News-Ticker zur Corona-Pandemie

Zahlen aus der Region: Zwei weitere Todesfälle im Kreis Traunstein - Rosenheim kratzt am Inzidenz-Wert 100

Corona-Test (Symbolbild)
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Corona-Test (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag, 28. Januar, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 108,6, Landkreis Rosenheim 85,3, Landkreis Traunstein 112,2, Landkreis Berchtesgadener Land 194,5, Landkreis Mühldorf 145,9, Landkreis Altötting 96,8 (Quelle/Stand: RKI, 28. Januar, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2706, Landkreis Rosenheim 9900, Traunstein 6781, Berchtesgadener Land 3810, Mühldorf 4081, Altötting 3484 (Quelle/Stand: RKI, 28. Januar, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 49, Landkreis Rosenheim 393, Traunstein 177, Berchtesgadener Land 85, Mühldorf 103, Altötting 141 (Quelle/Stand: RKI, 28. Januar, 0 Uhr)
  • Mindestens 54.913 Todesfälle in Deutschland (10.116 in Bayern)
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Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.01 Uhr - Zwei weitere Todesfälle im Kreis Traunstein - Inzidenz in Stadt Rosenheim nur noch knapp über 100

Kreis Traunstein:

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1139 aktive Corona-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 112,2.Seit Mittwoch sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 12 Neuinfektionen eingegangen. 

Es liegen insgesamt 6789 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 5471 Personen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit Mittwoch auch zwei Todesmeldungen eingegangen. Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 81- und 82-jährigen Mann. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 179 Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 47 Covid-19-Patienten behandelt, davon 35 auf der Normalstation und 12 auf der Intensivstation

Kreis Rosenheim:

Seit Mittwoch sind dem Gesundheitsamt Rosenheim für den Landkreis 36 und für die Stadt 10 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit wurden seit Pandemiebeginn aus dem Landkreis 9.895 und aus der Stadt 2.706 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Die 7-Tages-Inzidenz liegt für den Landkreis bei 84,57 und für die Stadt bei 108,57.

Update, 20.35 Uhr - Zwei weitere Todesfälle im Kreis Mühldorf - Inzidenz im Kreis Altötting knapp unter 100

Kreis Mühldorf am Inn:

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf am Inn sind zwei weitere Personen verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Seit Mittwoch gibt es 19 neue bestätigte Corona-Fälle. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf am Inn 286 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 145,85.

Kreis Altötting:

Im Landkreis Altötting wurden seit Pandemiebeginn 3481 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt bei 96,8. Seit Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt elf neue Fälle gemeldet. Dabei handelt es sich um zwei Männer und eine Frau aus Altötting, eine Frau aus Mehring, zwei Männer und eine Frau aus Burghausen, ein Mann und eine Frau aus Töging, ein Mann aus Neuötting und ein Mann aus Haiming.

Update, 20.01 Uhr - Weiterer Fall einer Virus-Mutation in Laufen bestätigt

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Mittwoch 50 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich sechs Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Corona-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 3.810. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 194,5.

Von den insgesamt 3.810 Fällen sind mittlerweile 3.419 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 306 aktive Fälle im Landkreis. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 206 neue Fälle.

Dem Landratsamt Berchtesgadener Land ist am Donnerstag zudem ein weiterer Fall einer SARS-CoV-2-Virusvariante bestätigt worden. Ein Fall der englischen Virus-Mutation ist in Laufen aufgetreten. Die betroffene Person war am 21. Januar mit einem Flugzeug aus Málaga gekommen. Ein erster Test am Flughafen war negativ. Ein weiterer Test lieferte nun jedoch ein positives Testergebnis. Der Infizierte befindet sich bereits mit allen im selben Hausstand lebenden Personen in Quarantäne. Kontaktpersonen hat das Staatliche Gesundheitsamt ermittelt. Am Donnerstagnachmittag wurden die im selben Hausstand lebenden Personen mittels Schnell- und PCR-Test abgestrichen.

