News-Ticker zur Corona-Pandemie

Reihentestungen bei Mühldorfer Schlachthöfen - Gericht hebt Einschränkungen im Kreis Gütersloh auf

Landkreis/München - Das Coronavirus sorgt seit Monaten in der Region, in Bayern und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Inzwischen wurden die Maßnahmen vielerorts deutlich gelockert - auch in Bayern. Die Entwicklungen am Montag, 6. Juli, im News-Ticker:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Infizierte Personen: Rosenheim 2814, Traunstein 1306, Berchtesgadener Land 324, Mühldorf 500, Altötting 602
  • Aktive Fälle: Rosenheim 200, Traunstein 15, Berchtesgadener Land 13, Mühldorf 0, Altötting 2
  • Todesfälle: Rosenheim 218, Traunstein 88, Berchtesgadener Land 24, Mühldorf 27, Altötting 57
  • Mindestens 9016 Todesopfer in Deutschland (2600 in Bayern) 
  • Der "Bayern-Plan" gegen Corona: Alle Lockerungen im Überblick
  • Maskenpflicht in Bayern in Geschäften und ÖPNV seit 27. April
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
  • Alle wichtigen Artikel zum Thema Coronavirus

Update, 20.53 Uhr - Keine Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit sieben aktive COVID-19-Fälle vor. 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 0,56. Seit Freitag, 3. Juli, ist beim Staatlichen Gesundheitsamt keine Neuinfektion eingegangen. Damit liegen weiterhin insgesamt 1306 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. 

Als genesen gelten davon mindestens 1211 Personen. Im Klinikum Traunstein befindet sich derzeit ein COVID-19-Patient in intensivmedizinischer Betreuung.

Update, 19.43 Uhr - Reihentestungen bei Mühldorfer Schlachthöfen

Seit mittlerweile drei Wochen verzeichnet der Landkreis Mühldorf am Inn keine Corona- Neuinfektionen mehr. Kein Grund für Landrat Heimerl, sich beruhigt zurückzulehnen: „Wir müssen das Geschehen wachsam verfolgen, um frühestmöglich Infektionsketten zu unterbinden.“ 

Daher hat das Gesundheitsamt in der vergangenen Woche bereits stichprobenartige Testungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den beiden Schlachthöfen in Waldkraiburg und Ampfing durchgeführt. Alle Ergebnisse der jeweils über 100 getesteten Personen sind negativ. Noch in dieser und in der nächsten Woche wird die gesamte restliche Belegschaft der beiden Schlachtbetriebe nach der Reihentestung im Mai erneut getestet. 

Landrat Max Heimerl bedankt sich bei allen Beteiligten für die kooperative Zusammenarbeit: „Das Gesundheitsamt und die Geschäftsführer der Betriebe stehen in engem Austausch und stimmen die einzelnen Maßnahmen ab. Die Unternehmen wirken hier sehr transparent und konstruktiv mit.“ 

So haben bereits im Vorfeld die Unternehmen detaillierte Schutz- und Hygienekonzepte zur Vorbeugung von Corona- Ausbrüchen vorgelegt, die mit dem Landratsamt abgestimmt wurden. Darüber hinaus sind auch in Zukunft verdachtsunabhängige und regelmäßige Tests vorgesehen. Die Vorsichtsmaßnahmen beinhalten zudem einen Plan, um bei positiven Ergebnissen schnell reagieren zu können und die Betroffenen zu isolieren.

Update, 18.55 Uhr - keine Neuinfektionen im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land in- formiert, dass es seit Freitag keine weiteren bestätigten SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis gegeben hat. 

Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle bleibt somit bei 324 (Melde- stand: 6. Juli, 10 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land steigt jedoch auf 6,6. 

Von den insgesamt 324 mit Wohnsitz im Berchtesgadener Land registrierten SARS-CoV-2- Fällen sind mittlerweile 288 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen (eine mehr im Vergleich zum Freitag). 

Es befinden sich derzeit insgesamt noch elf SARS-CoV-2- Infizierte in medizinischer Behandlung (einer weniger im Vergleich zur letzten Meldung). Gegenwärtig befinden sich nach wie vor sechs direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. 

