News-Ticker zur Corona-Pandemie

Corona-Ausbruch in baden-württembergischen Kindergarten: Rund 200 Menschen in Quarantäne

Kind in Kindergarten
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Symbolbild: Nach einem Corona-Ausbruch in einem Kindergarten in Geislingen an der Steige in Baden-Württemberg müssen etwa 200 Menschen in Quarantäne.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag, 6. März, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 108,6, Landkreis Rosenheim 84,2, Landkreis Traunstein 73,3, Landkreis Berchtesgadener Land 94,4, Landkreis Mühldorf 98,4, Landkreis Altötting 113,9 (Quelle/Stand: RKI, 6. März, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2936, Landkreis Rosenheim 10.876, Traunstein 7594, Berchtesgadener Land 4457, Mühldorf 4725, Altötting 4071 (Quelle/Stand: RKI, 6. März, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 53, Landkreis Rosenheim 422, Traunstein 192, Berchtesgadener Land 96, Mühldorf 126, Altötting 175 (Quelle/Stand: RKI, 6. März, 0 Uhr)
  • Mindestens 71.804 Todesfälle in Deutschland (12.622 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
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Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.19 Uhr - Rund 200 Menschen nach Corona-Ausbruch in Kindergarten in Quarantäne

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Kindergarten in Geislingen an der Steige in Baden-Württemberg müssen etwa 200 Menschen in Quarantäne. Bei insgesamt neun Kindern und Erziehern aus mehreren Gruppen des Kindergartens sei das Coronavirus nachgewiesen worden, wobei es sich in mindestens zwei Fällen um die zunächst in Großbritannien entdeckte ansteckendere Corona-Variante handle, teilte das Landratsamt Göppingen am Samstag mit. Zudem sei das Virus bereits in mindestens fünf Fällen im familiären Umfeld einzelner Kindergartenkinder oder -mitarbeiter entdeckt worden, auch hier teils in mutierter Form.

Das Gesundheitsamt ordnete daraufhin laut Landratsamt eine Quarantäne für alle positiv getesteten Kinder und Erwachsene, deren Kontaktpersonen sowie weitere Haushaltsangehörige an. Alleine in der Stadt Geislingen seien in diesem Zusammenhang mindestens 200 Quarantänen notwendig.

Update, 18.45 Uhr - Bayerische Betriebsärzte warten auf Corona-Impfstoff

Große Unternehmen bereiten jetzt zusammen mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) und dem bayerischen Gesundheitsministerium Corona-Impfungen durch die Betriebsärzte vor. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte am Samstag, bald werde mehr Impfstoff verfügbar sein: «Allein für April sind 1,8 Millionen Impfdosen angekündigt

Vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sagte, sobald ausreichend Impfstoff vorhanden sei, stünden die Unternehmen mit ihren Betriebsärzten freiwillig zum Impfen der Belegschaften bereit. «Bei uns haben sich bereits knapp 200 Unternehmen gemeldet und zur Mitwirkung bereiterklärt. Die Zahl wächst immer weiter.»

Bund und Länder hatten am Mittwoch beschlossen, dass im Laufe des zweiten Quartals Betriebsärzte in die Impfstrategie eingebunden werden. Holetschek forderte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf, rasch die Rahmenbedingungen für eine zügige Einbindung der Betriebsärzte zu schaffen. Rechtsfragen, Logistik und Kosten werden noch geklärt.

Gerade Großunternehmen, die Erfahrung mit organisierten Grippeschutz-Impfungen haben, könnten das rasch gut organisieren. «Wir machen damit allein in den bayerischen Großunternehmen weit über 100 000 Menschen ein Impfangebot und bekommen so noch mehr Geschwindigkeit in die Impfungen», sagte Holetschek.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Waldmann kritisierte das. «Auch wenn die ersten Prioritätsgruppen irgendwann durchgeimpft sind, darf es nicht danach gehen, wer am schnellsten am meisten Impfstoff bezahlen kann», sagte sie am Samstag. Betriebsärzte könnten zwar einen wichtigen Beitrag leisten. Aber die großen Unternehmen dürften gegenüber den kleinen Handwerks- und Familienbetrieben ohne Betriebsarzt nicht bevorzugt werden.

Update, 17.16 Uhr - Ein weiterer Todesfall im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land hat nun 13 weitere Corona-Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4457 (Stand: 6. März, 0 Uhr). Aktuell gibt es 172 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 11 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 100 neue COVID-19-Fälle.

Seit der letzten Pressemitteilung wurde dem Gesundheitsamt ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet. Dabei handelt es sich um eine Frau im Alter von 83 Jahren. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung Verstorbenen erhöht sich somit auf 96.

Update, 15.33 Uhr - Bayern verwehrt Tiroler Regierungschef Platter die Durchreise

 Die deutschen Covid-Einreisebeschränkungen gelten auch für österreichische Spitzenpolitiker. Diese Erfahrung musste der Tiroler Regierungschef Günther Platter machen, der keine Ausnahmegenehmigung für die Durchreise durch Bayern erhielt.