Sobald zu diesem sowie dem am Vortag gemeldeten Mutationsfall nähere Erkenntnisse vorliegen, wird das Landratsamt weitere Informationen bekannt geben.

Update, 17.27 Uhr - Spahn: „Wir gehen noch durch mindestens zehn harte Wochen“ - dritter Impfstoff wohl nur für Jüngere

Die Bundesregierung will mit einem Impfgipfel von Bund und Ländern auf die wachsende Kritik an der Impfkampagne zur Eindämmung der Corona-Pandemie reagieren. „Die Bundeskanzlerin und die Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz haben sich darauf verständigt, am 1. Februar um 14 Uhr zu einem Impfgespräch zusammenzukommen“, teilte ein Regierungssprecher am Donnerstag in Berlin mit.

An der Videokonferenz würden neben weiteren Mitgliedern der Bundesregierung und den Regierungschefs und -chefinnen der Länder auch Vertreter der Impfstoffhersteller sowie der betreffenden Verbände teilnehmen. Auf einen Impfgipfel gedrängt hatte die SPD - um „zeitnah genügend Impfstoffe für alle Impfwilligen“ bereitzustellen, wie es Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gefordert hatte. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Ziel dieser Runde muss es sein, eine gemeinsame nationale Anstrengung auf den Weg zu bringen, die Produktion und Verteilung von Impfstoff in Deutschland zu beschleunigen.“ SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hatte Spahn vorgeworfen, durch Impfversprechen mit nur kurzer Bestandsdauer Vertrauen zu verspielen.

Jens Spahn (CDU) erwiderte: „Vertrauen in dieser Krise erhalten wir nur, wenn Bund und Länder an einem Strang ziehen.“ Auf dem Impfgipfel von Bund und Ländern werde über die Lage, die Ziele und das weitere Vorgehen gesprochen. Die Impfstoffhersteller sollten dazu zu einem Expertengespräch eingeladen werden. „Eine Impfstoff-Produktion lässt sich nicht in vier Wochen mal eben aufbauen“, so Spahn. „Wenn das in wenigen Monaten gelingt, ist das schon sehr schnell.“ Konkret erhofft sich Spahn nach eigenen Worten für den geplanten Gipfel eine Übersicht darüber, „welche Kooperationen der Industrie untereinander es bereits gibt – und wo wir noch unterstützen können“.

Spahn dämpfte aber bereits Hoffnungen auf eine rasche Bereitstellung zusätzlicher Impfdosen. „Auch ein Impfgipfel wird es nicht schaffen, dass etwas so Komplexes wie Impfstoffproduktion auf einmal in zwei Wochen zu hunderten oder zig Millionen stattfindet“, sagte er am Donnerstag in Berlin. Vor der erwarteten Zulassung des Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca in der EU an diesem Freitag teilte die Ständige Impfkommission mit, dass das Präparat voraussichtlich nur für 18- bis 64-Jährige empfohlen wird. Denn für Ältere wird der Impfstoff von der Ständigen Impfkommission (Stiko) nicht empfohlen, sondern nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren, wie das am Robert Koch-Institut angesiedelte Gremium mitteilte. „Zur Beurteilung der Impfeffektivität ab 65 Jahren liegen aktuell keine ausreichenden Daten vor.

Update, 15.35 Uhr - Deutschland „wird kein Gefängnis“, aber Corona- „Schleierfahndung“ an Grenzen

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat klargestellt, dass er zur Bekämpfung der Corona-Pandemie kein generelles Verbot von Auslandsreisen anstrebt. Deutschland „wird kein Gefängnis“, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in einem „Bild“-Interview. Die Juristen im Ministerium seien der Auffassung, dass es für einen solchen Schritt verfassungsrechtlich „noch wesentlich höhere“ Hürden gebe. „Es geht nicht um das Verbot von Reisen“, betonte Seehofer.

