News-Ticker zur Corona-Pandemie

Massentest negativ ausgefallen: BG Klinik Bad Reichenhall gibt Entwarnung

Corona Antikörper-Test
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Landkreis/München - Das Coronavirus sorgt seit Monaten in der Region, in Bayern und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Inzwischen wurden die Maßnahmen vielerorts deutlich gelockert - auch in Bayern. Die Entwicklungen am Freitag, 17. Juli, im News-Ticker:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Infizierte Personen: Rosenheim 2828, Traunstein 1308, Berchtesgadener Land 337, Mühldorf 509, Altötting 603
  • Aktive Fälle: Rosenheim 200, Traunstein 2, Berchtesgadener Land 5, Mühldorf 9, Altötting 2
  • Todesfälle: Rosenheim 222, Traunstein 88, Berchtesgadener Land 24, Mühldorf 27, Altötting 57
  • Mindestens 9082 Todesopfer in Deutschland (2613 in Bayern) 
  • Der "Bayern-Plan" gegen Corona: Alle Lockerungen im Überblick
  • Maskenpflicht in Bayern in Geschäften und ÖPNV seit 27. April
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
  • Alle wichtigen Artikel zum Thema Coronavirus 

Update, 19.17 Uhr - Coronavirus: BG Klinik Bad Reichenhall gibt Entwarnung

Der Verdacht auf weitere Coronavirus-Infektionen in der BG Klinik für Berufskrankheiten Bad Reichenhall hat sich nicht bestätigt: ein Massentest für sämtliche Patienten und Mitarbeiter ist in 186 Fällen negativ ausgefallen.

Die bereits zu Wochenbeginn positiv getesteten elf Beschäftigten befinden sich weiterhin in häuslicher Quarantäne. Ein Kontrolltest steht hier noch aus. Bei der Mehrzahl handelt es sich um externe Reinigungskräfte eines von der BG Klinik beauftragten Dienstleistungsunternehmens. Hans Böhm, Geschäftsführer der BG Klinik Bad Reichenhall: „Wir sind sehr froh, dass es keinen unserer Patienten getroffen hat und der Ausbruch schnell erkannt und eingedämmt werden konnte. Wir testen in Bad Reichenhall weitaus häufiger, als es das Robert-Koch-Institut empfiehlt und sehen nun, dass nicht nur unsere Teststrategie als Frühwarnsystem, sondern auch unser aufwendiges Hygienekonzept zur Verhinderung einer Ausbreitung eingeschleppter Infektionen ausgezeichnet funktioniert.“

Die BG Klinik Bad Reichenhall testet jeden Patienten und Beschäftigten einmal pro Woche auf das Coronavirus, außerdem besteht strikte Masken- und Abstandspflicht. In Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt bereitet die Klinikleitung nun die kontrollierte Rückkehr der Spezialeinrichtung für Atemwegs- und Hauterkrankungen in den Normalbetrieb vor. Auch der sofort verhängte Aufnahmestopp soll aufgehoben werden, sobald es die weitere Entwicklung erlaubt.

Update, 18.20 Uhr - Corona-Hilfen für Studenten: Anträge werden meist nicht bearbeitet

Mehr als die Hälfte aller Anträge auf Corona-Hilfen für Studenten im Freistaat wird gar nicht bearbeitet. Wie die bayerischen Studentenwerke am Freitag mitteilten, wurden von rund 30 000 eingegangenen Anträgen knapp 17 000 automatisch aussortiert, weil sie unvollständig waren. "Wenn zum Beispiel eine Immatrikulationsbescheinigung fehlt, landet der Antrag gar nicht bei uns zur Bearbeitung", sagte ein Sprecher.

Von den 13 000 vollständigen Anträgen seien bisher 60 Prozent angenommen worden, etwa 25 Prozent wurden abgelehnt. In den restlichen Fällen wurden die Studenten gebeten, Unterlagen nachzureichen. Man empfehle daher "dringend", bei der Antragstellung alle Dokumente "komplett und leserlich" einzureichen, sagte ein Sprecher. Die Auszahlung der Corona-Hilfen werde nach Bewilligung unmittelbar veranlasst.