Insgesamt 887 unmittelbare Kontaktpersonen sind seit März wieder aus der Quarantäne entlassen worden.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden nach wie vor 3 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden momentan keine Patienten intensivmedizinisch betreut.

Update, 16.33 Uhr - Gericht hebt Corona-Einschränkungen im Kreis Gütersloh auf

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat die Corona-Beschränkungen für das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Land Nordrhein-Westfalen hätte nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies inzwischen eine differenziertere Regelung erlassen müssen - ein Lockdown für den ganzen Kreis sei nicht mehr verhältnismäßig, teilte das Gericht am Montag mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Update, 15.27 Uhr - Langzeitstudie zu Ansteckungsgefahr bei Kindern startet

Eine flächendeckende Langzeitstudie in Bayern soll die Corona-Ansteckungsgefahr bei Kindern klären helfen. "Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie setzen wir auf die Strategie der Umsicht und Vorsicht. Die Infektiosität von Kindern ist dabei eine der Schlüsselfragen", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag bei der Vorstellung des Forschungsprojekts "COVID Kids Bavaria" in München. Sechs Universitätskinderkliniken begleiten bis voraussichtlich Januar 2021 die Öffnung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen im Freistaat wissenschaftlich.

Für den Betrieb von Krippen, Schulen und Kitas sei die Klärung der Frage, ob in diesen Einrichtungen die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus bestehe, von großer Bedeutung, hieß es. Außerdem soll die Studie Aufschluss über die Auswirkungen der Pandemie auf die allgemeine Kindergesundheit geben. "Ich erhoffe mir von dieser Studie ein weiteres, großes Puzzlestück im Covid-19-Bild", sagte Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU).

Über die Corona-Ansteckungsgefahr bei Kindern und ihren Einfluss auf die Ausbreitung des Virus ist noch recht wenig bekannt. Einige Analysen weisen darauf hin, dass sie das Virus seltener an andere Menschen weitergeben als Erwachsene und nicht zu den Hauptträgern der Ausbreitungswelle gehören. Es gibt aber auch Analysen, die in eine gegenteilige Richtung weisen.

Update, 13.38 Uhr - Landkreis Mühldorf sagt beliebten Zug ab

Es ist eigentlich seit jeher ein geselliges Highlight der besonderen Art - und fällt heuer wegen Corona sprichwörtlich ins Wasser: Die Rede ist vom beliebten Sonderzug (mit Gesellschaftswagen) des Landkreises Mühldorf, den der Kreis seit dem Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit der Südostbayernbahn für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises anbietet. 

Die diesjährige Fahrt sollte eigentlich nach Passau gehen. Doch wie bei so vielen Veranstaltungen machte auch hier die Corona-Krise einen Strich durch die Rechnung. Die Fahrt findet daher erst nächstes Jahr am Samstag, 11. September 2021, statt, wie der Landkreis nun mitteilte.

Update, 13.10 Uhr - Alkoholkonsum zu Corona-Zeiten stark gestiegen

Seit Beginn der Coronakrise ist der Alkoholkonsum bei rund einem Drittel der Erwachsenen in Deutschland zum Teil erheblich gestiegen. Dies ergab eine Studie, die das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg durchgeführt hat. Demnach gaben mehr als 35 Prozent der rund 3000 Befragten bei der anonymen Umfrage an, während der Pandemie "mehr" oder "viel mehr" Alkohol als zuvor konsumiert zu haben.

Update, 12.25 Uhr - MdB Ludwig besucht Karolinen-Gymnasium

So genanntes "Home Schooling", Kinder-Notbetreuung, Präsenz-Unterricht mit Abstandsregeln und Masken – die Covid-19-Pandemie war und ist für die Schulen in Stadt und Landkreis eine große Herausforderung. Dennoch: "Wir wären für eine zweite Infektionswelle gerüstet", sagte die Schulleiterin des Karolinen-Gymnasiums Sigrid Rechenauer der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig bei einem Gesprächstermin im Schulgebäude. 

