News-Ticker zur Corona-Pandemie

Deutschland kauft Corona-Medikament für 400 Millionen Euro - Ende der FFP2-Kulanzwoche am Montag

Ab Montag droht ein saftiges Bußgeld, wenn die FFP2-Maskenpflicht nicht eingehalten wird.
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Ab Montag droht ein saftiges Bußgeld, wenn die FFP2-Maskenpflicht nicht eingehalten wird.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag, 24. Januar, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 127,5, Landkreis Rosenheim 115,6, Landkreis Traunstein 131,4 , Landkreis Berchtesgadener Land 203,9, Landkreis Mühldorf 168,3, Landkreis Altötting 123,7 (Quelle/Stand: RKI, 24. Januar, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2680, Landkreis Rosenheim 9807, Traunstein 6693, Berchtesgadener Land 3713, Mühldorf 3982, Altötting 3417 (Quelle/Stand: RKI, 24. Januar, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 49, Landkreis Rosenheim 385, Traunstein 173, Berchtesgadener Land 81, Mühldorf 99, Altötting 136 (Quelle/Stand: RKI, 24. Januar, 0 Uhr)
  • Mindestens 51.870 Todesfälle in Deutschland (9583 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
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Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.52 Uhr - Deutschland kauft für 400 Millionen Euro Corona-Medikament

Deutschland hat 200.000 Dosen eines neuen Corona-Medikaments gekauft. „Ab nächster Woche werden die monoklonalen Antikörper in Deutschland als erstem Land in der EU eingesetzt. Zunächst in Uni-Kliniken“, kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der „Bild am Sonntag“ an. „Die Gabe dieser Antikörper kann Risikopatienten in der Frühphase helfen, dass ein schwerer Verlauf verhindert wird“, erläuterte Spahn. Die Kosten belaufen sich demnach auf 400 Millionen Euro.

Eine Anwendung erfolge nach individueller Nutzen-Risiko-Abschätzung der behandelnden Ärzte, teilte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auf Anfrage mit. Mit dieser Form der Antikörper wurde Ex-US-Präsident Donald Trump nach seiner Corona-Infektion behandelt, wie die „BamS“ berichtete. In den USA gibt es für diese Arzneimittel eine Notfallzulassung der Arzneimittelbehörde FDA, in der Europäischen Union sind sie bisher nicht zugelassen.

Das Ministerium hat sich den Angaben zufolge Kontingente von zwei der sogenannten monoklonalen antikörperhaltigen Arzneimittel gesichert. Es handele sich zum einen um den Antikörper Bamlanivimab, der vom US-Pharmaunternehmen Eli Lilly entwickelt wird, zum anderen um die die beiden gleichzeitig zu verabreichenden Antikörper Casirivimab/Imdevimab des US-Herstellers Regeneron. Monoklonale Antikörper werden im Labor hergestellt und sollen das Virus nach einer Infektion außer Gefecht setzen. Monoklonal bedeutet, dass die eingesetzten Antikörper alle gleich sind und das Virus an einem fest definierten Ziel angreifen.

„Nach vorliegender Studienlage könnte die Medikation möglicherweise dabei helfen, die Virusmenge im Körper zu begrenzen und so einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben“, teilte eine Ministeriumssprecherin mit. Die Arzneimittel sollen in den kommenden Wochen nach und nach den spezialisierten Krankenhäusern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Als sinnvollen Schritt begrüßen Gesundheitsexperten von SPD, FDP und Grünen den Kauf. Die Studienlage entwickele sich in die Richtung, dass sich der Krankheitsverlauf damit positiv beeinflussen lasse, sagte etwa SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach den Partnerzeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Montagausgabe). „Wegen der hohen Kosten dieser Medikamente hätten die Kliniken diese Versorgung wahrscheinlich nicht angekauft. Ich begrüße die Aktion also.“

Update, 18.25 Uhr - Ab morgen keine Kulanz mehr: Bußgeld bei nicht Beachten der FFP2-Maskenpflicht

Am Montag ist die Kulanzwoche bei der FFP2-Maskenpflicht vorbei. Von da an drohen in öffentlichem Nahverkehr und Geschäften in Bayern 250 Euro Bußgeld, wenn Fahrgäste oder Kunden nicht eine solche oder mindestens gleichwertige Maske aufsetzen. In der ersten Woche der Maskenpflicht wurde die neue Regelung bereits von den allermeisten Kunden und Fahrgästen befolgt, wie Betreiber und Verbände versicherten.

Die bayerische Polizei wird nach Angaben aus dem Innenministerium die Einhaltung der Maskenpflicht im Nahverkehr „verstärkt kontrollieren“ - zudem soll es auch Kontrollen der Betreiber geben. Die Bußgelder dürfen allerdings nur von der Polizei oder Ordnungsdiensten verhängt werden.

