News-Ticker zur Corona-Pandemie

Söder: „Corona ist die Bewährungsprobe unserer Generation“ - Gericht kippt Versammlungsverbot in NRW

Söder prophezeit schweres Jahr in Neujahrsansprache
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Ministerpräsident Markus Söder schwor die Menschen in seiner Ansprache auf weitere Beschränkungen angesichts der hohen Infektionszahlen ein.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (31. Dezember) im News-Ticker:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 210,9, Landkreis Rosenheim 193,6, Landkreis Traunstein 176, Landkreis Berchtesgadener Land 184,1, Landkreis Mühldorf 155,3, Landkreis Altötting 89,7 (Quelle/Stand: RKI, 31. Dezember, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2326, Landkreis Rosenheim 8628, Traunstein 5694, Berchtesgadener Land 2757, Mühldorf 3350, Altötting 2907 (Quelle/Stand: RKI, 31. Dezember, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 34, Landkreis Rosenheim 321, Traunstein 152, Berchtesgadener Land 63, Mühldorf 76, Altötting 104 (Quelle/Stand: RKI, 31. Dezember, 0 Uhr)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Update, 20.16 Uhr - Gericht kippt Versammlungsverbot an Silvester in Nordrhein-Westfalen

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat ein vom Land verhängtes Demonstrationsverbot für Silvester und den Neujahrstag kurzfristig aufgehoben. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte einen entsprechenden Beschluss des Münsteraner Gerichts vom Donnerstag. Vom Gericht selbst gab es am Silvesterabend keine Bestätigung mehr. Zuvor hatte der WDR berichtet.

Die Landesregierung hatte in der Corona-Schutzverordnung für den 31. Dezember und den 1. Dezember Demonstrationen grundsätzlich untersagt. Dahinter stand die Sorge, dass angemeldete Versammlungen missbraucht werden könnten, um das Verbot von Silvesterfeiern zu umgehen. Die Richter befanden, diese Regelung sei rechtswidrig und unverhältnismäßig - die Behörden könnten den Infektionsschutz auch ohne das pauschale Versammlungsverbot gewährleisten.

Die Polizeidienststellen im Land seien deshalb kurz vor dem Jahreswechsel über die neue Rechtslage informiert worden, bestätigte der Ministeriumssprecher. Sollten Demonstrationen nun noch kurzfristig angemeldet werden, würde die Polizei als Aufsichtsbehörde sie entsprechend überwachen.

Update, 18.50 Uhr: Söder zum neuen Jahr: Corona gemeinsam überwinden

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ruft die Menschen in der Corona-Krise zu Geduld, Rücksicht und Disziplin auf.

Corona ist die Bewährungsprobe unserer Generation“, sagte der CSU-Chef laut Redemanuskript in seiner Neujahrsansprache. Doch er sei sich sicher, dass es gelingen werde, die Corona-Pandemie zu überwinden - und zwar gemeinsam.

Zum Glück machen die meisten Menschen mit“, meinte Söder. Für deren Verständnis bedanke er sich. Sein Dank gelte auch allen, die während der freien Tage rund um die Uhr arbeiteten wie die Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Polizei, Rettungsdienste, Feuerwehren, Bundeswehr und Gesundheitsämter.

Söder schwor die Menschen in seiner Ansprache auf weitere Beschränkungen angesichts der hohen Infektionszahlen ein: „Wir erleben gerade die zweite Welle. Manche prophezeien sogar schon eine dritte Welle. Und Nachrichten über mutierte Corona-Viren machen große Sorge.“

Doch die Corona-Impfung mache Hoffnung, Normalität und Freiheit Stück für Stück zurückzugewinnen. „Keine Sorge, es gibt keine allgemeine Impfpflicht, aber Impfen ist ein Gebot der Vernunft“, betonte Söder.

Die Menschen könnten darauf vertrauen, dass der Impfstoff sicher sei. Das bestätigten alle Zulassungsstellen in Europa und Deutschland. «Daher bitte nicht den Fake-News glauben, die ständig durchs Netz geistern», sagte Söder.

