News-Ticker zur Corona-Pandemie

"Ärzte für Aufklärung" gegen Maskenpflicht: Deutsche Mediziner stellen wohl ungeprüft Atteste aus

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Landkreis/München - Das Coronavirus sorgt seit Monaten in der Region, in Bayern und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Inzwischen wurden die Maßnahmen vielerorts deutlich gelockert - auch in Bayern. Die Entwicklungen am Dienstag, 7. Juli, im News-Ticker:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Infizierte Personen: Rosenheim 2814, Traunstein 1306, Berchtesgadener Land 324, Mühldorf 500, Altötting 602
  • Aktive Fälle: Rosenheim 200, Traunstein 15, Berchtesgadener Land 13, Mühldorf 0, Altötting 2
  • Todesfälle: Rosenheim 218, Traunstein 88, Berchtesgadener Land 24, Mühldorf 27, Altötting 57
  • Mindestens 9024 Todesopfer in Deutschland (2606 in Bayern) 
  • Der "Bayern-Plan" gegen Corona: Alle Lockerungen im Überblick
  • Maskenpflicht in Bayern in Geschäften und ÖPNV seit 27. April
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
  • Alle wichtigen Artikel zum Thema Coronavirus

Update, 20.20 Uhr - "Ärzte für Aufklärung" gegen Maskenpflicht: Deutsche Mediziner stellen offenbar ungeprüft Atteste

Sie nennen sich „Ärzte für Aufklärung“. Ihnen geht es aber offenbar weniger darum, Menschen vor den Risiken des Coronavirus aufzuklären. Eine Gruppe aus Medizinern und Verschwörungstheoretikern hat es sich allem Anschein nach zur Aufgabe gemacht, die Maskenpflicht zum Schutz vor Covid-19 zu untergraben, wie Report Mainz der ARD herausgefunden hat. Die Ärzte vergeben Atteste, die vom Tragen eines Mundschutzes befreien, teilweise, ohne die Patienten vorher untersucht zu haben.

Mehr als 2000 Anhänger soll die Initiative „Ärzte für Aufklärung“ bereits haben. Unter ihnen sollen sich zahlreiche Mediziner befinden, berichtet Report Mainz weiter. Ihre Einstellung zu Corona ist: Das Virus sei nicht besonders gefährlich und das Tragen einer Maske nicht notwendig.

Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter. Das Tragen eines Mundschutzes rufe überhaupt erst Unwohlsein hervor. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sie hier

Update, 19 Uhr -  7-Tage-Inzidenz im Kreis Traunstein bei 0,56

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit zwei aktive Coronafälle-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt weiterhin bei 0,56. Am Dienstag ist beim Staatlichen Gesundheitsamt keine Neuinfektion eingegangen. 

Damit liegen weiterhin insgesamt 1306 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten davon mindestens 1216 Personen (fünf mehr als am Montag). Im Klinikum Traunstein befindet sich derzeit ein COVID-19-Patient in intensivmedizinischer Betreuung.

Update, 16.55 Uhr - Erneut kein neuer Corona-Fall im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Freitag keine weiteren bestätigten SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis gegeben hat. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle bleibt somit bei 324 (Meldestand: 7. Juli, 10 Uhr). 

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land sinkt auf 3,8. Von den insgesamt 324 mit Wohnsitz im Berchtesgadener Land registrierten SARS-CoV-2-Fällen sind mittlerweile 291 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen (drei mehr im Vergleich zur letzten Meldung). Es befinden sich derzeit insgesamt noch acht SARS-CoV-2-Infizierte in medizinischer Behandlung (einer weniger seit gestern).

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden nach wie vor drei Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden momentan keine Patienten intensivmedizinisch betreut.

Hinweis: Einige dieser 3 Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten 324 BGL-Corona-Fälle.

Update, 15.45 Uhr - Erstes Bundesland in Österreich führt Maskenpflicht wieder ein

In Österreich führt als erstes Bundesland Oberösterreich nach einem spürbaren Anstieg der Corona-Infektionen die Maskenpflicht wieder ein. Von Donnerstag an müssten die Bürger wieder einen Mund-Nasen-Schutz unter anderem beim Betreten von Läden und in Lokalen auf dem Weg zum Tisch tragen, sagte Landeschef Thomas Stelzer (ÖVP) am Dienstag in Linz. Die Gäste von Lokalen würden auf freiwilliger Basis gebeten, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. '"Es ist ein Anstieg, der uns besorgt und uns natürlich auch nicht tatenlos zusehen lässt", sagte Stelzer.

