News-Ticker zur Corona-Pandemie

Corona-Variante B.1.1.7 auf dem Vormarsch - Gericht kippt Testpflicht für Pflegeheim-Mitarbeiter

News-Ticker zur Corona-Pandemie
+
Eine medizinische Mitarbeiterin führt eine Impfung gegen das Coronavirus durch.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag, 2. März, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 56,6, Landkreis Rosenheim 94,5, Landkreis Traunstein 59,2, Landkreis Berchtesgadener Land 110,5, Landkreis Mühldorf 108,7, Landkreis Altötting 128,2 (Quelle/Stand: RKI, 2. März, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2883, Landkreis Rosenheim 10.714, Traunstein 7513, Berchtesgadener Land 4386, Mühldorf 4647, Altötting 3989 (Quelle/Stand: RKI, 2. März, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 53, Landkreis Rosenheim 421, Traunstein 192, Berchtesgadener Land 95, Mühldorf 123, Altötting 162 (Quelle/Stand: RKI, 2. März, 0 Uhr)
  • Mindestens 70.463 Todesfälle in Deutschland (12.429 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
  • Ihr braucht FFP2-Masken? Hier mit dem OVB24-FFP2-Shopping-Deal profitieren

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22.53 Uhr - EU-Arzneimittelbehörde entscheidet am 11. März über Johnson-Impfstoff

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) will am 11. März über die Empfehlung des Impfstoffes des US-Herstellers Johnson&Johnson entscheiden.

Der zuständige Ausschuss für Humanmedizin werde dann zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkommen, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Es wird erwartet, dass die Experten grünes Licht für die Zulassung in der EU geben. Formal muss dann noch die EU-Kommission zustimmen - das könnte noch am selben Tag geschehen.

Die Daten der Studien und Versuche des Unternehmens werden bereits von den EMA-Experten im laufenden Verfahren geprüft. Bisher sind in der EU drei Impfstoffe gegen das Coronavirus auf dem Markt.

In den USA war der Wirkstoff am Wochenende zugelassen worden. Er ist von der J&J-Tochter Janssen in den Niederlanden entwickelt worden. Anders als bei den bisherigen Präparaten ist bei diesem Impfstoff nur eine Dosis erforderlich.

Update, 21.36 Uhr - Salzburg führt Ausreise-Beschränkung für zwei Gemeinden ein

Das österreichische Bundesland Salzburg führt für zwei Gemeinden eine Corona-Testpflicht bei der Ausreise ein.

Die Maßnahme zur Eindämmung hoher Infektionszahlen gilt ab Freitag für Radstadt und Bad Hofgastein, wie die Landesregierung am Dienstag mitteilte. In den kommenden zwei Wochen müssen Jugendliche und Erwachsene einen negativen Test vorweisen, wenn sie diese Orte verlassen wollen.

In Bad Hofgastein und Radstadt wurden in den vergangenen sieben Tagen jeweils 71 und 57 Infektionen entdeckt. Die Wochen-Inzidenz von positiven Tests pro 100.000 Einwohnern liegt bei 1042 beziehungsweise 1168 - ein vielfaches des gesamtösterreichischen Wertes von rund 160.

„Wir müssen jetzt reagieren, denn die Corona-Neuinfektionen in den beiden Gemeinden gehen durch die Decke“, sagte Salzburgs Landeschef Wolfried Haslauer in einer Stellungnahme. Im Februar hatte das Bundesland Tirol ähnliche Maßnahmen eingeführt.

Update, 20.54 Uhr - Virologe Drosten: Anteil ansteckenderer Variante weiter gewachsen

Der Virologe Christian Drosten schätzt den Anteil der in Großbritannien entdeckten Corona-Variante B.1.1.7 an den Infektionen in Deutschland inzwischen auf ungefähr die Hälfte. Der Anteil dieser ansteckenderen Mutante werde weiter steigen, das sei unausweichlich, sagte der Leiter der Virologie an der Berliner Charité im Podcast“Coronavirus-Update“ bei NDR-Info vom Dienstag. In Großbritannien gebe es mittlerweile nur noch Reste anderer Varianten, B.1.1.7 dominiere vollkommen. Die Maßnahmen dort seien strenger, so Drosten.

