Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Corona-Regeln könnten ab 1. Oktober greifen

Masken, Tests und Länder-Stufen: Das will der Bundestag beschließen

Nach nur wenigen Alltagsauflagen im Sommer sollen für den Herbst wieder mehr Corona-Schutzvorgaben möglich werden
+
Nach nur wenigen Alltagsauflagen im Sommer sollen für den Herbst wieder mehr Corona-Schutzvorgaben möglich werden. (Symbolbild)

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und mit ihr vermutlich auch wieder eine schwierigere Corona-Lage. Derzeit deutet alles darauf hin, dass die Ampel-Koalition dafür jetzt zusätzliche Maßnahmen beschließen möchte.

Berlin – Vorgesehen seien demnach weitergehende Regeln zu Masken und Tests, die in dem Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 7. April gelten sollen. Die Länder sollen die Vorgaben verhängen und bei kritischer Lage auch ausweiten können. Von der Opposition kommt Kritik an den Plänen, die voraussichtlich am 16. September auch noch in den Bundesrat müssen. Doch worum geht es konkret?

Regeln auf Bundesebene:

In Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen sollen ab Anfang Oktober dann in ganz Deutschland FFP2-Masken zur Pflicht werden. Diese soll zudem auch für alle Menschen ab 14 Jahren in Fernzügen gelten. Für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren soll dort eine OP-Maske ausreichend sein.

Zusätzlich zur FFP2-Maskenpflicht in den Pflegeeinrichtungen soll zudem beim Betreten dieser ein negativer Corona-Test vorgelegt werden müssen. Um den Schutz besonders gefährdeter Pflegebedürftiger zu verstärken, sollen Heime außerdem Beauftragte benennen müssen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern.

Doch es gibt nicht nur Verschärfungen: In Flugzeugen soll auf Drängen der FDP die Maskenpflicht gänzlich wegfallen. Allerdings soll sie die Bundesregierung per Verordnung ohne Zustimmung des Bundesrats noch einführen können.

Erste Länder-Stufe:

Die einzelnen Bundesländer sollen ab 1. Oktober auch wieder eigenständig bestimmte Maßnahmen verhängen können. Dazu gehört beispielsweise die Maskenpflicht im Nahverkehr mit Bussen und Bahnen. Auch die Masken in öffentlich zugänglichen Innenräumen wie Geschäften und Restaurants könnten dann wieder zur Pflicht werden. Zwingende Ausnahme: Wer in der Gastronomie und bei Kultur-, Freizeit- oder Sportveranstaltungen einen negativen Test vorzeigen kann, braucht keine Maske.

Auch an Schulen und Kitas sollen dann Corona-Tests vorgeschrieben werden können. Möglich wäre auch wieder eine Maskenpflicht an Schulen für Kinder und Jugendliche ab der fünften Jahrgangsstufe – aber nur soweit dies „zur Aufrechterhaltung eines geregelten Präsenz-Unterrichtsbetriebs erforderlich ist“.

Zweite Länder-Stufe:

Bei einer regional kritischeren Pandemielage sollen die Bundesländer noch weitere Einschränkungen verhängen können. Dazu zählen Maskenpflichten auch bei Veranstaltungen draußen, wenn dort Abstände von 1,50 Metern nicht möglich sind. Vorgeschrieben werden können auch Hygienekonzepte für Betriebe und andere Einrichtungen. Außerdem sollen Besucher-Obergrenzen für Innenveranstaltungen möglich sein.

Diese Maßnahmen sollen allerdings nicht die jeweiligen Landesregierungen festlegen können. Nötig sein soll ein Landtagsbeschluss. Eine weitere Bedingung soll außerdem sein, dass eine konkrete Gefährdung für das Gesundheitswesen oder andere wichtige Versorgungsbereiche für eine Region festgestellt wird – in einer Gesamtschau von Infektionszahlen und anderen Indikatoren.

aic mit Material der dpa

Kommentare

Mario Heide
(0)(0)

FFP2 Masken dürfen maximal 75 Minuten getragen werden, dann soll eine Tragepause von 30 Minuten folgen, wie soll das gehen auf einer langen Zugfahrt ?

Carlo
(0)(0)

Wer die Maske tragen will oder sich impfen lassen möchte, der soll das tun. Niemand wird demjenigen böse sein. Aber macht nicht wieder eine Pflichtveranstaltung draus. Auch keine versteckte.