Ihn empöre es, dass es immer noch Menschen gebe, die das Coronavirus ignorierten oder leugneten. «Für mich ist jeder Einzelfall ein Schicksal und jeder Todesfall ein Stich ins Herz.»

Update, 16.36 Uhr - 32.000 Menschen in Bayern gegen das Coronavirus geimpft

Rund 32.000 Menschen in Bayern haben sich bislang gegen das Coronavirus impfen lassen.

Damit habe sich innerhalb kürzester Zeit die Zahl der Impfungen beinahe verdoppelt, teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag in München mit. Bis Mittwochnachmittag seien an Bayern rund 102.000 Impfdosen ausgeliefert worden. Damit könnten nun mehr als 50.000 Menschen geimpft werden. Für einen vollen Impfschutz muss sich jeder zweimal impfen lassen.

Update, 15.16 Uhr - Impfstofflieferung verzögert sich - auch Landkreis Mühldorf betroffen

Nach Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums steht für Bayern in der ersten Kalenderwoche des Jahres 2021 kein Impfstoff zur Verfügung.

Die für die zweite Kalenderwoche vorgesehene Impfstofflieferung soll auf 8. Januar vorgezogen werden. Da die weiteren Impfstofflieferungen derzeit nicht garantiert sind, muss auch das Impfzentrum im Landkreis Mühldorf kurzfristig reagieren und die angelaufenen Impfungen vorübergehend wieder stoppen.

Die bis 3. Januar vereinbarten Impftermine in den Altenheimen und im Impfzentrum finden jedoch wie geplant statt.

Landrat Max Heimerl: „Wir haben gewusst, dass besonders zu Beginn nicht Impfstoff für alle zur Verfügung steht, aber dass der Impfstart jetzt so schleppend anläuft, ist auch für uns überraschend und enttäuschend.“

Da die Zuteilung auch in den darauffolgenden Wochen nicht wie angekündigt erfolgen wird, muss auch die Möglichkeit einer telefonischen Anmeldung am Impfzentrum vorläufig gestoppt werden, da schon jetzt über 2.500 Personen auf der Warteliste stehen.

Diese Personen werden vom BRK, sobald sicher ist, wann genau wieder Impfstoff zur Verfügung steht, benachrichtigt und vorrangig terminiert.

Ab voraussichtlich Mitte Januar stellt dann der Freistaat über die zentrale Software zusätzlich auch ein Modul zur Online-Anmeldung zur Verfügung. „Wir bedauern diese Entwicklung sehr, weil wir uns bestens auf die Impfungen vorbereitet haben und bitten weiterhin um Geduld und Disziplin“, so Landrat Heimerl. 

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf

Update, 14.54 Uhr - 67 neue Corona-Fälle und zwei Todesfälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit 30. Dezember 67 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 2.751 (Meldestand: 31.12.2020, 10 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell bei 184,1 (Stand: 31.12.2020, 0 Uhr).

Von den insgesamt 2.751 mit Wohnsitz im Berchtesgadener Land bestätigten Fälle sind 2.458 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Im Landkreis gibt es aktuell 228 aktive Fälle.

Seit der letzten Meldung wurden dem Gesundheitsamt zwei weitere Corona-Todesfälle gemeldet. Dabei handelt es sich um zwei Männer im Alter von 76 und 93 Jahren. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung Verstorbenen erhöht sich somit auf 65.

Update, 13.49 Uhr - 14 neue Fälle im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet am 31. Dezember 14 neue Fälle. Die aktuelle 7-Tages-Inzidenz laut RKI liegt bei 89,7 .

Update, 13.07 Uhr - Bisher 750 Impfdosen in Ainring angeliefert

Insgesamt hat das Impfzentrum Berchtesgadener Land seit dem bundesweitem Impfstart am vergangenen Sonntag 750 Impfdosen, aufgeteilt auf drei Anlieferungen am 27., 29. und 31. Dezember, zugeteilt bekommen.