Neue Daten zur Varianten-Ausbreitung werden in dieser Woche vom Robert Koch-Institut (RKI) erwartet. Labore hatten vergangene Woche von einem Anteil von rund 30 Prozent von B.1.1.7 in Stichproben gesprochen. Ersten Studien zufolge verursacht die Mutante auch häufiger schwere Krankheitsverläufe. Ihre bessere Übertragbarkeit gilt als großes Risiko für Lockerungen.

Update, 19.47 Uhr - Teststrategie soll geplante Corona-Lockerungen absichern

Kanzlerin Angela Merkel hat eine breite und monatelange Teststrategie angekündigt, die nach dem Corona-Lockdown die geplanten Lockerungen absichern soll.

Dies werde nach Einschätzung der Bundesregierung für die Monate April, Mai und Juni benötigt, sagte Merkel am Dienstag in einer Online-Sitzung der Unionsfraktion. Später werde das Impfen so dominante Wirkungen haben, dass eine Teststrategie in solchem Umfang nicht mehr notwendig sei.

Corona-Selbsttests seien neben den Antigen-Schnelltests noch nicht in großem Umfang verfügbar, sagte Merkel demnach. Neben den drei bereits zugelassenen Selbsttests gebe es 96 Anträge auf Zulassung - man rechne damit, dass um die 40 Produzenten valide Angebote machen könnten. Nun müsse man herausfinden, in welchem Umfang diese Tests kurzfristig zur Verfügung stünden.

Man brauche sicherlich den Monat März, um eine umfassende Sicherheitsstrategie für Öffnungen aufzubauen, betonte Merkel weiter. Priorität sollten hier Schulen und Kitas haben. Würden wieder alle Schüler in die Schule und alle Kitakinder in die Kita gehen, seien das mindestens 15 Millionen Menschen. Wenn man diese zwei Mal je Woche teste und dies zwischen 3 und 5 Euro koste, seien das Kosten von mehreren 100 Millionen Euro im Monat.

Update, 18.54 Uhr - Verwaltungsgerichtshof kippt Testpflicht für Pflegeheim-Mitarbeiter

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Pflicht zu engmaschigen Corona-Tests für Beschäftigte in Pflege- und Altenheimen vorläufig außer Vollzug gesetzt.

Von Donnerstag an ist diese Regelung damit zunächst ausgesetzt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Nach der bayerischen Corona-Verordnung mussten sich Beschäftigte von Alten- und Pflegeeinrichtungen drei Mal pro Woche testen lassen. Die Pflegedienstleiterin eines Heimes in Unterfranken hatte einen Eilantrag gestellt, nachdem dort nahezu alle Bewohner gegen Corona geimpft worden waren.

Besucher müssen aber weiter einen negativen Test vorlegen. Das Gericht lehnte den entsprechenden Eilantrag eines Angehörigen ab. Die Pflicht sei derzeit wohl rechtmäßig, weil sie die Aufrechterhaltung wichtiger Sozialkontakte ermögliche und der Isolation der Bewohner vorbeuge.

Update, 18.25 Uhr - RKI: Bundesweit Fünf-Prozent-Marke bei Corona-Impfungen erreicht

Mehr als zwei Monate nach Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus haben rund fünf Prozent der Bevölkerung mindestens eine Dosis erhalten.

Den Daten des Robert Koch-Instituts zufolge wurden bislang etwa 6,4 Millionen Dosen des Impfstoffs verabreicht (Stand 2.3., 8 Uhr). Davon haben rund 4,2 Millionen Menschen eine Erstimpfung und fast 2,2 Millionen bereits die Zweitimpfung bekommen. Zum zweiten Mal wurden im Bundesdurchschnitt bisher 2,6 Prozent der Einwohner gepikst.

Bei den Erstimpfungen führt Thüringen die Liste im Ländervergleich mit einer Quote von 5,7 Prozent an, Brandenburg ist mit 4,3 Prozent bislang das Schlusslicht. Bei den Zweitimpfungen liegt Rheinland-Pfalz (3,4 Prozent) vorn, die kleinste Quote haben derzeit Hessen und Niedersachsen (2,2 Prozent).