Sein Büro bestätigte am Freitag, dass er am Montag nicht persönlich an Corona-Beratungen mit der Regierung in Wien teilgenommen hatte, nachdem Bayerns Staatskanzlei den Transit verweigert hatte. Die «Tiroler Tageszeitung» berichtete zuerst über das Transit-Problem.

Eine Sprecherin der Staatskanzlei wies allerdings daraufhin, dass dies keine Entscheidung Bayerns sei, sondern alleinige Sache der Bundespolizei. Die Staatskanzlei habe lediglich Platters Anfrage an die dafür zuständige Bundespolizei weitergereicht und deren Antwort später wiederum an den Tiroler Landeschef zurückgegeben.

Platter hatte in München bei der Staatskanzlei von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anfragen lassen, ob er über das sogenannte Deutsche Eck reisen könne. Diese wichtige Verbindung zwischen dem Bundesland Tirol und dem Osten Österreichs ist kürzer als die Route durch österreichisches Gebiet.

Platters Büro zitierte die Antwort, wonach «die geplante Reise von Herrn Landeshauptmann Platter unter keine der definierten Ausnahmen fällt» und deshalb nicht möglich sei. Daraufhin habe er per Video-Verbindung an dem Wiener Treffen teilgenommen, hieß es in Platters Büro, das die Sache nicht weiter kommentieren wollte.

Am Mittwoch waren die Kontrollen an der deutschen Grenze zu Tschechien und Tirol zur Eindämmung von Virusvarianten bis zum 17. März verlängert worden. Ausnahmen gibt es etwa für Grenzgänger mit systemrelevanten Berufen. Die Beschränkungen haben zu diplomatischen Spannungen zwischen Wien und Berlin geführt.

Update, 14.35 Uhr - Harsche Kritik an Österreichs Impf-Allianz - Spott aus CDU: „Allianz der Armen“

In der EU mehrt sich die Kritik an Österreichs „Impf-Allianz“: Israel sowie die beiden EU-Länder Österreich und Dänemark wollen sich ja mit einer Impfstoff-Allianz gegen mögliche künftige Produktions- und Lieferschwierigkeiten wappnen. Die Regierungschefs der drei Staaten, Benjamin Netanjahu, Sebastian Kurz und Mette Frederiksen, vereinbarten am Donnerstag in Jerusalem eine vertiefte Zusammenarbeit.

Kurz hatte bereits vor dem Besuch in Israel angekündigt, sich bei der Impfstoffbeschaffung nicht mehr allein auf die Europäische Union verlassen zu wollen. Auch in anderen Ländern wurde die zuständige EU-Kommission dafür kritisiert, dass die Mengen nicht ausreichten.

Frankreich betonte jedoch die Bedeutung europäischer Solidarität. „Wir haben diesen Ansatz von Dänemark und Österreich zur Kenntnis genommen. Wir sind jedoch nach wie vor der festen Überzeugung, dass die wirksamste Lösung zur Deckung des Impfbedarfs weiterhin auf dem europäischen Rahmen beruhen muss“, hieß es aus dem Außenministerium in Paris. Die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten sei wichtiger denn je. „Deshalb ist es jetzt vorrangig, unsere Ressourcen zu bündeln, um die Produktionskapazität in Europa zu erhöhen, was wir auch tun.“

Deutliche Kritik aus der EU am Vorstoß von Dänemark und Österreich gibt es aus der CDU. CDU-Gesundheitsfachmann im Europaparlament, Peter Liese, sagt etwa laut „focus.de“: „Einzelne nationale Aktivitäten sind eine große politische Herausforderung. Ich bin ziemlich ärgerlich über unseren Freund in der Europäischen Volkspartei (EVP), Herrn Kurz. Seine kritischen Äußerungen gegenüber der Kommission sind Populismus. Der österreichische Regierungsbeamte Clemens Auer war federführend bei den Verhandlungen über die Impfstoffbeschaffung in der Europäischen Union. Offensichtlich hat sich Sebastian Kurz im letzten Sommer und Herbst, als man hätte etwas ändern können, nicht ausreichend um das Thema gekümmert.“

Lieses Fraktionskollege Christian Ehler (CDU) sieht die Aktivitäten Österreichs, Israels und Dänemarks mit einer gewissen Gelassenheit. Von den drei Staaten habe keiner nennenswerte Produktionskapazitäten für Impfstoffe oder eine große Pharmaindustrie. Ehler: „Dies ist eine Allianz der Armen. Solange die großen EU-Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, wird es in der Impfstrategie ein vereintes Europa geben.“

Update, 13.44 Uhr - 20 neue Fälle im Landkreis Altötting

In Stadt und Landkreis Altötting gibt es 20 neue bestätigte Corona-Fälle. Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Altötting auf 4072 (Stand: 5. März, 24 Uhr). Die aktuelle Sieben-Tages-Inzidenz lag nach Angaben des Landratsamtes bei 113,9. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis Altötting insgesamt 215 aktive Fälle - die meisten davon in Altötting (37), Burghausen (35), Burgkirchen (29) und Töging (20).