Im Bundesland seien aktuell 427 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Laut Behörden sind rund 3000 Menschen unter Quarantäne. Die Reproduktionszahl, die angibt, wie viel Personen durch einen Infizierten angesteckt werden, liege bei 2,0. "Das ist einfach zu viel", sagte Stelzer. In ganz Österreich liegt dieser Wert laut Stelzer bei 1,37. Oberösterreich ist mit knapp 1,5 Millionen Einwohnern bevölkerungsmäßig das drittgrößte Bundesland.

Die Verordnung trete zunächst ohne zeitliche Begrenzung in Kraft, sagte Stelzer. Die Maßnahme sei mit der Bundesregierung und Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) abgestimmt. Sie solle dazu dienen, schärfere Schritte wie einen Lockdown im Bundesland zu vermeiden. "Wir setzen darauf, dass das gelingen wird." Ein wesentlicher Cluster sei weiterhin im Umfeld einer Freikirche zu verorten, hieß es.

Schon seit vergangenem Freitag hat das Bundesland seine Schulen und Kindergärten wieder geschlossen. Stelzer warnte nach Erfahrungen mit Infizierten vor heimkehrenden Urlaubern aus dem Westbalkan. Hier bestehe offenbar eine erhöhte Gefahr. Österreich hat für die sechs Länder des Westbalkans bereits die höchste Reisewarnstufe verhängt.

Update, 13.56 Uhr - Wer übernimmt die Nachfolge im "Bräurosl"? 

Diese Nachricht hatte für ordentlich Oktoberfest-Wirbel gesorgt. Die Familie Heide wird für ihr "Bräurosl"-Festzelt für das Jahr 2021 - auch wegen Corona - keine Zulassung mehr beantragen. Das bedeutet auch: Die Brauerei Hacker-Pschorr - das "Bräurosl" ist ein Brauerei-Zelt - muss einen Wirts-Nachfolger suchen. Dazu gibt es bereits reichlich Spekulationen. Als Favorit auf die Nachfolge gilt Lorenz Stiftl, wie unser Partnerportal tz.de nun berichtet.

Der 55-Jährige betreibt bereits seit Jahren das kleine Wiesnzelt "Zum Stiftl" und führt in München darüber hinaus Hackerhaus an der Sendlinger Straße und die Gastronomie im Grünwalder Stadion. Außerdem bewirtet er das Theater in Ingolstadt. Die Brauerei wird der Stadt nun einen Kandidaten und zwei Alternativen für die Nachfolge der Familie Heide vorschlagen. In der Regel ist das nur eine Formalie, normalerweise nickt die Landeshauptstadt den ersten Vorschlag ab. "Da halten wir uns raus. (...) Wir werden den Kandidaten lediglich auf Zuverlässigkeit prüfen", sagt Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU).

Update, 13.04 Uhr - Corona-App hat jetzt 15 Millionen Downloads

Die neue Corona-Warn-App hat knapp drei Wochen nach Veröffentlichung die Schwelle von 15 Millionen Downloads erreicht. Das teilten das Robert Koch-Institut (RKI) auf Twitter und die Bundesregierung via Facebook mit. Die App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bezeichnete die App zuletzt als "ein Werkzeug von vielen, um neue Ausbrüche einzudämmen". Sie sei aber kein Allheilmittel. "Wir müssen trotzdem weiter aufeinander achtgeben, Abstand halten, Alltagsmaske tragen, Hygieneregeln einhalten", sagte der CDU-Politiker.

Pressekonferenz der Staatsregierung:

Update, 12.25 Uhr - Diese Corona-Regeln ändern sich jetzt

Trotz des Kurses der Umsicht und Vorsicht, der weiterhin gilt, hat die Staatsregierung einige Änderungen bei den Corona-Regeln beschlossen - wenn auch nur in kleinem Umfang. Bei kleineren Veranstaltungen sind ab sofort wieder 100 Personen im Innen- und 200 Personen im Außenbereich erlaubt, was einer Verdoppelung der bisherigen Regelung entspricht.

Zudem dürfen unter anderem Indoor-Spielplätze und Innenbereiche von Tierparks oder Botanischen Gärten den Betrieb wieder aufnehmen. Auch Flusskreuzfahrten sollen - unter Einhaltung der entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln - wieder erlaubt werden. Auch im Bereich Sport soll ein weiterer Schritt gemacht werden. Es soll zum Beispiel Fußballtraining auch wieder mit Körperkontakt erlaubt werden. Bei Kampfsportarten gilt eine Gruppengröße von maximal fünf Personen.