Bei den meisten Geimpften handelt es sich laut RKI-Statistik um alte Menschen, Personal in Krankenhäusern und Altenheimen sowie Pflegeheimbewohner.

Update, 17.46 Uhr - Inzwischen sechs Corona-Selbsttests mit Sonderzulassung

Mit Blick auf mögliche weitere Lockerungen von Corona-Beschränkungen können zusätzliche Selbsttests für zu Hause auf den Markt kommen.

Am Dienstag wurden zwei weitere Sonderzulassungen erteilt, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mitteilte. Insgesamt sind damit nun sechs Tests zur Anwendung für jedermann auf diesem Weg zugelassen. Die Selbsttests sollen frei in Apotheken, anderen Geschäften und im Internet zu kaufen sein.

Der Einsatz von Tests soll nach Plänen der Bundesregierung deutlich ausgedehnt werden, um mögliche weitere Öffnungen abzusichern. Neben Selbsttests gehören dazu Schnelltests, die geschultes Personal etwa in Testzentren oder Praxen abnimmt. Bei diesen schnellen Tests müssen Proben nicht erst zum Auswerten ins Labor geschickt werden. Positive Ergebnisse sollen dann aber mit genaueren PCR-Tests überprüft werden.

Update, 17.02 Uhr - 19 neue Corona-Fälle im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 462 aktive Covid-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 59,2. Seit der letzten Pressemitteilung am 01. März sind beim Gesundheitsamt 19 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 7531 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 6877 Personen (30 Personen mehr seit der Meldung vom 01.03.2021).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 192 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein zwölf Covid-19-Patienten behandelt, davon sechs auf der Normalstation und sechs auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 8.898 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 4.673 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.14 Uhr - Landkreis Berchtesgadener Land meldet sechs neue Fälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit der letzten Meldung sechs weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Corona-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4386 (Stand: 2. März, 0 Uhr).Von den insgesamt 4386 Corona-Fällen sind mittlerweile 4154 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen.

Aktuell gibt es 137 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 17 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 117 neue Corona-Fälle. In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 20 Corona-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut.

Update, 15.19 Uhr - Diese Öffnungsschritte sind geplant

Nach monatelangem Corona-Lockdown planen Bund und Länder schon ab kommender Woche weitere Öffnungsschritte, teils regional abgestuft und abhängig von den jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenzen. Das ist vor dem nächsten Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch bereits durchgesickert.

Neben einer Lockerung der Kontaktbeschränkung (siehe Update 13.37 Uhr) sind weitere stufenweise Öffnungsschritte vorgesehen. Einen nächsten Schritt könnte es geben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Land oder regional stabil unter 35 liegt: Dann könnten der Einzelhandel, Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten geöffnet werden und kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen im Außenbereich erlaubt werden. Eine Zwischenstufe könnte dem Papier zufolge auch bei noch etwas höheren Inzidenzen möglich sein, etwa mit „Click and meet“-Angeboten im Handel. Unter anderem bei diesem Punkt gebe es aber noch erheblichen Verhandlungsbedarf, hieß es.

Bei entscheidenden Punkten wird in dem Beschlusspapier jedoch offen gelassen, von welcher Inzidenz an bestimmte Schritte gelten sollen - etwa die Öffnung des Einzelhandels, von Museen oder für Sport. Hier könnten Öffnungsschritte je nach Land oder Region möglich sein. Es soll jedoch auch eine „Notbremse“ eingebaut werden, so dass regionale Öffnungen bei steigenden Infektionszahlen wieder zurückgenommen werden können. Unterstützt werden soll das Konzept von einer umfassenden Schnelltest-Strategie. In dem Papier heißt es weiter: „Für die nächsten Wochen und Monate wird es bei stabilem Infektionsgeschehen einen Vierklang geben aus Impfen, Testen, Kontaktnachvollziehung und Öffnungen.“

Update, 15 Uhr - Knapp 1200 Corona-Kontrollen in München

Im Zeitraum von Montag, 1. März, bis Dienstag, 2. März, jeweils 6 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 1.200 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 45 Verstöße angezeigt.