Er hatte noch am Dienstag der „Bild“ gesagt, die Bundesregierung prüfe „auch die Reduzierung des Flugverkehrs nach Deutschland auf nahezu Null“. Am Donnerstagmorgen hatte er dann angekündigt, dass es ausschließlich um die Länder mit besonders gefährlichen Virusvarianten geht. Derzeit sind das Großbritannien, Irland, Portugal, Südafrika und Brasilien. „Aber es können jetzt jeden Tag mehr dazu kommen“, sagte Seehofer. Wenn man den Menschen in Deutschland viel zumute, könne man nicht tatenlos zuschauen, wie eine gefährliche Virusmutation in Deutschland eingeschleppt werde, sagte der Minister zur Begründung.

Seehofer sprach sich für eine möglichst strikte Regelung für die Mutationsgebiete aus. „Da bin ich für enge Ausnahmen, nicht für einen Schweizer Käse, wo die Ausnahmen dann die Grundregel übersteigen“, sagte er. Als Beispiel nannte er den Transport von besonders wichtigen medizinischen Gütern. Ob der Warenverkehr grundsätzlich verschont bleiben soll, blieb aber zunächst offen.

Zu den Kontrollen der Einreisesperre sagte Seehofer: „Das wird dann kontrolliert an Flughäfen und auf der Straße und in der Bahn.“ An den Landesgrenzen werde es eine „dichte Schleierfahndung“ geben.

Update, 14.30 Uhr - Umfrage: Mehrheit der Deutschen akzeptiert verschärfte Corona-Regeln

Ein großer Teil der Deutschen steht auch weiter hinter der Corona-Politik der Bundesregierung. Die bis Mitte Februar verlängerten und weiter verschärften Corona-Regeln werden von einer Mehrheit von 56 Prozent als richtig angesehen, ergab das am Donnerstag veröffentlichte ZDF-“Politbarometer“. Das Umfrageergebnis entspreche einem Zuwachs der Zustimmung von fünf Prozentpunkten im Vergleich zu Mitte Januar. Unverändert 28 Prozent der Befragten plädierten für eine weitere Verschärfung, 14 Prozent hielten die Maßnahmen für übertrieben.

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten hatten in der vergangenen Woche beschlossen, den Lockdown bis zum 14. Februar zu verlängern. Besonders strittig sind dabei die weitgehenden Schulschließungen. 59 Prozent finden sie aber richtig, 35 Prozent falsch.

Update, 13.27 Uhr - Söder stellt Lockerungen für Schulen in Aussicht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Öffnungen für Schulen und Kitas ab Mitte Februar in Aussicht gestellt: „Fakt ist, wenn keine höheren Einträge kommen, die Zahlen sinken, wenn es kein Durchlaufen von Mutationen gibt, dann gibt es auch eine Aufhellung im Februar.“ Für die Regierung in Bayern hätten in dem Fall Schulen und Kitas Priorität, „weil es für die Schüler ganz wichtig ist, doch wieder einen geregelten und vernünftigen Unterrichtsmodus auf den Weg zu bringen“, so Söder weiter.

Er kündigte daher für Anfang Februar einen bayerischen Schulgipfel mit Eltern, Lehrern, Schülern und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) an. Dabei soll auch über ein Corona-Testkonzept für Lehrer und Schüler gesprochen werden. Söder warnte aber davor, aufgrund aktuell guter Tendenzen bei den Corona-Zahlen zu früh nachzulassen. „Es ist nicht die Zeit für Lockerungen“, so Söder. Es gelte daher der Rat, „das Wasser zu halten, anstatt den Mund wässrig zu machen.“

Update, 12.46 Uhr - Jugendliche feiern Corona-Party vor Schule

Im Zeitraum von Mittwoch, 27. Januar, bis Donnerstag, 28. Januar, jeweils 6 Uhr, führte die Münchner Polizei insgesamt rund 1800 Kontrollen in Stadt und Landkreis durch, um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregeln zu überprüfen. Dabei wurden 66 Verstöße angezeigt. In 20 Fällen ging es dabei um die Ausgangssperre.

