ - Razzia bei „ultrarechtem“ Hildmann

Markus Söder
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Markus Söder

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (17. November) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 209,3, Landkreis Rosenheim 235,7, Landkreis Traunstein 322,0, Landkreis Berchtesgadener Land 142,5, Landkreis Mühldorf 189,9, Landkreis Altötting 208,0 (Quelle/Stand: RKI, 17. November, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 1426, Landkreis Rosenheim 5246, Traunstein 3322, Berchtesgadener Land 1644, Mühldorf 1715, Altötting 1479 (Quelle/Stand: RKI, 17. November, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 23, Landkreis Rosenheim 216, Traunstein 97, Berchtesgadener Land 32, Mühldorf 29, Altötting 57 (Quelle/Stand: RKI, 17. November, 0 Uhr)
  • Mindestens 12.814 Todesfälle in Deutschland (3191 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.40 Uhr - Staatsschutz durchsucht Wohnung von Attila Hildmann 

Staatsschützer der Brandenburger Polizei haben am Dienstag die Wohnung des Vegan-Kochs Attila Hildmann in Brandenburg durchsucht, der sich selbst „ultrarechts“ und einen Verschwörungsprediger nennt. Die Durchsuchung sei zum Zweck der Gefahrenabwehr auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus vom Amtsgericht Bernau (Barnim) angeordnet worden, bestätigte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Dienstag auf Anfrage.

In seinem Nachrichtenkanal bei Telegram bestätigte Hildmann den Polizeieinsatz. Bei der Staatsanwaltschaft Cottbus laufen nach Angaben des Polizeisprechers Herbst mehrere Ermittlungsverfahren gegen Hildmann, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung. 

Die acht Beamten des Landeskriminalamts und der Polizeidirektion Ost hätten sechs Laptops und Computer, mehrere Mobiltelefone und weitere Speichermedien beschlagnahmt, sagte Herbst. „Das Ziel war, die Begehung weiterer Straftaten im Internet zu erschweren“, berichtete Herbst. Außerdem hätten die Beamten eine Gefährderansprache gehalten.

Update, 17.40 Uhr - Silvester bereitet Söder „Kopfschmerzen“: „Wenn Skigebiete in Österreich aufmachen...“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nach Beratungen zwischen den deutschen Länderchefs und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag über die Ausweitung des zweiten Corona-Lockdowns in Deutschland einen deutlichen Seitenhieb in Richtung Österreich geäußert.

Söder habe „wenig Hoffnung, dass Ende November alles wieder gut ist“ (siehe Update, 11.48 Uhr). Als Söder nach der Möglichkeit gefragt wurde, Weihnachten trotz der Corona-Krise im Kreise der Familie zu feiern, antwortete der Franke: „Mir macht eher Silvester Kopfzerbrechen. Österreich hat ja jetzt wegen der hohen Fallzahlen viel strengere Maßnahmen. Wir müssen uns genau überlegen, was ist, wenn die Skigebiete rund um Weihnachten in Österreich aus Tourismus-Gründen wieder aufmachen.“

Eine schmerzhafte Spitze aus München in Richtung Wien und der Skigebiete zum Beispiel in Tirol und im Salzburger Land also. Zur Erinnerung: Der Wintersport- und Aprés-Ski-Ort Ischgl war zu Beginn der Coronavirus-Pandemie europaweit als Superspreader negativ in den Fokus gerückt.

Mehrere bayerische und österreichische Corona-Hotspots grenzen unmittelbar aneinander, zum Beispiel rund um das Berchtesgadener Land, im Großraum Salzburg/Traunstein oder am Bodensee.

Seit Mitternacht ist Österreich wieder im Corona-Lockdown. Es gelten strikte Ausgangsbeschränkungen. Wie zu Beginn der Pandemie im Frühjahr ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur aus bestimmten Gründen erlaubt.

Aus Wien gab es am ersten Tag des neuerlichen Lockdowns spektakuläre Fotos. Vergleicht man die Aufnahmen vom Dienstag mit dem Montag, 16. November, zeigt sich eindrucksvoll, wie sich die Hauptstädter in Österreich an die Corona-Vorgaben ihrer Regierung halten.