Bis Samstag, 2. Januar, werden diese 750 Impfungen gegen das Coronavirus Bewohner und Mitarbeiter in Seniorenwohnheimen sowie Mitarbeiter von Kliniken und ambulanten Pflegediensten im Impfzentrum in Ainring verabreicht bekommen haben. Der ausgelieferte Impfstoff wurde bisher von allen Geimpften gut vertragen.

Wegen der relativ geringen Impfstoffmenge, die noch in der ersten Januarhälfte dem Landkreis Berchtesgadener Land voraussichtlich zur Verfügung gestellt wird, können Impfungen bei „Über-80-Jährigen“, die nicht in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden, frühestens Ende Januar 2021 durchgeführt werden. Daher sind Terminvereinbarungen für das Impfzentrum Berchtesgadener Land für diese Personengruppe aktuell noch nicht möglich.

Das Landratsamt, und nicht wie ursprünglich angekündigt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, wird im Januar die Gruppe der „Über-80-jährigen“ durch ein Anschreiben umfassend informieren.

Termine im Impfzentrum werden dann umgehend angeboten, wenn gewährleistet werden kann, dass ausreichend Impfstoff vorhanden ist und die Impfungen verlässlich durchgeführt werden können. Der Beginn dieses Anmeldeverfahrens wird vom Landratsamt unverzüglich bekannt gegeben werden.

Nachdem auch nicht jeder „Über-80-jährige“ eigenständig ins Impfzentrum nach Ainring kommen können wird, arbeiten die Verantwortlichen im Landratsamt bzw. Impfzentrum an verschiedenen Lösungsmöglichkeiten, um den besonderen Bedürfnissen dieser Menschen gerecht zu werden.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

Update, 12.28 Uhr - Schlachthof-Mitarbeiter in Waldkraiburg positiv getestet

In einem Schlachthof in Waldkraiburg wurden zehn Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet. Derzeit findet im Betrieb eine Reihentestung statt.

Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.

Insgesamt meldet das Landratsamt Mühldorf 53 neue Corona-Fälle. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 286 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt bei 159,66.

Update, 11.09 Uhr - Bund und Länder rechnen mit bis zu 1,3 Billionen Corona-Kosten

Staatshilfen und andere Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Krise könnten Bund und Länder im Jahr 2020 bis zu 1,3 Billionen Euro gekostet haben.

Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage von Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über die am Donnerstag auch das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete. Allerdings sind in dieser Summe auch Garantien von rund 826,5 Milliarden Euro enthalten, die Bund und Länder gewährleisten und von denen man nicht weiß, in welcher Höhe sie überhaupt greifen müssen. Auch erwartete Einnahmeausfälle durch weniger Steuern sind berücksichtigt.

Für das Jahr 2021 rechnet die Bundesregierung mit weiteren Corona-Folgekosten von rund 184 Milliarden Euro, die aber auch nicht oder unvollständig in Anspruch genommene Gelder aus dem Jahr 2020 beinhalten können.

Der Großteil der Corona-Ausgaben im Jahr 2020 belastet den Bund, der insgesamt 397,1 Milliarden Euro bereitstellte. Länder und Gemeinden beteiligten sich mit rund 82,8 Milliarden Euro. Die Sozialkassen zahlten 27 Milliarden Euro, wobei mit 25,5 Milliarden der größte Teil auf Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld entfiel.

Bartsch kritisierte, die Corona-Krise werde „historisch teuer“, die Bundesregierung kümmere sich aber nicht darum, wer die Kosten tragen solle. „Wir brauchen endlich einen Finanzierungsplan für die Krise“, erklärte er. Wenn nicht die Profiteure der Krise stärker in die Pflicht genommen würden, drohe 2021 und 2022 ein Steuer- und Kürzungshammer für die Mittelschicht.