Bei Schankwirtschaften, wie Diskos, Kneipen und Bars, wird es hingegen zum jetzigen Zeitpunkt keine Änderungen geben. Diese müssen bis auf weiteres geschlossen werden. Hier wolle man bei der Staatsregierung einfach entsprechend vorsichtig agieren, begründete Herrmann die Entscheidung.

Update, 12.10 Uhr - "Infektionslage im Freistaat stabil"

Im Mittelpunkt der Kabinettssitzung am Vormittag stand erneut die Bewältigung der Corona-Pandemie. Die Infektionslage im Freistaat sei aktuell „stabil“, betonte Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann. Es gibt derzeit noch aktuell rund 800 Aktiv-Infizierte im Freistaat. Obwohl rund 30 kreisfreie Städte bzw. Landkreise in den letzten sieben Tagen keine Neu-Infektion meldeten, gäbe es anderswo in Bayern nach wie vor „regionale Cluster“, sagte der CSU-Politiker.

Es bleibt bei unserer Strategie der gezielten (Reihen-)Testungen. Das beschlossene Konzept soll entsprechend umgesetzt werden“, sagte Herrmann. An regionalen „Hotspots“ soll gezielt mit Quarantänemaßnahmen gearbeitet werden.

Update, 11.49 Uhr - Pressekonferenz der Staatsregierung in Kürze live

Um 12 Uhr gibt es in der Staatskanzlei wieder eine Pressekonferenz. Erneut im Mittelpunkt steht dabei die Bewältigung der Corona-Pandemie. Während der Sitzung des Kabinetts am Vormittag sind verschiedene Lockerungen diskutiert worden. Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (beide CSU) und Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) werden die Ergebnisse informieren. 

So bald der Stream online zur Verfügung steht, berichtet rosenheim24.de natürlich wieder live!

Update, 11.22 Uhr - Frankreich meldet schockierende Attacke auf Busfahrer

Eine brutale Attacke auf einen Busfahrer im Südwesten von Frankreich sorgt weltweit für Entsetzen. Fünf Fahrgäste, die ohne Maske und gültige Fahrkarten in einen Bus in der Nähe von Bayonne - nahe der spanischen Grenze - einsteigen wollten, haben den Fahrer am Sonntagabend, 5. Juli, auf übelste Weise niedergeprügelt und lebensgefährlich verletzt

Der Mann habe anschließend in einer Klinik den Hirntod erlitten, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Einer der mutmaßlichen Täter soll dem Opfer von hinten heftig auf den Kopf geschlagen haben. Es gab fünf Festnahmen. Der Fahrer, der nach Angaben von französischen Medien Vater dreier Kinder ist, hatte den Männern wegen der fehlenden Masken und Fahrscheine den Zutritt zum Bus verwehren wollen.

Update, 10.43 Uhr - Mehrere Corona-Fälle in Ferienanlage im Allgäu

In einer Ferienanlage in Leutkirch im Allgäu sind drei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Anschließend gab es auch Tests für rund 120 Kontaktpersonen, teilte das Landratsamt Ravensburg am Montagabend mit. Alle Tests fielen bislang negativ aus. Mit einem "größeren Ausbruch" sei deswegen nicht zu rechnen, hieß es. Ob es sich bei den Betroffenen um Gäste oder Mitarbeiter der Anlage mit Ferienwohnungen in Leutkirch handelt, war zunächst nicht bekannt. Da werde nicht unterschieden, sagte eine Sprecherin des Landratsamts. 

Den ersten positiven Befund in der Anlage gab es nach Angaben der Stadt Leutkirch bereits am 1. Juli. Daraufhin seien alle Personen, die möglicherweise im direkten Kontakt mit dem Infizierten standen, getestet und vorsorglich in Quarantäne geschickt worden. Bei diesen Tests sei bei zwei weiteren Menschen das Virus nachgewiesen worden. 

Update, 10 Uhr - Nun knapp 49.000 Fälle in Bayern

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat auch am Dienstagvormittag, 7. Juli, wieder die neuesten Fallzahlen vorgelegt (Stand: 7. Juli, 0 Uhr). Demnach gab es in Deutschland bislang insgesamt exakt 196.944 Coronafälle. 9024 sind an den Folgen einer Infektion bislang gestorben. Bayern bleibt weiterhin das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland (48.852 Fälle, 2606 Tote).