Im Einzelhandel sieht das Innenministerium die Kontrolle der Maskenpflicht als Aufgabe der Betreiber. Die Polizei werde im Einzelfall aber „natürlich bei der Durchsetzung der verschärften Maskenpflicht“ helfen. Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind laut Handelsverband Bayern nicht geplant. In der Kulanzwoche habe es keine größeren Probleme gegeben und die Kunden seien bereits fast ausnahmslos mit den geforderten Masken gekommen.

Seit vergangenem Montag gilt in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr in Bayern eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken zum Schutz vor dem Coronavirus. Auch vergleichbare oder höhere Standards sind erlaubt. Das Innenministerium nennt konkret: FFP3, N95, P2, KF94, DS und KN95. Masken dieser Kategorien schützen - sofern korrekt getragen - besser vor dem Coronavirus als Stoffmasken, besonders auch den Träger selbst.

Die neue Regelung hat teilweise zu erhöhten Preisen für FFP2-Masken und Engpässen in einzelnen Geschäften geführt. Die Versorgung sei aber gesichert, versicherten Innenministerium, Handelsverband und Apothekerverband zuletzt.

Update, 16.35 Uhr - Scharfe Kritik von Lehrerverband für Schulpolitik - „Katastrophales Krisenmanagement“

Der Präsident des Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, hat mit drastischen Worten die Bildungspolitik in Deutschland kritisiert. „Wir haben doch jetzt alle gemerkt, dass schulpolitische Probleme jahrzehntelang bloß verschleppt und nicht gelöst wurden“, sagte Meidinger der „Augsburger Allgemeinen“ (Montag) auch mit Blick auf die Corona-Krise. „Wenn die Politik etwa das Problem des Lehrermangels vorher gelöst hätte, dann wäre es aktuell einfacher, Risikopersonen unter den Lehrkräften zu ersetzen oder den Unterricht aufrechtzuerhalten, wenn Lehrer in Quarantäne müssen.“ Die Bildungspolitik sei von „gescheiterten Reformen, Fehlern und einem katastrophalen Krisenmanagement“ geprägt wie wenige andere Bereiche.

Der Bildungsföderalismus sei derzeit überfordert „und zu keinen schnellen, einheitlichen Entscheidungen fähig“, sagte Meidinger. Viele Aspekte der Bildungspolitik sind in Deutschland Sache der Länder. Sie koordinieren ihre Arbeit in der Kultusministerkonferenz (KMK). Nach Ansicht Meidingers müsste das Gremium „gründlich“ reformiert werden. „Es gibt jede Menge Beschlussvorlagen, jedes Land gibt seinen Senf dazu, dann wird konferiert.“ Auf diese Weise einige man sich „allenfalls auf den kleinsten gemeinsamen Nenner“.

Als mögliche Lösung nannte der Lehrerverbandspräsident einen Bildungsstaatsvertrag, an den sich alle Länder halten müssen. „Man muss die Zusammenarbeit der Länder auf eine gesetzliche Grundlage stellen.“ Bei Entscheidungen der KMK sollte man seiner Ansicht nach vom Einstimmigkeitsprinzip zu Zweidrittelmehrheiten wechseln.

Konkret kritisierte Meidinger etwa, dass die Länder bei der Vergleichbarkeit von Abschlussprüfungen kaum Fortschritte gemacht hätten. „Eine Note 2,1 in Bremen zählt genauso viel wie eine 2,1 in Sachsen. Dabei liegen 15-jährige Bremer im Schnitt zwei Lernjahre hinter 15-jährigen Sachsen oder Bayern zurück. Ein Umzug von einem ins andere Bundesland ist oft mit enormen Schwierigkeiten verbunden.“

Update, 14.40 Uhr - Aufforderung zur Maske löst Aggressionen aus: Übergriffe durch Maskenverweigerer

Maskenverweigerer haben am Wochenende mehrere Menschen angegriffen, die sie aufgefordert haben, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In einer Münchner S-Bahn soll eine 22 Jahre alte Frau einen Mann bei einem Streit um die fehlende Mund-Nasen-Bedeckung verletzt haben. Das 28 Jahre alte Opfer hatte die Frau angesprochen und sie gebeten, eine Maske zu tragen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Daraufhin habe die Frau ihn beleidigt und ihm in den Bauch getreten. Zudem habe der Mann Abschürfungen an der Hand erlitten. 

Bei dem Streit am Freitagabend habe die Frau zudem mehrfach gegen Mitarbeiter der DB-Sicherheit, die eingeschritten waren, getreten. Eine 31 Jahre alte Mitarbeiterin sei hierbei am Knöchel und am Oberschenkel verletzt worden. Eine Blutprobe der mutmaßlichen Täterin habe einen Promillewert von 2,66 ergeben. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung gegen die 22-Jährige ein. Zudem erwartet sie eine Strafe wegen eines Verstoßes gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Im oberfränkischen Forchheim soll am Samstagabend ein 17-Jähriger randaliert und eine weitere Jugendliche zu Boden geschubst haben. Dort war es ebenfalls zum Streit gekommen, weil der 17-Jährige sich geweigert hatte, eine Maske zu tragen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Beim Eintreffen der Polizei habe der mutmaßliche Täter ebenfalls die Beamten beleidigt. Er habe die Nacht auf Anordnung eines Richters in Gewahrsam verbracht.