Studentenvertreter aus mehreren Bundesländern hatten zuletzt die schleppende Umsetzung der Corona-Hilfen beklagt. Das für die Auszahlung entwickelte Online-Tool und die Vorgaben des Bundesbildungsministeriums stellten nahezu unüberwindbare Hürden dar, hieß es in einem gemeinsamen Stellungnahme der Vertretungen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen.

Update, 17.33 Uhr - Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tönnies-Geschäftsführung

ach zahlreichen Anzeigen wegen des massiven Corona-Ausbruchs in Deutschlands größtem Fleischwerk ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen die Geschäftsführung von Tönnies. Grund dafür sei aber kein neuer Ermittlungsstand, sondern das übliche Fortschreiben eines solchen Verfahrens, sagte ein Sprecher der Bielefelder Staatsanwaltschaft am Freitag. Die Behörde hatte in den vergangenen Wochen zunächst gegen Unbekannt wegen des Anfangsverdachts auf fahrlässige Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.

Bei der Staatsanwaltschaft in Bielefeld sind seit dem Corona-Ausbruch im Tönnies-Hauptwerk in Rheda-Wiedenbrück Mitte Juni nach Angaben der Behörde rund 50 Strafanzeigen eingegangen. Darunter ist auch eine Anzeige der Bielefelder Bundestagsabgeordneten Britta Haßelmann (Grüne). Der Ermittlungskommission der Polizei, die den Einsatznamen EK "Carne" (Fleisch) trägt, gehören derzeit fünf Beamte an, sagte ein Sprecher der Bielefelder Polizei. Die "Neue Westfälische" hatte online darüber berichtet, dass nun gegen die Geschäftsführung von Tönnies ermittelt werde.

Bei dem Corona-Ausbruch in dem Fleischwerk hatten sich nachweislich rund 1400 Mitarbeiter infiziert. Der massive Ausbruch hatte zu den bundesweit ersten regionalen Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie geführt. Davon waren die Kreise Gütersloh und Warendorf betroffen. Das Unternehmen Tönnies hatte in den vergangenen Wochen mehrfach betont, dass es mit den Behörden eng zusammenarbeite.

Update, 16 Uhr - Eine Neuinfektion im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom 15. Juli einen neuen bestätigten Corona-Fall (Stand: 17. Juli, 12 Uhr).

Dabei handelt es sich um 1 Erwachsenen in der Altersgruppe bis einschließlich 60 Jahre. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen des Patienten und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.

Insgesamt liegen damit im Landkreis Mühldorf 509 bestätigte Fälle vor, davon sind insgesamt 473 wieder genesen. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, liegt unverändert bei 27. Die 7-Tage-Inzidenz, die den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen entspricht, liegt zum heutigen Stichdatum-/zeitpunkt bei 6,9. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 9 aktive Fälle, davon wird 1 Person stationär behandelt.

Update, 15.15 Uhr - Mehr antisemitische Vorfälle wegen Verschwörungsmythen und Corona

Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Bayern ist nach Angaben der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) im Vorjahresvergleich um etwa 40 Prozent gestiegen. Grund sei unter anderem die Corona-Pandemie. Nach Rias-Angaben vom Donnerstag wurden im ersten Halbjahr 2020 116 Vorfälle gemeldet. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 83. Unter den registrierten Fällen seien verbale Auseinandersetzungen, zehn Sachbeschädigungen und fünf Bedrohungen, hieß es.

"Besorgniserregend ist insbesondere die Zunahme des Antisemitismus aus dem verschwörungsideologischen Spektrum", sagte die Leiterin von Rias Bayern, Annette Seidel-Arpacı. Fast die Hälfte der Vorfälle stehe in Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus und Verschwörungstheorien. In verbalen Anfeindungen seien beispielsweise Juden für die Corona-Pandemie verantwortlich gemacht worden.