Bundesland

Fälle

+/- zum Vortag

Fälle in letzten 7 Tagen

7-Tage-Inzidenz

Todesfälle

Baden-Württem­berg

35.862

+55

185

1,7

1.837

Bayern

48.852

+108

429

3,3

2.606

Berlin

8.462

+11

221

5,9

215

Branden­burg

3.468

+4

29

1,2

168

Bremen

1.679

0

17

2,5

54

Hamburg

5.223

+3

19

1,0

261

Hessen

10.985

+30

193

3,1

512

M.-Vor­pommern

805

+1

2

0,1

20

Nieder­sachsen

13.731

+59

153

1,9

637

Nord­rhein-West­falen

44.158

+94

959

5,3

1.689

Rhein­land-Pfalz

7.094

+12

85

2,1

235

Saarland

2.806

0

3

0,3

174

Sachsen

5.459

+1

11

0,3

224

Sachsen-Anhalt

1.894

+5

22

1,0

59

Schles­wig-Holstein

3.189

+2

34

1,2

152

Thüringen

3.277

+5

26

1,2

181

Gesamt

196.944

+390

2.388

2,9

9.024

Update, 9.12 Uhr - Mühldorfer Landrat: "Geschehen wachsam verfolgen"

Bereits in der vergangenen Woche hat das Gesundheitsamt Mühldorf stichprobenartige Testungen von Mitarbeitern/innen an den Schlachthöfen in Waldkraiburg und Ampfing durchgeführt. Alle Ergebnisse der jeweils über 100 Tests fielen negativ aus. Noch in dieser und in der nächsten Woche wird die gesamte restliche Belegschaft der beiden Schlachtbetriebe nach der Reihentestung im Mai erneut getestet.

"Das Gesundheitsamt und die Geschäftsführer der Betriebe stehen in engem Austausch und stimmen die einzelnen Maßnahmen ab. Die Unternehmen wirken hier sehr transparent und konstruktiv mit", sagte Landrat Max Heimerl (CSU). So wurden bereits detaillierte umfangreiche Schutz- und Hygienekonzepte erarbeitet und umgesetzt. Obwohl der Landkreis Mühldorf nun seit drei Wochen keine Corona-Neu-Infektion mehr vermelden musste, warnt der Politiker: "Wir müssen das Geschehen wachsam verfolgen, um frühestmöglich Infektionsketten zu unterbinden." An den beiden Schlachthöfen soll es auch in Zukunft regelmäßig verdachtsunabhängige Tests geben.

Update, 7.55 Uhr - 56 neue Fälle in München

In München wurden über das Wochenende insgesamt 56 neue Coronafälle gemeldet (Freitag 33, Samstag 19, Sonntag 4; Stand: 5. Juli, 13.30 Uhr). Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.880 Infektionen bestätigt. Bislang gab es 220 Tote. Im Vergleich zur letzten Meldung gab es glücklicherweise keinen weiteren Todesfall zu verzeichnen. 6270 Personen gelten inzwischen bereits als wieder genesen.

Update, 6.50 Uhr - Kommen heute weitere Lockerungen in Bayern?

Gibt es in Bayern bald weitere Lockerungen bei den Corona-Lockerungen? Darüber berät die bayerische Staatsregierung am Vormittag bei ihrer nächsten Kabinettssitzung. Anschließend soll es gegen 12 Uhr eine Pressekonferenz dazu geben. Dann werden Staatskanzleichef Florian Herrmann, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (beide CSU) und Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) über die Ergebnisse informieren.

Wie vorab bereits durchgesickert ist, soll es vor allem um die Bereiche Kneipen, Feiern und Versammlungen/Veranstaltungen gehen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hatte hier in der Vergangenheit bereits auf weitere Lockerungen gedrungen. Allerdings dürfte es für Schankwirtschaften (Kneipen/Bars) wohl noch keine Erleichterungen geben. Bei privaten Feiern und kulturellen Veranstaltungen könnte hingegen die Teilnehmer-Obergrenze erhöht werden, wenn dies die räumlichen und organisatorischen Gegebenheiten zulassen, hieß es offenbar aus Kreisen der Staatsregierung. 

rosenheim24.de überträgt die Pressekonferenz am Mittag natürlich wieder live!

Gesundheitsämter melden 390 neue Fälle

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 390 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 196.944 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 7. Juli, 0 Uhr). 9024 mit dem Virus infizierte Menschen starben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von acht im Vergleich zum Vortag. Etwa 182.200 Menschen gelten als genesen.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 0,97 (Stand: 6. Juli; Vortag: 0,96). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel in etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,89 (Stand: 6. Juli; Vortag: 0,94). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

mw/dpa

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