„Wir sollten das Grundgesetz anwenden und im Bundestag noch vor der Wahl einen Lastenausgleich beschließen“, forderte Bartsch. „Wir brauchen eine einmalige Abgabe auf das Vermögen von Multimillionären und Milliardären, anstatt den kleinen Leuten ins Portemonnaie zu greifen.“

Update, 9.46 Uhr - Viele Neuinfektionen in der Region

7-Tage-Inzidenz in der Region.

Das RKI meldete am 31. Dezember 32.552 Corona-Neuinfektionen und 964 Todesfälle in Deutschland. Auch in der Region ist die Zahl an Neuinfektionen hoch: Im Landkreis Rosenheim gibt es 210 neue Corona-Fälle (Stadt 29), im Landkreis Traunstein 99, im Landkreis Mühldorf 83, im Landkreis Berchtesgadener Land 89 und im Landkreis Altötting wurden 17 Neuinfektionen gemeldet.

Das RKI weist allerdings darauf hin, dass die hohe Zahl an Neuinfektionen wohl auf zahlreiche Nachmeldungen von den Feiertagen zurückzuführen sein dürfte.

Mit den vielen Neuinfektionen steigen natürlich auch die 7-Tage-Inzidenzen in der Region. Im Berchtesgadener Land ist die 7-Tage-Inzidenz auf 184,1 geklettert (Vortag: 153,9), im Landkreis Mühldorf auf 155,3 ((Vortag: 128,6) und im Landkreis Traunstein auf 176 ((Vortag: 160,7). Im Landkreis Rosenheim ist die Inzidenz auf 193,6 gestiegen ((Vortag: 156,5) und in der Stadt Rosenheim leicht auf 210,9 (Vortag: 209,3).

Im Landkreis Altötting ist die 7-Tage-Inzidenz gesunken am 31. Dezember, von 92,4 auf 89,7.

Update, 8.08 Uhr - Wegen Corona-Maßnahmen: Weniger Infektionskrankheiten in Bayern

Die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben einen positiven Nebeneffekt: Sie verhindern auch die Ausbreitung anderer Infektionskrankheiten.

Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen gab es seit Anfang Oktober 30 Grippe-Fälle - im Vergleich zu 914 zum selben Zeitraum im Vorjahr. Die Zahl der vom Norovirus ausgelösten Darm-Infektionen lag 2020 bei fast 4000. Das sind etwa 6000 weniger als 2019.

Dieser rückläufige Trend könne mehrere Ursachen haben, sagte ein LGL-Sprecher. Dazu gehörten zum Beispiel häufiges Händewaschen, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und die geschlossenen Kitas, Schulen, Restaurants und Geschäfte.

Wie sich die einzelnen Maßnahmen auf die Infektionszahlen auswirkten, könne aber nicht gesagt werden. Außerdem sei unklar, wie stark sich diese auf die Grippesaison 2020/2021 auswirken werde, denn die Grippe-Welle stehe noch bevor. Diese beginne üblicherweise zwischen Anfang Januar und Anfang Februar.

32.552 Corona-Neuinfektionen und 964 neue Todesfälle gemeldet

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 32.552 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Außerdem wurden 964 neue Todesfälle verzeichnet, wie das RKI am Donnerstagmorgen bekanntgab.

Die Zahlen sind jedoch nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar. Das RKI hatte über die Weihnachtstage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern gerechnet. Die aktuell hohen Zahlen sind deshalb aus Sicht des RKI wohl auch durch Nachmeldungen bedingt. Vor einer Woche waren es 32.195 Neuinfektionen und 802 neue Todesfälle binnen eines Tages.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Donnerstagmorgen bei 139,8. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Donnerstag Sachsen mit 326,7 und Thüringen mit 246,5 den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 77,1.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.719.737 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 31.12., 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 33.071. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.328.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Mittwoch bei 0,68 (Dienstag: 0,67). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 68 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, „so dass der R-Wert zudem ggf. unterschätzt wird“.

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