Außerdem habe es mindestens acht Veranstaltungen gegeben, auf denen Gegner der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie Judensterne getragen hätten. Dies sei "ein Schlag ins Gesicht der jüdischen Bevölkerung Bayerns", sagte Seidel-Arpacı. Denn damit werde die Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus verharmlost. Insgesamt registrierte Rias in Bayern 37 solcher Versammlungen, bei denen es zu antisemitischen Vorfällen gekommen sein soll.

Die Meldestelle für Antisemitismus gibt es in Bayern seit 2019. Sie ist beim Bayerischen Jugendring (BJR) angesiedelt und wird vom Sozialministerium finanziert. Ziel ist eine flächendeckende und bundesweit einheitliche Dokumentation antisemitischer Vorfälle.

Update, 14.32 Uhr - Eine neue Coronavirus-Infektion im Raum Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit zwei aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 0,56.

Heute ist beim Staatlichen Gesundheitsamt eine Neuinfektion eingegangen. Es liegen somit insgesamt 1308 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Update, 13.17 Uhr - Ein neuer Fall im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt Berchtesgadener Land meldete jetzt einen weiteren Coronafall (Stand: 17. Juli, 10 Uhr). Damit steigt die Gesamtzahl der bislang Infizierten im Landkreis auf 337. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land sinkt auf 11,3. Aktuell wird noch ein Corona-Patient stationär behandelt. 298 Personen haben die Infektion bereits überstanden.

Update, 12.07 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Rosenheim

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 09.07.2020 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt acht neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2836 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2309, Stadt: 527). Mittlerweile wurde bei mindestens 2589 Personen eine Genesung dokumentiert. 

222 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 199, Stadt: 23). Von den Verstorbenen waren sieben Personen unter 60 Jahren. 151 Verstorbene waren über 80 Jahre alt.

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 17.07.2020 (0:00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 4,74, für den Landkreis Rosenheim bei 1,92.

Update, 11.40 Uhr - Mit QR-Code ins Schwimmbad nach Töging

Das Schwimmbad in Töging (Landkreis Altötting) bietet für den Schwimmbad-Besuch in Corona-Zeiten nun eine innovative, digitale Lösung: Wegen der Pandemie müssen bekanntlich die Kontaktdaten aller Besucher erfasst werden, um im Fall der Fälle Infektionsketten rasch und lückenlos nachvollziehen zu können.

Die Registrierung hierfür kann auf www.toeging.de hierzu nun kontakt- und papierlos vorgenommen werden. Die Besucher scannen dann ganz einfach einen QR-Code mit dem Smartphone ein und geben dort ihre Kontaktdaten an. Der QR-Code findet sich an der Kasse und ebenso beim Ausgang. Dafür muss ansonsten nichts installiert oder heruntergeladen werden. Diejenigen Gäste, die kein Smartphone besitzen oder es nicht verwenden möchten, können weiterhin die ausgelegten Zettel ausfüllen oder vorab von der Stadthomepage (www.toeging.de) herunterladen, teilte die Stadt Töging jetzt mit.

Update, 10.04 Uhr - Erneut Corona-Rekord in USA: Mehr als 77.000 neue Fälle in 24 Stunden

Mit rund 77.300 gemeldeten Fällen hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA einen neuen Höchststand erreicht. Damit wird der bisherige Rekord von 67.800 neuen Fällen binnen 24 Stunden vom 10. Juli überschritten, wie aus den jüngsten Zahlen auf der Webseite der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Freitagmorgen (MESZ) hervorgeht.

In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich demnach bislang mehr als 3,5 Millionen Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Rund 138.000 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann.

Die Zahl der Neuansteckungen in den USA ist seit Mitte Juni im Zugeder Lockerungen der Corona-Auflagen dramatisch gestiegen - vor allem im Süden und Westen des Landes. Zahlreiche Bundesstaaten haben daher die phasenweise Wiedereröffnung der Wirtschaft gebremst, pausiert oder Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen zurückgenommen.