Am Mittwochabend gegen 20.20 Uhr wurde die Polizei dabei unter anderem nach Unterschleißheim gerufen. Anwohner hatten mitgeteilt, dass sich dort an einer Örtlichkeit in der Nähe einer Schule etwa 20 bis 30 Jugendliche getroffen haben und feiern würden. Beim Eintreffen der Polizei liefen die Jugendlichen in alle Richtungen davon. Letztendlich konnten aber 13 Personen festgestellt werden, bei denen anschließend auch die Personalien erhoben wurden. Sie wurden alle wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Update, 11.30 Uhr - Elf weitere Corona-Tote in der Region

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 28. Januar 2021).

Die Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Landkreisen der Region haben sich im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Die Stadt Rosenheim (von 116,4 auf 108,6) sowie die Landkreise Traunstein (von 132,5 auf 112,2) und Altötting (von 103,1 auf 96,8) meldeten laut den neuesten RKI-Daten fallende Werte. Im Landkreis Rosenheim fiel die Inzidenz erstmals seit langem sogar wieder unter die 100er-Marke (von 100,6 auf 85,3). Gestiegen ist die Inzidenz dagegen in den Kreisen Berchtesgadener Land (von 188,8 auf 194,5) und Mühldorf (von 122,5 auf 145,9).

Die Todeszahlen bleiben allerdings weiterhin auf einem besorgniserregenden Niveau - auch in der Region. Alleine in den letzten 24 Stunden wurden elf weitere Corona-Tote gemeldet - je vier in den Landkreisen Mühldorf und Altötting sowie drei im Landkreis Rosenheim. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Betroffenen gab es bislang nicht.

Update, 10.50 Uhr - Spahn offen für geforderten Impfgipfel

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich offen gezeigt für einen sogenannten Impfgipfel, wie er etwa von SPD-Politikern gefordert wird. In einem Radiointerview schlug er ein gesondertes Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder vor, an dem auch Vertreter der Pharmahersteller teilnehmen sollten. Inhaltlich muss es nach seinen Worten darum gehen, wie das weitere Vorgehen gegen die Pandemie aussehen kann. Mehrere SPD-Politiker und auch die FDP hatten angesichts des Impfstoffmangels und der schleppend anlaufenden Impfkampagne wiederholt ein solches Treffen gefordert. 

Bei den Lieferengpässen von Corona-Impfstoffen dämpft Spahn die Hoffnung auf eine schnelle Lösung und setzt auf Kommunikation und Zusammenarbeit von Bund und Länder. „Denn wir gehen bei der Knappheit des Impfstoffes noch durch mindestens zehn harte Wochen. Die sollten wir mit gemeinsamem Arbeiten in der Sache verbringen. Das dürfen die Bürger von uns in dieser schweren Zeit erwarten.“

Im Streit der EU-Kommission mit dem Pharmakonzern Astrazeneca um seine Impfstofflieferungen setzt Spahn auf eine Verhandlungslösung. Eine lange juristische Auseinandersetzung über die Offenlegung von Lieferverträgen helfe in der jetzigen Lage nicht weiter. „Das ist das Letzte, was wir brauchen“, sagte Spahn im Norddeutschen Rundfunk (NDR).

Update, 9.33 Uhr - Jetzt mehr als 10.000 Corona-Tote in Bayern

In Bayern sind seit Beginn der Pandemie mehr als 10.000 Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagvormittag berichtete, stieg die Zahl der Todesopfer auf 10.116. Am Mittwoch hatte die Bundesbehörde noch 9943 Covid-19-Todesfälle gemeldet. Nach Angaben des RKI stieg die Zahl der im Freistaat positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getesteten Personen um 2869. Die Gesamtzahl der Infizierten in Bayern wuchs damit auf 396.600.

Weitere und ausführlichere Daten lagen am Donnerstagvormittag (Stand: 9.30 Uhr) noch nicht vor!