Update, 14.21 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet sechs neue Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf ist eine weitere Person verstorben, die mit dem Coronavirus infiziert war. Zudem gibt es in Stadt und Landkreis Mühldorf insgesamt sechs neue Corona-Fälle (Stand: 2. März, 8 Uhr). Dies teilte das zuständige Landratsamt nun mit. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Insgesamt gibt es in Stadt und Landkreis derzeit 169 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 108,7.

Update, 13.37 Uhr - Beschlussvorlage: Ab Montag sollen Kontaktbeschränkungen gelockert werden

Vor dem Corona-Gipfel von Bund und Länder am Mittwoch (3. März) werden neue Details bekannt, wie es mit dem am Sonntag endenden Lockdown ab kommender Woche weitergehen könnte. Laut dem Beschlussentwurf soll es ab Montag erste Lockerungen in Sachen Kontaktbeschränkung geben.

Ab 8. März sollen sich wieder mehr Freunde, Verwandten und Bekannten treffen dürfen, berichtet Focus online. Demnach sind Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Dort, wo die Inzidenz unter 35 oder unter 50 liegt – über die Zahl wird noch gestritten – soll die Regel noch stärker erweitert werden. Steigt die Inzidenz wieder über einen bestimmten Wert, der im Beschlussentwurf noch nicht genannt ist, sollen die Lockerungen zurückgenommen werden.

Update, 13.03 Uhr - Plan durchgesickert: Ab Mitte März soll in „ausgewählten Arztpraxen” geimpft werden

Bei flächendeckenden Impfungen hängt Deutschland noch immer hinterher. Dass soll sich nun ändern. Das Bundesgesundheitsministerium schlägt nach Informationen von „Business Insider” hierfür neue Maßnahmen vor. In einem Vorschlagspapier zur nationalen Impfstrategie heißt es demnach, das Ministerium wolle „die bereits bestehende Möglichkeit der Einbeziehung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte weiterentwickeln.”

Konkretes Ziel: Ab Mitte März soll in „ausgewählten Arztpraxen“ gegen das Coronavirus geimpft werden. Die Bundesregierung solle die Impfverordnung entsprechend anpassen und um „explizite Regelungen für die Vergütung für die entsprechenden ärztlichen Leistungen, für die vorzunehmende digitale Impfquotenerfassung und für die Abrechnung über die Kassenärztlichen Vereinigungen” ergänzen.

Update, 11.48 Uhr - Sportanlagen in Freilassing weiterhin gesperrt

Die Stadt Freilassing hat jetzt darauf hingewiesen, dass angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen Sportplätze und Sportstätten im Freien weiterhin nicht genutzt werden dürfen. Auch die Außenanlagen am Badylon wie Mehrgenerationenanlage, Basketballplatz, Kleinkunstrasen und Rundlaufbahn sind – bis auf den Kinderspielplatz – offiziell gesperrt! „Die Polizei muss immer wieder Personen des Geländes verweisen und Personalien aufnehmen. Für die Beteiligten ist das alles nicht angenehm“, hieß es in einer Mitteilung der Stadt dazu wörtlich.

Update, 10.59 Uhr - Merkel will Lockdown bis Ostern

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will den Corona-Lockdown in Deutschland bis zu den Osterferien verlängern. Das geht aus einer Beschlussvorlage vor dem Gipfel mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch hervor. Die Bild-Zeitung hat soeben eine Eilmeldung dazu veröffentlicht.

*Nähere Informationen folgen in Kürze!*

Update, 10.35 Uhr - 51 Patienten in InnKlinikum in Behandlung

An den Standorten des InnKlinikums in den Landkreisen Mühldorf und Altötting werden derzeit insgesamt 51 Patienten im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung stationär behandelt - 16 davon in Mühldorf, 15 in Burghausen und 20 in Altötting (Stand: 2. März, 9.45 Uhr). Insgesamt acht Personen davon müssen intensivmedizinisch versorgt und auch beatmet werden. Zudem meldeten die Kliniken einen weiteren Corona-Todesfall. Es handelt sich dabei um einen 79-jährigen Mann aus dem Landkreis Mühldorf.

Update, 9.51 Uhr - Landkreis Altötting meldet sieben neue Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt sieben neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 3991 Personen (Stand: 1. März, 16.30 Uhr). Aktuell gibt es im Landkreis 189 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Altötting (45), Burgkirchen (29) und Burghausen (28). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 128,2.