Update, 13.28 Uhr - 20 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Samstag, 23. Januar 20 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 24. Januar 2021, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 291 aktive FälleDie 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 24. Januar 2021, 0 Uhr) bei 168,3.

Update, 11.49 Uhr - Ministerpräsident Söder klar gegen Lockerungsdiskussion

Die ersten Forderungen werden laut, am Valentinstag zu lockern. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will Schulen, Kindergärten und Friseure dann wieder öffnen, „wenn es verantwortbar ist. Im März könnten wir dann über den Einzelhandel sprechen. Und nach Ostern auch über die Gastronomie“, sagte er der Welt. Auch Unions-Fraktions-Vize Georg Nüßlein (CSU) findet, man könne „die Menschen über das jetzige Maß hinaus weiter strapazieren“. Sollte es in den nächsten Wochen nichts Unvorhergesehenes passieren, wie eine massive Ausbreitung mutierter Viren, „dann müssen wir spätestens ab Mitte Februar einen anderen Weg gehen als den bisherigen“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist da anderer Meinung. Er hält die Diskussionen und Forderungen nach Lockerungen für verfrüht. Söder sagte zu Bild am Sonntag: „Die Entwicklung ist verhalten positiv, aber es gibt keinen Grund, die Maßnahmen vorzeitig abzubrechen.“ Noch immer seien die Zahlen zu hoch, außerdem bereite die britische Virus-Mutation große Sorge. Söder weiter: „Wer vorzeitig lockert, riskiert einen Jojo-Effekt. Außerdem gibt es leider vermehrt Rückschläge bei der Impfstoff-Versorgung. Solange es da nicht schneller geht, wäre es unseriös, über Öffnungen zu reden.“

Update, 10.50 Uhr - Mann feiert Corona-Geburtstagsparty mit Gästen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag feierte ein Mann aus Neufahrn bei Freising seinen 28. Geburtstag zusammen mit sieben Gästen in seiner Unterkunft. Dies entsprach nicht den aktuellen Kontaktbeschränkungen, weshalb die Feier von der Polizei Neufahrn aufgelöst wurde. Alle Partygäste wurden angezeigt. Den Personen droht nun ein Bußgeld von mindestens 250 Euro pro Person.

Update, 9.44 Uhr - RKI meldet zwei weitere Todesfälle in der Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 24. Januar).

Die 7-Tage-Inzidenzen bzw. Corona-Fallzahlen haben sich in den Landkreisen und Städten der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Gesunken sind die Inzidenzen in den Kreisen Altötting (von 138,1 auf 123,7), Berchtesgadener Land (von 214,3 auf 203,9), dem Kreis Mühldorf (von 172,6 auf 168,3) und dem Kreis Traunstein (von 143,2 auf 131,4). Gestiegen sind die Inzidenzen dagegen im Landkreis Rosenheim (von 114,0 auf 115,6) und der Stadt Rosenheim (von 113,3 auf 127,5).

In der Region wurde laut RKI zwei weitere Todesfälle gemeldet. Jeweils eine Person starb in den Landkreisen Mühldorf und Rosenheim. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 8.17 Uhr - Eltern können wegen Corona auf Rückerstattung von Kita-Gebühr hoffen

Wie im Frühjahr 2020 könnten die Eltern von Krippen-, Kindergarten- und Hortkindern in Bayern ihre Beiträge für die Zeit des erneuten Corona-Lockdowns schon bald zurückbekommen. Eine finale Entscheidung in der Koalition steht dem Vernehmen zwar noch aus, das Thema könnte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aber schon bald im Kabinett eine Rolle spielen.

Das zuständige Sozialministerium wollte dies auf Anfrage aber nicht kommentieren. „Wir beobachten die weitere Entwicklung der Situation und sind derzeit in Gesprächen mit den Trägern und Kommunen“, sagte der Sprecher von Ressortchefin Carolina Trautner (CSU).

Aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus gibt es in Bayern seit Mitte Dezember nur eine Notbetreuung in den Kitas. In Anspruch nehmen dürfen diese alle Eltern, die die Betreuung nicht selbst organisieren können, unabhängig von ihren jeweiligen Berufen.

RKI meldet 12.257 Corona-Neuinfektionen und 349 neue Todesfälle

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.257 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 349 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Sonntagmorgen bekannt gab. Vergangenen Sonntag hatte das RKI 13.882 Neuinfektionen und 445 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bei 111,1. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.134.936 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 24.01., 0 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 51.870. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.807.500 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 1,01 (Vortag: 0,97). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

mh/mda/dpa

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