Update, 8.49 Uhr - Drei weitere bestätigte Corona-Fälle bei Salzburger Polizei

Die nach Auftreten eines Covid-Clusters in zwei Polizeiinspektionen in der Stadt Salzburg durchgeführten Coronatests bei 101 Beamten sind zum Großteil negativ ausgefallen. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag zur APA sagte, sei zu den bereits bekannten fünf Fällen lediglich ein sechster hinzugekommen. Die Auswertung der Proben hatte sich wegen einer technischen Panne im Labor zuletzt verzögert.

Ausständig seien noch die Ergebnisse von acht weiteren Polizeimitarbeitern, die nachträglich zur Testung geschickt worden sind. Wie viele Personen aus dem Umfeld der beiden Dienststellen von den Gesundheitsbehörden in Quarantäne geschickt (Kategorie I) oder als verkehrsbeschränkt (Kategorie II) eingestuft werden, war zunächst nicht bekannt. Die beiden Inspektionen bleiben derzeit noch gesperrt.

In Salzburg wurden mit Stand Donnerstag, 11.30 Uhr, bisher 1323 Personen positiv auf Covid-19 getestet, ein Plus von fünf gegenüber dem Mittwochnachmittag. Die Zahl der aktiv Infizierten in Salzburg beträgt derzeit 51.

Update, 7.28 Uhr - RKI: Rund 4900 aktive Corona-Fälle in Deutschland

Den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge gibt es in Deutschland noch rund 4900 aktive Corona-Fälle. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 583 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 200.843 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagmorgen meldete (Datenstand 17.7., 0.00 Uhr).

In Deutschland starben den RKI-Angaben zufolge bislang 9082 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von 4 im Vergleich zum Vortag. Bis Freitagmorgen hatten 186.900 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 16.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,10 (Vortag: 1,02). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 16.7., 0.00 Uhr, bei 1,07 (Vortag: 0,95). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

Gezielt und örtlich begrenzt: Bund und Länder einig bei künftigem Umgang mit Corona-Ausbrüchen

Wie Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) am Donnerstag, den 16. Juli, bekannt gab, hat man sich auf Regierungsebene über den Umgang mit lokalen Corona-Ausbrüchen geeinigt. Das ist das Ergebnis von eineinhalb Stunden Beratung mit den Staatskanzleichefs der Länder, wie die dpa berichtet.

Braun hatte sich zwischenzeitlich für die Quarantäne von ganzen Stadtteilen, Städten oder sogar Landkreisen beim Auftreten von Corona-Hotspots ausgesprochen. Das befeuerte die Debatte. Auch wenn die Infektionsketten so gut nachvollzogen werden können, wurden Brauns Worte als zu umfänglich betrachtet. "Lieber erst mal viele ausbremsen als zu wenige" zitiert der Deutschlandfunk den Kanzleramtsminister.

Das Ergebnis der Beratungen legt nun fest, dass im Fall von auftretenden Infektionen schnell, anhand der vorliegenden Umstände und vor allem lokal sehr begrenzt reagiert werden solle. Das Stichwort hier sei "zielgerichtet" gewesen, welches seitens Braun laut Berichten erst im späteren Verlauf der Debatte gefallen ist.

Möglicher Umfang zukünftiger Maßnahmen und Kritik an der Entscheidung

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) erklärte gegenüber B5, dass die regionalen Landratsämter über das Vorgehen im Fall der Fälle zu entscheiden haben. Er betonte im Interview, die Maßnahmen seien flexibel umzusetzen und mit sofortigen Tests der betroffenen Gruppen zu verbinden.

Demnach seien Lockdowns von Stadtteilen über Straßenabschnitte bis hin zu einzelnen Wohnhäusern möglich und weitaus weniger einschneidend als bisherige großflächige Maßnahmen. Diese Einigung findet dennoch nicht ungeteilten Zuspruch und wird von einigen Kritikern als zu schwammig bezeichnet.

mda/mh/dpa

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