Update, 9.08 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die 7-Tage-Inzidenzen bzw. Corona-Fallzahlen sind in den Landkreisen und Städten der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Gestiegen ist die Inzidenz im Kreis Berchtesgadener Land (von 106,7 auf 110,5). Gesunken sind die Inzidenzen in den Kreisen Altötting (von 130,9 auf 128,2), Landkreis Mühldorf (von 115,6 auf 108,7), Landkreis Rosenheim (von 96,0 auf 94,5), Stadt Rosenheim (von 59,8 auf 56,6) und Kreis Traunstein (von 61,5 auf 59,2).

In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfall gemeldet. Demnach ist eine Person im Kreis Mühldorf verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 8.27 Uhr - Freie Wähler: Keine „ideologische“ Fixierung nur auf Inzidenz mehr

Der weitere Kampf gegen das Coronavirus sollte nach Ansicht der Freien Wähler in Bayern ab sofort nicht mehr nur an den Sieben-Tage-Inzidenzwerten ausgerichtet werden. „Um einen nachhaltigen Weg verantwortungsbewusster Öffnungen beschreiten zu können, muss die geradezu ideologische Engführung auf die Kennzahl des Inzidenzwertes aufgegeben werden“, heißt es in einem neuen Positionspapier der Regierungsfraktion. Stattdessen müssten sich die nächsten Lockerungsschritte an drei Kriterien orientieren: der Wirkung der jeweiligen Schutzmaßnahmen, der tatsächlichen Infektionswahrscheinlichkeit an einem bestimmten Ort und der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung der Institutionen und Branchen.

Die Aussagekraft der Inzidenzzahl nehme mit zunehmender Durchimpfung ab, ihre Volatilität bei geringeren Infektionszahlen zu, und zudem weise die Kennziffer keinen Bezug zur Situation in den Krankenhäusern auf, erklärte der parlamentarische Geschäftsführer Fabian Mehring, unter dessen Federführung das Positionspapier der Fraktion entstand.

Update, 7.22 Uhr - Bayern beginnt mit Impfungen von Polizisten

Bayern beginnt heute mit der Impfung aller Beschäftigten der Polizei im Freistaat. Dazu gehören nach Angaben des Innenministeriums rund 44.000 Beamten in Vollzug und Verwaltung sowie weitere Mitarbeiter. Zur Impfung der Polizei-Bediensteten wurde demnach ein eigenes Impfzentrum mit zwölf Standorten eingerichtet, 10.000 Impfdosen des Herstellers Astrazeneca stehen nach Angaben des Ministeriums zum Start bereit.

Wie lange es dauern wird, alle impfwilligen bayerischen Polizisten zu versorgen, hänge „von der weiteren Zulieferung des Impfstoffs“ ab, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag. Ziel sei es zunächst, die vorhandenen Dosen möglichst schnell zu verwenden. Als erstes sollen Polizisten an der Reihe sein, die im Streifendienst arbeiten und bei den Einsatzhundertschaften beschäftigt sind, sowie Mitarbeiter mit Vorerkrankungen. Wer vor allem am Schreibtisch arbeitet, muss sich demnach vorerst noch gedulden.

Mehrere Tausend Mitarbeiter sind nach Angaben des Ministeriums aber zumindest schon mit einer ersten Dosis versorgt. Stand Montag hatten kommunale Impfzentren demnach 2692 Beschäftigten im Rahmen des sogenannten „Hop-On-Verfahrens“ Impfstoff angeboten, der sonst verfallen wäre. Wann diese Polizei-Mitarbeiter ihre zweite Impfung erhalten, entschieden die Impfzentren selbst, sagte ein Ministeriumssprecher.

RKI meldet 3943 Corona-Neuinfektionen und 358 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3943 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 358 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Dienstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 3883 Neuinfektionen und 415 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 5.25 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 65,4 - und damit etwas niedriger als am Vortag (65,8). Vor vier Wochen, am 2. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 90 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.451.011 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 02.03., 5.25 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.264.600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 70.463.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,01 (Vortag 1,08). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/dpa

Kommentare