Aufgrund der neuen Ausgangsbeschränkungen waren die Straßen und Plätze in der Donau-Metropole (rund 1,9 Millionen Einwohner) menschenleer. Wiener Prater, die Einkaufsstraßen der Innenstadt, die Gassen in der Leopoldstadt - kaum jemand war unterwegs. Tags zuvor hatte das noch anders ausgesehen, als sich viele Österreicher landesweit mit Einkäufen für die kommenden drei Wochen Lockdown eindeckten.

Update, 16.21 Uhr - Drei Todesfälle im Kreis Traunstein

Am Dienstag sind beim Traunsteiner Gesundheitsamt Meldungen über weitere 72 Neuinfektionen eingegangen. Damit liegen aktuell 1326 aktive Corona-Fälle im Landkreis vor. Laut Landratsamt liegt die 7-Tage-Inzidenz nun bei 322,02.

Zudem sind leider auch drei neue Todesmeldungen eingegangen. Bei den verstorbenen handelt es sich um Frauen im Alter zwischen 67 und 87 Jahren. Damit stieg die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf 100.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 60 Covid-19-Patienten behandelt, davon 48 auf der Normalstation und 12 auf der Intensivstation.

Update, 15.43 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 26 neue Fälle und weiteren Todesfall

Das Gesundheitsamt Mühldorf meldete für seinen Zuständigkeitsbereich nun 26 neue Corona-Fälle und einen weiteren Todesfall (Stand: 17. November, 8 Uhr). Unter den Infizierten sind je ein Schüler an der Berufsschule I und am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf. Die entsprechenden Klassen befinden sich in Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.

Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis Mühldorf 287 aktive Fälle. Davon werden 18 Personen stationär in einem Krankenhaus behandelt, vier davon auf Intensivstation. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, erhöhte sich auf insgesamt 30. Die 7-Tage-Inzidenz, die den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen entspricht, lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 218,35.

Update, 15 Uhr - Ruhestörung entlarvt private Feier in Burghausen

Am späten Montagabend, 16. November, wurde die Burghauser Polizei über eine Ruhestörung in der Hermann-Hiller-Straße informiert. Bei einer Nachschau an der genannten Adresse konnten insgesamt sieben Personen aus fünf unterschiedlichen Haushalten bei einem privaten Zusammensein angetroffen werden.

Die Personen zeigten sich nach Belehrung einsichtig und kamen dem polizeilichen Platzverweis nach. Gegen die Beteiligten wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Die Anzeigen werden dem Landratsamt Altötting vorgelegt.

Update, 13.49 Uhr - CSU für weitergehende Corona-Maßnahmen an Schulen

Die CSU hat sich klar für weitere Maßnahmen zum Kampf gegen die Corona-Pandemie auch in Schulen ausgesprochen. „In der CSU ist man sich einig darüber, dass man weitere Maßnahmen benötigt“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt vor einer Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Auch in den Schulen gebe es Infektionen, deswegen solle man auch dort handeln, um das Gesamt-Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen.

Er werbe ausdrücklich nicht für Schulschließungen, sagte Dobrindt. Aber Schulen müssten Maßnahmen ergreifen können, damit dort Kontakte reduziert würden. Dies könne auch mit einem Mix an Maßnahmen erreicht werden. Die CSU wolle ein abgestimmtes Handeln mit den anderen Ländern. Über einzelne Maßnahmen an den Schulen wie eine Maskenpflicht, Wechsel- oder Hybrid-Unterricht müsse man reden. Dies solle auch in einer öffentlichen Diskussion vorbereitet werden.

Update, 12.39 Uhr - Verfassungsgerichtshof weist Eilanträge gegen Teil-Lockdown ab

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat Eilanträge gegen den coronabedingten Teil-Lockdown im Freistaat abgewiesen. In einer am Dienstag veröffentlichten Entscheidung lehnten es die Richter ab, die neuen Vorschriften der bayerischen Corona-Verordnung per einstweiliger Anordnung außer Vollzug zu setzen. Es liege keine offensichtliche Verletzung von Freiheits- und Gleichheitsgrundrechten der bayerischen Verfassung vor.

Die achte bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung enthalte zwar erhebliche Verschärfungen, etwa eine vorübergehenden Schließung von Betrieben und sonstigen Einrichtungen. Die Belange der Betroffenen müssten aber zurücktreten „gegenüber der fortbestehenden und in jüngster Zeit wieder erheblich gestiegenen Gefahr für Leib und Leben einer Vielzahl von Menschen”. Zudem verwiesen die Richter in ihrer Begründung auf eine drohende Überforderung der “personellen und sachlichen Kapazitäten des Gesundheitssystems”.