Update, 12.52 Uhr - „Wer auf Todesraten wartet, hat die Zeit verpasst, zu handeln“

In seiner Regierungserklärung am Freitag im Landtag hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die bayerische Corona-Strategie verteidigt: „Unsere intelligente Öffnungsmatrix bringt Vorsicht und Freiheit in Balance. Der Inzidenzwert bleibt das früheste und beste Warnsignal. Diese Zahl ist wissenschaftlich und gesetzlich legitimiert. Wer auf Todesraten wartet, hat die Zeit verpasst, zu handeln.

Unterdessen bereiten jetzt große Unternehmen im Freistaat zusammen mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) und dem bayerischen Gesundheitsministerium Corona-Impfungen durch die Betriebsärzte vor. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte, bald werde mehr Impfstoff verfügbar sein: „Allein für April sind 1,8 Millionen Impfdosen angekündigt.“ Vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sagte, sobald ausreichend Impfstoff vorhanden sei, stünden die Unternehmen mit ihren Betriebsärzten freiwillig zum Impfen der Belegschaften bereit: Bei uns haben sich bereits knapp 200 Unternehmen gemeldet und zur Mitwirkung bereiterklärt. Die Zahl wächst immer weiter.“

Update, 11.35 Uhr - Positiver Fall in Kinderwelt „St. Vitus“ in Neumarkt/St. Veit

Das Gesundheitsamt Mühldorf hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 22 neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet (Stand: 6. März, 8 Uhr). Aufgrund eines positiven Falls in der Kinderwelt „St. Vitus“ in Neumarkt-St.-Veit befindet sich die entsprechende Gruppe in Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis Mühldorf insgesamt 198 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 98,4.

Update, 10.08 Uhr - Landkreis BGL öffnet Schulen teilweise ab 8. März

Gute Nachrichten gibt es aus dem Landkreis Berchtesgadener Land: Wie das Landratsamt soeben mitteilte, ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis auf 94,4 gesunken (Stand: 6. März, 0 Uhr). Damit ist ab Montag, 8. März, für folgende Schularten und Jahrgangsstufen Präsenz- bzw. Wechselunterricht erlaubt:

  • Grundschule, Jahrgangsstufe 1 bis 4
  • Förderzentren, Jahrgangsstufen 1 bis 4, einschließlich der schulvorbereitenden Einrichtungen sowie an weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf sowie Hören und weiterer Förderbedarf
  • an den Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken
  • in den Abschlussklassen der übrigen Schulen
  • für alle weiteren Schulstufen gilt weiterhin Distanzunterricht

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind hingegen in Präsenzform grundsätzlich untersagt. Zulässig bleiben hingegen Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von eineinhalb Metern gewahrt ist. Wo der Mindestabstand nicht durchgehend gewährleistet werden kann, ist in den Wechselunterricht überzugehen. Hinsichtlich der genauen Modalitäten zu Präsenz- oder Wechselunterricht wird darum gebeten, sich direkt mit den entsprechenden Schulleitungen vor Ort in Verbindung zu setzen. Dies teilte das Landratsamt mit.

Der Betrieb von Kitas und Kindertagespflegestellen ist unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept muss vorgewiesen werden. Zudem muss die Betreuung in festen Gruppen erfolgen.

Update, 8.25 Uhr - Inzidenz über 100: Stadt Rosenheim droht „Notbremse“

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 6. März 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen haben sich in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Während die Werte laut neuesten RKI-Daten in den Landkreisen Berchtesgadener Land (von 117,1 auf 94,4) und Mühldorf (von 106,2 auf 98,4) unter die kritische 100er-Grenze sanken, stieg die Inzidenz in der Stadt Rosenheim von 91,3 auf 108,6 deutlich an. Damit liegt die Stadt jetzt auch über der 100er-Marke. Damit droht der Stadt nun die „Corona-Notbremse“, sofern der Wert jetzt zwei weitere Tage hintereinander über 100 bleibt. Wie die „Notbremse“ genau funktioniert, hat rosenheim24.de in einem Extra-Artikel zusammengefasst.

Im Landkreis Altötting stieg die Inzidenz (von 112,1 auf 113,9) übrigens weiter an. Auch Traunstein meldete eine leichte Steigerung (von 70,5 auf 73,3). Zudem wurden zwei weitere Todesfälle in der Region bekannt - je einer in den Kreisen Berchtesgadener Land und Altötting.

RKI meldet über 9500 neue Fälle und 300 weitere Tote

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) jetzt binnen eines Tages 9557 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 300 neue Todesfälle verzeichnet (Stand: 6. März, 0 Uhr). Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9762 Neuinfektionen und 369 neue Todesfälle verzeichnet (News-Ticker Freitag, 5. März).

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 65,6 - und damit im Vergleich zum Vortag (65,4) und zum Samstag letzter Woche (63,8) etwas höher.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.492.079 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.299.400 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 71.804. In Bayern kamen 39 neue Todesfälle hinzu (gesamt nun 12.622).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 1,04 (Stand: 5. März; Vortag 0,99). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 104 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/dpa

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