Die heimische Wahlkreisabgeordnete informierte sich vor Ort über die aktuelle Situation. "Als Mutter von schulpflichtigen Zwillingen habe ich es selbst miterlebt, dass der Schulunterricht in Zeiten der Pandemie eine Aufgabe ist, die für die Familien, aber auch für die Lehrer nicht leicht zu bewältigen ist. Das fängt beim Thema Digitalisierung an. Hier hinkten die Schulen in Deutschland hinterher, und es gibt immer noch Handlungsbedarf für die Politik.

Nach wie vor läuft der Unterricht im Karolinen-Gymnasium wie in anderen Schulen auch alternierend. Die Klassen sind in zwei Gruppen eingeteilt, die abwechselnd eine Woche lang in der Schule und dann online zuhause unterrichtet werden. Ausgenommen sind die 11. Klassen. Sie können vollständig bei genügendem Abstand die Schule besuchen. "Die größte Herausforderung war der digitale Unterricht", so Rechenauer. Nicht alle Schülerinnen und Schüler hatten Geräte dafür. "Wir haben aus unserem Bestand Geräte verliehen. Doch nach wie vor ist es so, dass einige Schüler nur über das Smartphone dem Video-Unterricht folgen können."

MdB Daniela Ludwig (vorne, Mitte) beim Besuch des Karolinen-Gymnasiums in Rosenheim.

Update, 11.04 Uhr - RKI legt neueste Fallzahlen vor

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Montagvormittag wieder die neuesten Fallzahlen vorgelegt (Stand: 6. Juli, 0 Uhr). Demnach gab es in Deutschland bislang exakt 196.554 Infektionen mit dem Coronavirus. Im Vergleich zum Vortag wurden 219 neue Fälle gemeldet. 9016 Menschen sind bislang in der Bundesrepublik an den Folgen einer Infektion gestorben. Der Freistaat Bayern ist weiterhin das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland.

Bundesland

Fälle

+/- zum Vortag

Fälle in letzten 7 Tagen

7-Tage-Inzidenz

Todesfälle

Baden-Württem­berg*

35.807

0

145

1,3

1.837

Bayern

48.744

+79

387

3,0

2.600

Berlin

8.451

+17

263

7,0

215

Branden­burg

3.464

+4

30

1,2

168

Bremen

1.679

+1

18

2,6

54

Hamburg

5.220

0

18

1,0

261

Hessen

10.955

+16

182

2,9

512

M.-Vor­pommern

804

0

3

0,2

20

Nieder­sachsen

13.672

+8

129

1,6

635

Nord­rhein-West­falen

44.064

+74

1.068

6,0

1.689

Rhein­land-Pfalz

7.082

+2

88

2,2

235

Saarland

2.806

+1

3

0,3

174

Sachsen*

5.458

0

13

0,3

224

Sachsen-Anhalt

1.889

+9

17

0,8

59

Schles­wig-Holstein

3.187

+6

35

1,2

152

Thüringen

3.272

+2

23

1,1

181

Gesamt

196.554

+219

2.422

2,9

9.016

* = Aus Baden-Württemberg und Sachsen wurden am Sonntag, 5. Juli, keine Daten übermittelt.

Pressestatement von Ministerpräsident Söder

Update, 10.05 Uhr - Söder: "Bleiben bei unserem Kurs!"

Wir bleiben bei unserem Kurs“, so Söder, der betonte, dass man die wissenschaftlichen Belege für die Pandemie hierfür nicht verleugnen konnte. Man werde sich von „unsachlichen Argumenten“ oder gar von „Drohungen“ nicht davon abbringen lassen. Die Schärfe der Diskussion hätte deutlich zugenommen, hieß es. „Ich habe Verständnis, dass das in Ländern oder Regionen, wo es überhaupt keine Fälle gibt, diskutiert wird. Aber in Deutschland halte ich das für ein falsches Signal“, wurde der Ministerpräsident deutlich, der sich auch zu weiteren Themen wie eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht oder zu einer möglichen Kanzlerkandidatur (Söder: „Mein Platz ist in Bayern!“) äußerte.

Update, 10 Uhr - Söder: "Maskenpflicht in Bayern bleibt!"