Update, 11.48 Uhr - Söder: „Wenig Hoffnung, dass bis Ende November alles wieder gut ist“

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Menschen in Bayern und in Deutschland auf eine Verlängerung und weitere Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen über das Monatsende hinaus eingestimmt. „Ich habe wenig Hoffnung, dass Ende November alles wieder gut ist“, sagte Söder nach dem Bund-Länder-Gipfel am Montagabend in Berlin. Im Zweifel müsse man „auf Sicherheit setzen“ und die Maßnahmen „lieber verlängern statt vorzeitig abbrechen“, so Söder.

Obwohl die Zahl der Neu-Infektionen zu stagnieren beginnt, hat Söder noch keine echte Trendwende erkannt: „Es reicht noch nicht!“ Oberstes Ziel müsse sein, die 7-Tage-Inzidenz Richtung 50 zu senken, um Infektionsketten nachverfolgen und ein diffuses Geschehen verhindern zu können. Söder fügte hinzu, um das Weihnachtsfest mache er sich fast weniger Sorgen als um Silvester. Er fügte hinzu: „So richtig vorstellen mag ich mir nicht, dass wirklich große Skiferien wieder stattfinden.“

Update, 10.46 Uhr - Merkel: Manchmal gehen mir Corona-Entscheidungen zu langsam

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eingeräumt, dass ihr die mit den Ministerpräsidenten getroffenen Entscheidungen zur Corona-Krise teils zu langsam getroffen werden. Das bedauere sie, auch weil es am Ende mehr Geld koste, sagte Merkel am Dienstag bei einer Konferenz der “Süddeutschen Zeitung”. “Wenn man früher agiert, kann man schneller auch wieder rausgehen aus den Beschränkungen”, erläuterte Merkel. 

Künftig müsse deshalb schneller gehandelt werden, sobald sich ein exponentielles Wachstum der Infektionszahlen ankündige - auch wenn die Intensivstationen noch nicht so stark belastet seien. “Ich werde weiter der ungeduldige Teil in dieser Sache sein”, versicherte die Kanzlerin. “Und ich freue mich über jede Unterstützung, die ich dabei bekomme.”

Merkel erklärte auch, warum sie in den vergangenen Wochen oft emotionaler aufgetreten und auf die Menschen zugegangen sei, als man sie sonst in der Öffentlichkeit kenne. Die Corona-Pandemie sei eine “Jahrhundertherausforderung für die ganze Welt und für jeden Einzelnen”, sagte sie. Das Virus führe die Menschen zu etwas unmenschlichem: dazu, Distanz zu halten. “Deshalb muss ich auch anders mit und zu den Menschen sprechen”, sagte Merkel.

Update, 10.07 Uhr - Weiterhin mehrere Hotspots in Österreich mit Inzidenzen über 1000

Zu Beginn des erneuten Lockdowns in Österreich sind die Corona-Zahlen weiterhin besorgniserregend hoch, sinken jedoch bereits. In Österreich sind in 24 Stunden 4304 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die 7-Tage-Inzidenz in Österreich beträgt aktuell 527,4 (Ages, Stand 16. November, 14 Uhr). Die am stärkten betroffenen Bundesländer sind Vorarlberg (Inzidenz 774,8; Vortag 803,7), Oberösterreich (Inzidenz 692,7; Vortag 736,8), Tirol (Inzidenz: 653,3; Vortag 672) und Kärnten (Inzidenz: 624,6; Vortag 618,6).

Aktuell liegt in drei österreichischen Bezirken der 7-Tage-Inzidenz-Wert inzwischen über 1000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern; in den Tagen zuvor waren es noch fünf. Die am stärksten betroffenen Corona-Hotspots und die jeweilige 7-Tage-Inzidenz im Überblick (Covid-19 Dashboard Österreich):

  • Rohrbach (Oberösterreich): 1395
  • Schwaz (Tirol): 1253
  • Urfahr-Umgebung (Oberösterreich): 1096
  • Völkermarkt (Kärtnen): 996
  • Ried im Innkreis (Oberösterreich): 961
  • Tamsweg (Salzburg): 932
  • Dornbirn (Vorarlberg): 920

Update, 9.11 Uhr - Landkreis Altötting meldet 37 neue Fälle

Das zuständige Gesundheitsamt hat für Stadt und Landkreis Altötting jetzt 37 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 16. November, 18 Uhr). Betroffen von den Neu-Infektionen sind laut der Statistik vor allem Personen in der Altersgruppe von 60 Jahren und älter. Die Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Pandemie-Beginn stieg damit auf 1538. Aktuell liegen in Stadt und Landkreis 394 aktive Fälle vor, die meisten davon in Burghausen (68), Altötting (51), Neuötting (40) und Töging (37).