Update, 8.58 Uhr - Aktuelle RKI-Zahlen liegen nicht vor

Die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den Corona-Neuinfektionen und Todesfällen in Deutschland liegen derzeit noch nicht vor. Beim Aufrufen des RKI-Dashboards erscheint folgende Meldung: „Die Daten werden derzeit aktualisiert. Bitte schauen Sie später wieder vorbei.“

Update, 7.21 Uhr - Virus-Mutationen in Region auf dem Vormarsch

In Oberbayern und der Region sind Virus-Mutationen weiter auf dem Vormarsch: Bislang wurden acht Fälle der britischen Variante in München, Erding, Bayreuth, Passau sowie in den Landkreisen Landsberg am Lech und Dingolfing nachgewiesenDie Mutation aus Südafrika wurde bei einer Probe aus dem Landkreis Rosenheim festgestellt. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen Reiserückkehrer, der nach seiner Rückkehr wegen unklarer Beschwerden in einem Krankenhaus in der Region vorstellig und hier routinemäßig auf das Corona-Virus getestet wurde. Das Testergebnis fiel positiv aus. Bei der Genomsequenzierung konnte die südafrikanische Mutation nachgewiesen werden. Der erste Test vor seiner Rückkehr war noch negativ gewesen.

Auch im Landkreis Berchtesgadener Land wurde am Mittwoch, 28. Januar, erstmals eine Coronavirus-Mutation bestätigt. Diese wurde bei einer Patientin festgestellt, die sich zur ambulanten Behandlung in der Kreisklinik Bad Reichenhall aufhielt. Das Ergebnis der Sequenzierung lasse aktuell noch keinen definitiven Rückschluss auf die Art der Mutation zu, so das Landratsamt Berchtesgadener Land auf Anfrage von BGLand24.de am Mittwoch. Es werde jedoch im Moment davon ausgegangen, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach entweder um die britische oder die afrikanische Variante des Coronavirus handle, hieß es.

Klingbeil fordert „klaren Plan“ für Corona-Impfungen

Die SPD dringt auf eine Beschleunigung der Corona-Impfungen in Deutschland. „Wir brauchen einen klaren Plan, wie wir das Impfen in Deutschland schneller hinbekommen. (...) Dafür ist es wichtig, dass alle Ebenen jetzt zusammenkommen“, sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Bereits mehrere SPD-Ministerpräsidenten hatten einen Impfgipfel zwischen Bund, Ländern und Wirtschaft gefordert (News-Ticker Mittwoch, 27. Februar).

Hintergrund ist unter anderem der Streit der Europäischen Union mit dem Pharmakonzern Astrazeneca. Der Impfstoff des Herstellers wird voraussichtlich zunächst in weit geringen Mengen nach Deutschland und andere Länder geliefert als zunächst erwartet. Das Präparat wird voraussichtlich am Freitag in der EU zugelassen. Bei einem Krisentreffen am Mittwochabend hatte das Unternehmen keine zusätzlichen Lieferungen zugesagt. Auch der Hersteller Biontech/Pfizer, dessen Präparat bereits eingesetzt wird, hatte zwischenzeitlich Produktionsprobleme.

Es gibt gerade einen Rückschlag nach dem anderen. Mich beunruhigt, dass Deutschland seinen Vorsprung in der Corona-Krise vom letzten Frühjahr wegen des Impfchaos‘ verspielt“, so Klingbeil weiter. Etwa das Impfzentrum in seinem Wahlkreis in der Lüneburger Heide sei seit Dezember startklar - doch wann es losgehe, wisse man dort nicht. Klingbeil: „Wir brauchen jetzt Transparenz über die Verträge und über Nachbestellungen von Impfstoffen, und wir brauchen eine bessere Kommunikation zwischen allen Ebenen.

Klingbeil warf Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, Vertrauen verspielt zu haben. „Bis Ende Januar sollten alle Bewohner von Pflegeheimen in ganz Deutschland geimpft sein.“ Zum Sommer sollte zudem jedem Menschen in Deutschland ein Impfangebot gemacht werden - zuletzt habe es dann doch geheißen: bis Sommerende am 21. September.

mw/dpa

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