Am Vormittag hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einem Pressestatement zu Wort gemeldet. „Ich sehe keinen Anlass, das jetzt zu ändern. Die Maskenpflicht wird in Bayern erstmal bleiben“, sagte der CSU-Politiker, nachdem die Debatte um die Lockerung der Pflicht, zum Beispiel beim Einkaufen, am Wochenende deutlich an Fahrt gewonnen hatte. Man stehe in Sachen Corona vor allem nach dem Urlaub im Herbst vor einer "großen Bewährungsprobe". Deswegen sei der bayerische Kurs der Umsicht und Vorsicht weiterhin der richtige, betonte der Ministerpräsident.

Update, 9.25 Uhr - Nur eine kleine Corona-Regel-Änderung

Bis dato hatte es fast jede Woche mehrere Änderungen bei den Corona-Regeln gegeben. Diesmal ist das jedoch anders: Mit Wirkung zum Montag, 6. Juli, ändert sich diesmal nur eine Kleinigkeit im Freistaat Bayern. Demnach gilt bei Kultur-Veranstaltungen (z.B. im Kino) die Maskenpflicht nur noch dann, wenn sich der betreffende Besucher gerade nicht an seinem Platz befindet, also zum Beispiel beim Hinein- und Hinausgehen oder beim Gang zur Toilette. Während der Veranstaltung/Vorführung darf die Maske nun hingegen abgenommen werden. Die allgemein gültigen Regeln zu Abstand und Hygiene gelten selbstverständlich weiterhin.

Update, 8.15 Uhr - Debatte um Maskenpflicht beim Einkaufen

Am Wochenende hat die Debatte um eine mögliche Lockerung der Maskenpflicht im Einzelhandel Fahrt aufgenommen. Der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe (CDU), hatte der "Welt am Sonntag" gesagt, er sehe "keinen Grund, länger an der Maskenpflicht im Handel festzuhalten", sofern die Infektionszahlen derart stabil wie derzeit bleiben würden.

Aus Bayern kam sofort massiver Widerspruch. "Die bayerische Staatsregierung sieht nicht den geringsten Anlass, die Maskenpflicht aufzuheben", sagte Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU). Man sei im Freistaat vielmehr der gegenteiligen Überzeugung, dass man weiterhin "höchste Vorsicht" im Zusammenhang mit Corona walten lassen müsse. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht dies ähnlich: "Ich verstehe die Ungeduld und den Wunsch nach Normalität. Aber das Virus ist noch da. Wo in geschlossenen Räumen der nötige Abstand nicht immer gesichert ist, bleibt die Alltagsmaske geboten."

Update, 6.55 Uhr - Erster Oktoberfest-Wirt gibt auf

Jetzt schmeißt der erste Wiesn-Wirt in München wegen Corona das Handtuch: Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, wird die Familie Heide ihr Festzelt Bräurosl abgeben und in Zukunft nicht mehr betreiben. Nach dem Oktoberfest-Ausfall 2020 soll für das Jahr 2021 keine entsprechende Zulassung mehr beantragt werden. Vielmehr will sich die Familie zukünftig ausschließlich auf ihren Stammbetrieb in München-Planegg konzentrieren. 

Als Gründe für die Entscheidung wurden unter anderem die fehlenden Oktoberfest-Einnahmen von heuer genannt. Zudem wären auf die Familie im kommenden Jahr wohl hohe Investitionen beim Zelt zugekommen. Zudem war von einem "unkalkulierbaren Risiko" in Zeiten von Corona die Rede. Obwohl sich Wiesn-Wirte nach der Zulassung zum Oktoberfest gegen Verluste versichern können, scheint bereits klar, dass wohl keine Versicherung Ausfälle übernehmen würde, die im Zusammenhang mit der Pandemie entstünden. Das Bräurosl wurde seit 1936 von der Familie Heide betrieben.

RKI meldet 219 neue Infektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge jetzt 219 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 196.554 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Stand: 6. Juli, 0 Uhr). Erfahrungsgemäß werden am Wochenende aber nicht alle Zahlen immer vollständig übermittelt (News-Ticker 4./5. Juli). 9016 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von vier im Vergleich zum Vortag. Etwa 182.200 Menschen gelten als genesen.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 0,96 (Stand: 5. Juli; Vortag: 0,93). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel in etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,94 (Stand: 5. Juli; Vortag: 0,94). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

mw/dpa

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