Update, 8.10 Uhr - Acht weitere Todesfälle in Region

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 17. November).

Am Dienstagmorgen wurden von Seiten des Robert-Koch-Institus (RKI) in drei Landkreisen/kreisfreien Städten eine Steigerung der 7-Tage-Inzidenz registriert - und zwar in der Stadt Rosenheim, dem Landkreis Rosenheim und dem Landkreis Berchtesgadener Land. Während die Steigerung in der Stadt Rosenheim (von 196,7 auf 209,3) und im Landkreis Rosenheim (von 229,6 auf 235,7) noch vergleichsweise moderat ausfiel, verzeichnete der Landkreis Berchtesgadener Land eine doch deutliche Steigerung (von 121,8 auf 142,5). Zudem registrierte das RKI je vier weitere Todesfälle in den Landkreisen Rosenheim und Berchtesgadener Land.

Leicht entspannt hat sich die Lage in den restlichen drei Landkreisen der Region. Der Landkreis Traunstein verzeichnete laut RKI 23 weitere Fälle. Zwar sank die Inzidenz (von 340,6 auf 322,0), jedoch steht der Landkreis mit dieser Inzidenz weiter an der Spitze in Oberbayern. In den Landkreisen Mühldorf und Altötting kamen laut RKI keine weiteren Infektionen dazu. Aus diesem Grund sanken die Inzidenzen in Mühldorf (von 218,3 auf 189,9) und in Altötting (von 220,6 auf 208,0).

Update, 7.04 Uhr - „Harter“ Lockdown in Österreich in Kraft getreten

Seit Dienstag, 0 Uhr, befindet sich Österreich im zweiten, harten Corona-Lockdown. In der Alpenrepublik gelten seit Mitternacht strikte Ausgangsbeschränkungen. Wie zu Beginn der Pandemie im Frühjahr ist das Verlassen von Haus und Wohnung nur aus bestimmten Gründen erlaubt - wie zum Beispiel zum Einkaufen, für Arztbesuche oder auch zum Spazierengehen und Joggen. Fast alle Geschäfte sind zu. Nur die Läden für den täglichen Bedarf wie Supermärkte, Drogerien, Apotheken und Banken sind geöffnet. Die Schulen stellen auf Fernunterricht um. Die Einschränkungen sollen drei Wochen, bis zum Nikolaustag am 6. Dezember, gelten.

Der Schritt ist eine Reaktion auf zuletzt dramatisch gestiegene Infektionszahlen. Auch die Zahl der Covid-19-Kranken, die in Österreich in Krankenhäusern und auf Intensivstationen behandelt werden müssen, hat deutlich zugenommen. Gesundheitsminister Anschober (Grüne) rechnet damit, dass in der Woche zwischen 20. und 27. November die Auslastung der Kliniken einen Spitzenwert erreichen werde. Bundeskanzler Kurz (ÖVP) machte deutlich, dass künftig Massentests eine besondere Rolle spielen sollen, um das Infektionsgeschehen zu erhellen. 

Behörden melden „nur“ rund 14.500 neue Corona-Fälle

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) jetzt 14.419 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet (Stand: 17. November, 0 Uhr). Das sind knapp 1000 Fälle weniger als vor einer Woche. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 15.332 gelegen – und damit erstmals seit September unter dem Wert vom Dienstag zuvor (15.352). Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden (News-Ticker Montag, 16. November).

Das RKI zählt damit seit Beginn der Pandemie insgesamt 815.746 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Dienstag um 267 auf insgesamt 12.814. In Bayern kamen 47 weitere Todesfälle hinzu (jetzt 3191). Das RKI schätzt, dass rund 530.200 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht bei 0,97 (Stand: 16. November; Vortag: 1,03). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch knapp 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

mw/mh/dpa

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